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  • Telekinesis – Telekinesis!

    Einerseits kann man Telekinesis bzw. Michael Benjamin Lerner vorwerfen, dass er sich überdeutlich bei einer nicht mehr ganz unbekannten Band namens Death Cab For Cutie hat inspirieren lassen. Die Ähnlichkeiten und Zusammenhänge sind nun wahrhaftig frappierend.Zunächst einmal kommen beide Bands aus Seattle. Auf manchen Fotos könnte man Lerner sogar glatt für Benjamin Gibbards (Fame of…

  • James Yorkston & The Big Eyes Family Players – Folk Songs

    Dass James Yorkston mit Freuden eine Scheibe mit Coverversionen traditioneller Folk-Songs aufnimmt, wundert nicht wirklich. Eher wundert es, dass er es erst jetzt tut. Denn gibt es einen Musiker, der dermaßen auf die Ästhetik des sanftmütigen, akustischen Saitenstreichlers mit einer erklärten Vorliebe für die gälische Gemengelage, dann muss der erst noch gefunden werden. Der Mann…

  • Set Your Goals – This Will Be The Death Of Us

    So eine Schande! Satte drei Jahre musste man auf den Nachfolger des wunderbaren „Mutiny!“-Albums von Set Your Goals warten. Nun ist es endlich da. Und erfreut stellen wir fest, dass die Band die Zeit nicht dazu genutzt hat, sich neu zu erfinden. Sondern ihrem Stil absolut treu bleibt.Auf „This Will Be The Death Of Us“…

  • Jackie Leven – The Haunted Year – Barefoot Days

    Seit 1994 sammelt Jackie Leven seine Live-Auftritte auf Tonträgern und brachte diese mittels eines exklusiven Clubs namens The Haunted Valley unters Volk. Das reichte dem schottischen Troubadour nicht – der im Übrigen keine Gelegenheit auslässt deutlich zu machen, dass er gerne noch sehr viel mehr Scheiben veröffentlichen würde als er das ohnehin schon tut (und…

  • Frank Turner – Love, Ire & Song

    Wirklich begeistert waren wir nicht, als Frank Turner im Vorprogramm von The Gaslight Anthem spielte. Unterhaltsam und nett ja, musikalisch aufregend leider nein. Etwas anders verhält sich das auf seinem Album. Nicht, dass uns der gute Mann hier komplett umhaut, aber man darf beruhigt feststellen, dass er auch ohne Geschichten drumherum richtig gut zu ertragen…

  • The Minus 5 – Killingsworth

    Killingsworth ist ein Bezirk in Portland, Oregon, wohin es Scott McCaughey dieses Mal zog, um seine neuesten Songs mit ein paar Kumpels einzuspielen. Dass diese Kumpels von Bands wie R.E.M., The Decemberists, den Posies oder Richmond Fontaine stammen, hat dabei nichts weiter zu bedeuten, denn Scott macht gewiss keine Musik des Namedroppings wegen. Es ist…

  • Dirty Projectors – Bitte Orca

    Wie eigentlich immer, wenn Dirty Projectors-Mastermind David Longstreth am Werke war, ist auch mit „Bitte Orca“ ein hochinteressantes Album entstanden. Einflüsse sind unglaublich vielfältig und gleichzeitig nicht zu benennen. Wüsste man nicht, was für ein komplizierter Typ und individualistischer Songwriter Longstreth ist, so könnte man am ehesten noch Parallen zu Vampire Weekend (die übrigens –…

  • Jesse Dee – Bittersweet Batch

    Jesse Dee aus Boston ist ein hoffnungsloser Fall. Der junge Mann ist dermaßen dem klassischen Stax-Soul verfallen, dass er wahrscheinlich nie wieder aus der Geschichte rauskommen wird. Warum auch: Auf dieser Scheibe befinden sich 12 Eigenkompositionen, die ohne weiteres mit Nummern aus der Blütezeit des Genres mithalten können. Und zwar in jeder Beziehung: Was die…

  • Frank Popp – Receiver

    Frank Popp ist wieder weg von eher unangenehmen, orgeligen Dancefloor-Smashern (oder -Schrecken, je nachdem) à la „Hip Teens Don’t Wear Blue Jeans“. Stattdessen versucht er sich im Großen und Ganzen wieder einmal an recht schmissigem Indierock mit Funk- und Soul-Elementen, kann es dabei aber nicht lassen, stets ein wenig in Richtung (Radio-)Hit zu schielen.Für die…

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