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  • Raised Fist – Veil Of Ignorance

    Da fehlen einem in ersten Moment tatsächlich die Worte. Denn was haben Raised Fist doch mal wieder ein Monster geschaffen? „Veil Of Ignorance“ haut einen mit seiner Wucht und Intensität förmlich um, macht einen sprachlos, sorgt für Begeisterung. Schon der Vorgänger „Sound Of The Republic“ war eine wahre Hardcore-Granate, nun gibt es den nächsten Angriff.…

  • The Pastels / Tenniscoats – Two Sunsets

    Es bedarf schon einigen musikalischen Feinsinns, um überhaupt auf den Gedanken zu kommen, so unterschiedliche Acts wie die schottischen Pastels und die japanischen Tenniscoats miteinander kombinieren zu wollen. Und dennoch gelang das Experiment auf eigentümliche Weise. Vielleicht deswegen, weil man nichts erzwang und der Sache drei Jahre Zeit gab. In dieser gab es immer mal…

  • Arctic Monkeys – Humbug

    Richtungsänderung oder altbewährtes Rezept? Diese Frage dürften sich die Arctic Monkeys nach zwei Jahren Sendepause mehrfach gestellt haben. Schließlich zog es die vier Herren aus Sheffield über den großen Teich hinaus in die Wüste Kaliforniens zu Joshua Homme, der im Produzentenstuhl Platz nahm und neben der von Sandkörnern und verstaubten Schuhen geprägten Atmosphäre ähnlich einflussreich…

  • Willard Grant Conspiracy – Paper Covers Stone

    Ein neues WGC-Album ist das nur in dem Sinne, dass sich Robert Fisher wieder ein Mal auf ein Experiment eingelassen hat. Zusammen mit ein paar Freunden (darunter David Curry und Sean O’Brien von der ersten WGC-Inkarnation und Steve Wynn) und auf Vorschlag des Loose-Labels spielte Robert ein buntes Potpourri an alten und neuen WGC-Klassikern als…

  • Wild Beasts – Two Dancers

    Nun ja – weder wird es hier richtig wild, noch ist das echte Tanzmusik. Eher tummelt sich die Combo aus Norfolk auf dem Avantgarde-Sektor. Poppig wird es nur andeutungsweise und obwohl es durchaus ordentlich groovt, tut es das doch auf einem dermaßen abgehobenen Frickel-Level, dass es dem potentiellen Abhotter schwindlig werden dürfte. Dabei ist das…

  • Taken By Trees – East Of Eden

    Den Namen Victoria Bergsman wird man wohl für immer zunächst mit ihrer Gastrolle in Peter Bjorn And Johns „Young Folks“ in Verbindung bringen. Dass sie bereits vorher elf Jahre lang Sängerin der Indie-Band The Concretes war, ist dabei weitaus weniger bekannt. 2006 war das Jahr, in dem sie The Concretes verließ, durch „Young Folks“ halbwegs…

  • Wye Oak – The Knot

    Platte der Woche KW 35/2009 Wye Oak kommen aus Baltimore, Maryland, und sind hier mit ihrem zweiten Album am Start. Darauf gibt es herrlich verträumten bis zutiefst melanchonischen Indierock mit leichter Folk-Kante zu hören. Meist bewegt sich die Musik von Jenn Wasner und Andy Stack in gemächlichem Tempo und während Wasner singt und Gitarre spielt,…

  • Joe Henry – Blood From Stars

    Joe Henry zu unterstellen, er würde auf seinem elften Studioalbum keine neuen Wege gehen, wäre sicherlich falsch. Dennoch kann man sich bisweilen nicht des Eindrucks erwehren, dass der amerikanische Ausnahmekünstler nun das vereint, was sein experimentelles, polarisierendes 2003er Album „Tiny Voices“ und das wesentlich versöhnlichere, Roots-orientierte Nachfolgewerk „Civilians“ vier Jahre später vorgezeichnet haben.Mit letzterer Platte…

  • Richmond Fontaine – We Used To Think The Freeway Sounded Like A River

    Nicht nur des Aussehens wegen mussten sich Willy Vlautin und seine Band Richmond Fontaine bislang immer den Vorwurf gefallen lassen, zu den „hemdsärmeligsten“ aller Americana-Bands zu zählen. Damit soll jetzt wohl Schluss sein. Erstmals verlässt Vlautin als Songwriter das gewohnte Terrain und spielt mit Sounds, Arrangements und vor allen Dingen Songstrukturen. Während die melancholische Grundstimmung…

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