„Ich will meinen kannibalistischen Neigungen nicht nachgehen, wenn sie mich mit am Ende mit ihrem Biss heimsuchen könnten“ singt Jason…
„Ich will meinen kannibalistischen Neigungen nicht nachgehen, wenn sie mich mit am Ende mit ihrem Biss heimsuchen könnten“ singt Jason Merritt in dem Song „Don’t Want To Live“ auf dem insgesamt circa vierten Timesbold-Album (je nachdem wer wie zählt – wie es auf der Timesbold-bandcamp Page heißt). Das Thema Kannibalismus taucht dann an anderen Stellen…
„Doom Country“ – das erste Elaborat des schwedischen Songwriters Christian Kjellvander und dem Kollektiv Tonbruket (Jazz-Bassist Dan Berglund, Drummer Andreas Werliin (Wildbirds & Peacedrums), Gitarrist Johan Lindström und Keyboarder Martin Hederos (Soundtracks Of Our Lives)) kam noch ganz im Stile der Nihilismus-Phase daher, die Kjellvander mit seinem Prä-Pandemie-Werk „Wild Xmas“ eingeleitet hatte. Kurz gesagt, ist…
Mit den letzten beiden Alben „Âlem“ und „Yol“ hatte sich das niederländische Turk-Pop-Ensemble Altin Gün aufgrund der vielleicht Pandemie-bedingten Hinwendung zu elektronischen Elementen und zeitgemäßen Produktionstechniken – gerade auch bei Traditionalisten – nicht nur Freunde gemacht. Es ist deswegen nicht ganz so erstaunlich, dass sich Merve Dasmedir und ihre Mannen mit dem neuen Album „Ask“…
Im Jahre 2020 erschien die erste Platte der Fake Names, der Band mit Brian Baker (Minor Threat, Bad Religion, Dag Nasty), Michael Hampton (S.O.A., Embrace), Dennis Lyxzén (Refused, INVSN, The [International] Noise Conspiracy) und Johnny Temple (Girls Against Boys, Soulside). Jetzt ist auch noch Brendan Canty (Fugazi, Rites of Spring) mit dabei, jetzt gibt es…
Ein bisschen seltsam war der walisische Anarchist Gruff Rhys ja schon immer. Das galt bislang einfach für die skurrile Art, in der er seine Songs mit Syd Barrett’schem Augenzwinkern inszenierte. Mit seinem neuen Werk stößt der Meister indes in neue Dimensionen vor. Denn das neue Doppel-Album ist der Soundtrack zu dem britischen Indie-Streifen „The Almond…
The Vivian Line ist Ron Sexsmiths mittlerweile 17. Album. Das ist insofern bemerkenswert, als dass der Kanadier – nachdem er in den frühen 90ern aus den Fesseln eines High-Profile Vertrages mit Interscope löste und seinen ureigenen Stil kreierte, sein Rezept nicht wesentlich geändert hat. Anstatt wilder Experimente gibt es bei Sexsmith verlässliche Qualität in Sachen…
Manchmal ist das ganz einfach mit der Namensgebung. Die französische Protagonistin, die sich hinter dem Projektnamen The Rodeo versteckt, heißt Dorothée Hannequin. „The Rodeo“ ist dann ein Anagramm aus den Buchstaben des Vornamens „Dorothee“ und dass sich ihr Nachname „Hannequin“ doch sehr nach „Arlequin“ (Harlekin) anhört, kam ihr für ihr viertes Album nun gerade recht.…
2019. „Graveyard Island“ erschien. Und wir so: eine neue Lieblingsband, neue Lieblingsplatte! Bis heute. Jetzt gibt es endlich das nächste Album und Grade 2 behalten locker ihren Status. Und „Grade 2“ gesellt sich direkt zum Vorgänger. Denn was ist das Ding wieder gut geworden. Viel besser kann man Punk und Oi!, gerade nicht spielen. Und…
Auch US Rails gehört zu jener Spezies von Bands, in denen sich dereinst vier bereits zuvor etablierte Songwriter – in dem Fall Ben Arnold, Scott Bricklin, Tom Gillam und Matt Muir – zusammen fanden, um im gemeinsamen miteinander vielleicht etwas mehr als die Summe der einzelnen Teile ihres Tuns erreichen zu können. Hört man sich…