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  • White Williams – Smoke

    Zwar stammt Joe „White“ Williams aus der Weite des amerikanischen Herzlandes (genauer gesagt aus Cleveland, Ohio) und tingelte jahrelang mit obskuren Mikro-Bands als Support für obskure Mini-Bands durch die Lande, aber das, was ihn musikalisch fasziniert, ist der elektronische Do-It-Yourself-Gedanke und die Soundwelt des frühen New Wave Synthie-Pops der 80er Jahre (der mangels technischer Möglichkeiten…

  • Smokestack Lightnin‘ – Heads Of Agreement

    Smokestack Lightnin‘ begannen als eine dieser Spaß-Kapellen, die den Country mit dieser betont unernsten Note in der Art von Kirmeskapellen spielten. Der Erfolg – insbesondere auch im Ausland, und dort vor allen in den USA – hat vermutlich sogar die Jungs selber überrascht. Heutzutage leistet man sich statt parodistischer Züge einen eigenen Stil, der mit…

  • Pilgrim Fathers – Short Circular Walks In The Hope Valley

    Sie kommen aus England und sagen der Moderne den Kampf an. Die Pilgrim Fathers setzen auf den Blick in den Rückspiegel, ohne traditionell zu klingen. Sie vergreifen sich an alten und noch älteren Helden und klingen trotzdem irgendwie anders. Sie machen was sie wollen und sie wollen eine Menge. Irgendwie klingt das nach Punkrock. Doch…

  • Neva Dinova – You May Already Be Dreaming

    Die nach der Großmutter des Sänger und Songwriters Jake Bellows benannte Band Neva Dinova ist eine jener typischen Americana Bands, die die ländliche Weite ihrer Heimat auch musikalisch verinnerlicht haben und bislang eher mit Alt-Country und Folk-Rock auf sich aufmerksam machte. Auf dem dritten Werk werden nun die E-Gitarren ausgepackt und losgerockt als sei es…

  • Be Your Own Pet – Get Awkward

    Unverschämt jung sind diese vier Musiker, gerade mal um die zwanzig, und unverschämt laut: Be Your Own Pet machen schrille Punkmusik, die man nicht überhören kann. Der beste Grund dafür ist die harsche Stimme von Sängerin Jemina Pearl, die sich aufführt, als wolle sie Debbie Harry so richtig alt aussehen lassen. Bei ihrem Debütalbum war…

  • Reverend’s Revenge – Ohh Wah Wah

    Bei seiner Hausband Mardi Gras. BB sorgt Reverend Krug zwar für die subfrequenten Untertöne, steht aber als Sousaphon spielende, graue Eminenz auch immer ein wenig im Hintergrund. Seltsam also, dass er sich für sein „Solo-Debüt“ ganz auf die Songs des Gitarristen Steve Gaeta (sowie einige thematisch und stilistisch passende Film-Musiken aus den 60s) verlässt und…

  • Kettcar – Sylt

    Drei Jahre sind mittlerweile ins Land gezogen, bevor Kettcar nun mit „Sylt“ ihr drittes Werk abliefern. Beim ersten Durchhören fällt gleich auf, dass die Band erwachsen(er) geworden ist. Während „Von Spatzen und Tauben, Dächern und Händen“ (2005) mitunter noch erfrischend und teils bittersüß romantisch war, agiert man nun auf „Sylt“ wesentlich sachlicher und nüchterner, und…

  • The Indelicates – American Demo

    Band-T-Shirt-Designer bei den Indelicates ist ganz bestimmt ein dankbarer Job. „The Last Significant State To Me Made In Rock’n’Roll“, „Our Daughters Will Never Be Free“ oder „We Hate The Kids“ sind nur drei Songtitel, die geradezu darum betteln, in fetten Lettern auf ein Stück Kleidung gedruckt zu werden. Diese Sloganhaftigkeit rückt die Band natürlich gleich…

  • Tapes ’n Tapes – Walk It Off

    Platte der Woche KW 14/2008 Das schwierige zweite Album – für die Band Tapes ’n Tapes aus den USA scheint es ein Leichtes gewesen zu sein. Jedenfalls muss man diesen Eindruck gewinnen, wenn man sich „Walk It Off“ anhört. Der Titel der Platte nimmt Bezug auf Footballspieler, die noch nach dem härtesten Check einfach aufstehen…

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