Mit ihrem zweiten Album, „Monday’s Ghost“, gelang der Schweizerin Sophie Hunger der internationale Durchbruch – was eigentlich nicht überraschend ist,…
Mit ihrem zweiten Album, „Monday’s Ghost“, gelang der Schweizerin Sophie Hunger der internationale Durchbruch – was eigentlich nicht überraschend ist, wenn man mal annimmt, dass sich Qualität eben doch am Ende durchsetzt. Denn wie kaum jemand zuvor schaffte es Sophie, mit leichter Hand und dennoch einzigartige Weise, zum Teil unvereinbare Gegensätze miteinander zu etwas durchaus…
Das musikalische Vermächtnis des Elliott Smith wurde seit seinem Tod vielfach gewürdigt und erfährt bis zum heutigen Tag eine wohlverdiente Anerkennung. Der bittere Charme und geplagte Gemütszustand seines 1994er Albums „Roman Candle“ erfährt nun ganze sechzehn Jahre nach seiner ursprünglichen Veröffentlichung eine kleine Generalüberholung und erscheint als re-masterte Version. Die Songs, die einst mit Lo-Fi…
Angesichts von Scheiben wie diesen, weiß man als Rezensent wieder, warum man das eigentlich macht. Die „Stadt Muzikanten“ (kein Schreibfehler), um die es auf dem neuen Album des kanadischen Musikantenkollektivs Woodpigeon geht, sind tatsächlich die Bremer Stadtmusikanten – die Orchesterleiter Mark Andrew aufgrund seiner deutschen familiären Wurzeln bekannt sind. Das neue Werk beschäftigt sich demzufolge…
Eine geradezu erstaunliche Entwicklung machte die musikalische Exil-Brasilianerin und Weltenbummlerin Cibelle im Laufe ihrer Karriere durch. So begann sie im Prinzip mit leicht elektronisch verbrämten Samba-Sounds – nicht weniger, aber auch nicht mehr. Auf der zweiten Scheibe kamen dann schrittweise neue Dimensionen hinzu, bis zum Schluss nur noch Cibelles Wehklagen übrig blieb, dass es ihr…
Die Sache begann ja eher als eine Art Schnapsidee: Eine vielbeschäftigte Schauspielerin und ein ebenso vielbeschäftiger Indie-Songwriter tun sich zusammen, um eine klassische Girl / Boy-Folkpop aufzunehmen. Doch die Sache entwickelte eine gewisse Eigendynamik, so dass sich Zooey Deschanel und M. Ward nun fast genötigt sahen, eine neue Scheibe aufzunehmen und auf Tour zu gehen.…
Bei dem 11-köpfigen Indie-Rock-Orchester aus Brooklyn mit dem biblischen Namen Emanuel And The Fear ist mehr tatsächlich mal mehr. Emanuel And The Fear machen jene Art von kumuliertem Indie-Rock mit Americana-Versatzstücken, in dem man als Zuhörer wunderbar herumirren kann und immer wieder auf Bekanntes stößt – das dann aber doch nicht geradlinig zum Ausgang führt.…
Schön, dass man sich auf die Great Crusades also doch nicht blind verlassen kann. Das meint: Auf ihrem letzten Album begnügte sich die langjährige Band mit den drei Brians im Prinzip damit, den Fans ihrer Live-Auftritte eine klangtechnische Vollbedienung zu liefern – ohne Schwächen zwar, aber auch ganz ohne Überraschungen und richtige Höhepunkte. Das war…
Lonely Drifter Karen gehört zur eher seltenen Spezies der österreichisch / marrokanisch / belgischen Indie-Folk-Pop-Band. Zunächst von der Österreicherin Tanja Frinta solo losgetreten, entwickelte sich das Ganze über einen Aufenthalt in Barcelona zu einem international besetzten Projekt, in dem sich musikalisch demzufolge auch allerlei tut. Zwischen klassischem Folk-Pop, Chanson, Swing und slawischen Elementen tummeln sich…
Platte der Woche KW 13/2010 Verwirrung. Überraschung. Begeisterung. Das neue Album der Picturebooks sorgt für Emotionen. Denn die drei Jungs haben hier etwas Großes geschafft. Dabei ist nicht nur ihr neuer Silberling ein schlicht toller. Besonders ihre Entwicklung beeindruckt. Innerhalb eines Jahres, zwischen dem ersten und gerade mal zweitem Album haben sie ihren Sound auf…