Darren Jackson und Ian Prince heißen nicht nur Kid Dakota, sondern sie kommen auch aus Dakota. Aber auch auf dem…
Darren Jackson und Ian Prince heißen nicht nur Kid Dakota, sondern sie kommen auch aus Dakota. Aber auch auf dem dritten Album klingt das Duo nicht besonders typisch amerikanisch. Vielleicht deswegen, weil man auf jegliche Americana-Aspekte verzichtet, sondern sich lieber Rockmusik zuwendet, wie sie seit den 80er Jahren etwa Bands wie U2 populär gemacht haben.…
Angeblich ist Justin Townes Earle ja wegen ungehörlichen Betragens aus der Band seines Vaters Steve Earle geflogen. So ganz grün scheint man sich also nicht zu sein. Dieser Eindruck bestätigt sich auch aufgrund der Debüt-CD von Justin Townes. Denn während sich sein Vater praktisch Zeitlebens dafür einsetzte, zu den Ursprüngen der Country Musik zurückzufinden (nachdem…
Das Trio Lowgold aus Brixton gehört zu jener Kategorie Bands, die vielleicht zur falschen Zeit am richtigen Ort geboren wurden. Als sie 2001 ihr Debütalbum „Just Backwards Of Square“ mit schwelgerisch-melancholischem Gitarrenpop veröffentlichten, begannen sich die Schwierigkeiten der Musikindustrie bereits für die Bands bermerkbar zu machen. Zunächst ging ihr Label, Nude Records, pleite und als…
Platte der Woche KW 17/2008 Die erste 13 Jahre ihrer Karriere haben es die Bubonix vermieden, ein Album aufzunehmen und sich dafür ganz dem DIY-Gedanken verschrieben. Nun veröffentlichen die Limburger nur wenige Monate nach dem famosen „Please Devil, Send Me Golden Hair“ den nächsten Silberling. Doch Schisser dürfen beruhigt sein, nach einem Schnellschuss klingt „Capsaicin“…
Nachdem Stuart Staples als Solo-Künstler Blut geleckt hatte (mit zwei eigenen Scheiben, einer Kompilation und einer Tour unter dem Gürtel) und nachdem er eh einräumte, dass seine eigenen Scheiben gar nicht anders klingen sollten als Tindersticks-Alben, war es lange Zeit fraglich, ob es noch mal ein Band-Album geben würde. Nachdem Stuart sich dann ein eigenes…
Kieran Hebden ist einer dieser kreativen Freigeister, der Gernregrenzen bestenfalls als Möglichkeit betrachtet, daraus auszubrechen. Zusammen mit seinem Kumpel, Jazz-Drummer Alex Reid, fabriziert er transzendente, weltmusikalische Jazz-Improvisationen, als Remixer ist er für Gott und die Welt tätig und unter dem Pseudonym Four Tet lebt er seine Vorlieben für die Möglichkeiten elektronischer Musik aus – die…
Zwar stammt Joe „White“ Williams aus der Weite des amerikanischen Herzlandes (genauer gesagt aus Cleveland, Ohio) und tingelte jahrelang mit obskuren Mikro-Bands als Support für obskure Mini-Bands durch die Lande, aber das, was ihn musikalisch fasziniert, ist der elektronische Do-It-Yourself-Gedanke und die Soundwelt des frühen New Wave Synthie-Pops der 80er Jahre (der mangels technischer Möglichkeiten…
Smokestack Lightnin‘ begannen als eine dieser Spaß-Kapellen, die den Country mit dieser betont unernsten Note in der Art von Kirmeskapellen spielten. Der Erfolg – insbesondere auch im Ausland, und dort vor allen in den USA – hat vermutlich sogar die Jungs selber überrascht. Heutzutage leistet man sich statt parodistischer Züge einen eigenen Stil, der mit…
Sie kommen aus England und sagen der Moderne den Kampf an. Die Pilgrim Fathers setzen auf den Blick in den Rückspiegel, ohne traditionell zu klingen. Sie vergreifen sich an alten und noch älteren Helden und klingen trotzdem irgendwie anders. Sie machen was sie wollen und sie wollen eine Menge. Irgendwie klingt das nach Punkrock. Doch…