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  • Lou Barlow – Goodnight Unknown

    Hm. Der Meister selbst schreibt in der Info zur aktuellen Scheibe, dass ihn an seinen bisherigen Werken immer gestört hatte, dass diese an verschiedenen Orten über einen langen Zeitraum entstanden – und ihm ergo zu zerrissen erschienen. Deshalb wollte er – zu Hause in Los Angeles – dieses Mal alles am Stück machen. Gastauftritte mal…

  • Times New Viking – Born Again Revisited

    Auf dem nunmehr vierten Album von Times New Viking scheppert und und rumpelt es ganz ordentlich. Die Band schert sich auf „Born Again Revisited“ einen Dreck um moderne Aufnahmetechniken, Effekte oder gar richtiges Spielen ihrer Instrumente. Und das ist herrlich erfrischend.Highlights des Albums sind auch und zweifelsohne die melodiöseren Stücke „City On Drugs“, „No Time,…

  • Compilation – Got No Chains – The Songs Of The Walkabouts

    Die Walkabouts selbst sind ja kein Kind von Traurigkeit, wenn es um Coverversionen geht – schließlich veröffentlichten sie selbst bereits zwei Alben mit Coverversionen herausgebracht (ganz mal zu schweigen von unzähligen Live-Aufnahmen und EPs). Nun sind sie selber dran: Glitterhouse hat sich diese Scheibe als Geschenk an die Band ausgedacht: Alte und neue Walkabouts-Fans und…

  • Why? – Eskimo Snow

    „Eskimo Snow“ ist das vierte Album von der Band Why?, die vor allem wegen ihrer nerdigen Mischung aus Indierock und HipHop bekannt ist. Die Songs auf „Eskimo Snow“ sind allerdings bereits bei der Aufnahme-Session zum 2008er Vorgänger „Alopecia“ entstanden.Die musikalische Grundstimmung ist hier deutlich positiver als noch auf „Alopecia“, welches randvoll war mit Sänger und…

  • Music For Your Heart – Turning Marvel

    Sandra Zettpunkt hat die ganze Klaviatur introvertierter Indie-Songwriterinnen verinnerlicht. So scheint es jedenfalls. Auf ihrem sachte vorgetragenen – und bis auf Kontrabass vollständig selbst instrumentierten Album – meint man immer wieder die üblichen Verdächtigen durchschimmern zu hören – allen voran Chan Marshall. Das mag aber an der ähnlichen musikalischen Gemengelage liegen. Aber: Als Mitglied von…

  • McIntosh Ross – The Great Lakes

    Das Duo mit dem typographisch herausfordernden Namen sind Ricky Ross und Lorraine McIntosh von Deacon Blue – ihres Zeichens eine der langlebigsten Schottischen Folkpop-Bands, die sich hier zusammen getan haben, um ein Duett-Album außerhalb der Band einzuspielen. Dazu zog man nach Los Angeles zurück und arbeitete mit US-Studiocracks. Das Ergebnis ist dabei eine schöne Mischung…

  • Marybell Katastrophy – The More

    Elektropop ist wieder in und schafft es – dank La Roux oder Little Boots – in der reinen Pop-Variante auch wieder in die Charts. Marie Holland alias Marybell Katastrophy aus Dänemark macht auch Elektropop – aber solchen von der eklektischeren, anspruchsvolleren Sorte. Als Support für Bat For Lashes sorgte sie in unseren Breiten schon für…

  • Downpilot – „Meine Muse mag die Freizeit“

    „They Kind Of Shine“ heißt das ausgezeichnete dritte Album von Downpilot, auf dem Mastermind Paul Hiraga den mit den beiden wunderbaren Vorgängern „Leaving Not Arriving“ und „Like You Believe It“ eingeschlagenen musikalischen Pfad konsequent weiterverfolgt und abermals die Grenzen zwischen Alt.Country und zeitlos schöner Popmusik verwischt. Entstanden ist das dritte Downpilot-Werk aber unter anderen Vorzeichen…

  • Peasant – On The Ground

    Damien DeRose stammt aus dem ländlichen Pennsylvania, und bereitet auf diesem Debüt sein bisheriges Leben musikalisch auf. Deswegen ist ihm der ländliche Aspekt auch relativ wichtig. Fernab jeder urbaner Hektik entwickelt er seine ruhigen Folk-Songs mit Bedacht und Übersicht. Da zählt jeder Ton, da wird nichts unnötiges hinzugefügt. Sicher, das funktioniert nicht durchweg – aber…

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