„Die Foals aus Viersen“, so beschreibt ein Freund der Band Beat!Beat!Beat! jene auf ihrer Myspace-Seite. Und so Unrecht hat er…
„Die Foals aus Viersen“, so beschreibt ein Freund der Band Beat!Beat!Beat! jene auf ihrer Myspace-Seite. Und so Unrecht hat er damit nicht, auch wenn die vier Jungspunde auf ihrer ersten größeren Veröffentlichung deren Hektik vermeiden, und trotzdem extrem tanzbar bleiben. „Stars“ als Opener und Namensgeber der EP gibt die Marschrichtung bereits vor: Sehnsüchtiger Gesang mit…
Platte der Woche KW 45/2009 Atlas Sound ist das Soloprojekt von Bradford Cox, seines Zeichens Frontmann der Band Deerhunter. Während Deerhunter sich zuckend zwischen Noise, Post-Punk, Psychedelic hin und her winden und insbesondere ihre Liveshows als ziemlich wüst gelten, übt sich Cox auf seinem zweiten Soloalbum namens „Logos“ in Introspektion und eher sanfteren Klängen. Introspektion…
Achtung: Das ist wieder ein Mal eine jener Scheiben, die aufgrund nichtssagenden Namens, Titels und Artwork unterzugehen droht. „O“ ist nämlich niemand anderes als Orenda Fink (Azure Ray) und „S“ ist Scalpelist alias Cedric LeMoyne von Romy Zero – beide seit Jahren befreundet und nun erstmalig zusammen musikalisch tätig. Das Projekt beruht auf einer Reihe…
Der Name deutet es ja schon an: Hier gibt es Mädelspop vom Feinsten. Pillow Fight Club ist eine Zwei-Paar-Band aus Grönland (wenn das kein Witz ist)! Wer mal herzhaft lachen möchte, der lese die deutsche Übersetzung des Bio-Textes auf der MySpace-Seite der Band. Selten hat jemand solch existenzialistischen Quatsch verzapft, der so gar nix mit…
Dänemark, USA, Deutschland steht da auf der MySpace-Seite von Spurv Laerke als Herkunftsland. Und so, wie sich das Ganze von der Herkunft nicht genau lokalisieren lässt, geht das auch musikalisch nicht. Im weitesten Sinne machen Spurv Laerke Indie-Schrammel-Pop. Nur kann man da ja alles Mögliche drunter verstehen. Sicher, Kristina Kristoffersen und ihre Mannen kennen die…
Schon vor zwei Jahren legten Sounds Like Violence mit „With Blood On My Hands“ eine starke Scheibe vor. Nun kommt „The Devil On Nobel Street“ – und die ist noch besser. Vielfältiger, intensiver, eindringlicher, hymnischer, verspielter, ausgereifter. Erneut bewegen sich die Schweden zwischen Indierock, Emo, etwas Punkrock, viel Pop und dunkler Attitüde, basteln daraus aber…
Wie immer man das sehen möchte: Das neue Album von Dayna Kutz bietet trotz des Namens keine amerikanischen Standards (also Songs aus dem klassischen Repertoire-Songbook), sondern durchaus eigenes, neues Material. Bei dem Titel handelt es sich wohl um ein Wortspiel, das wohl auch dem Rechnung trägt, dass Dayna immer schon Songs geschrieben hat, die sich…
Normalerweise ist es ja so, dass ein Spielfilm das „richtige“ Leben bestenfalls als Ausgangslage hernimmt, während z.B. ein Dokumentarfilm dieses eher begleitet. Im Falle von „Once“ verwischen sich die Grenzen. Hier spielen Glen Hansard (Frontmann der irischen Frames) und Marketa Irglova zwei Musiker, die sich zufällig auf den Straßen von Dublin kennen lernen, zusammen eine…
Platte der Woche KW 44/2009 Immer öfter tun sich große Geister der Musikszene zusammen und schrauben und drehen gemeinsam an Tönen herum. So auch geschehen bei den Monsters Of Folk. Nachdem man bereits vor einigen Jahren miteinander auf Tour war und das so gut funktioniert hat, entschieden sich Conor Oberst, Mike Mogis, M. Ward und…