Das neue Werk mit eigenem Material einer unserer intelligentesten, englischsprachigen Gitarrenpop-Bands brauchte acht lange Jahre, bis es geboren wurde. Zwischenzeitlich…
Das neue Werk mit eigenem Material einer unserer intelligentesten, englischsprachigen Gitarrenpop-Bands brauchte acht lange Jahre, bis es geboren wurde. Zwischenzeitlich gab es Cover-Versionen und Live-Auftritte während die Musikanten sahen, wie sie über die Runden kamen (zum Beispiel als Theater-Musiker). Sänger Nicolai von Schweder-Schreiner gab zu Protokoll, man habe bei den Aufnahmen nicht nur Spaß gehabt.…
Toumami Diabaté aus Mali spielt die Kora – eine afrikanische Harfen-Abart, die auch bereits sein Vater beherrschte – bereits seit seinem fünften Lebensjahr und ist einer der wichtigsten Vertreter seiner Zunft überhaupt. Gleichermaßen inspiriert von der Folklore seiner Heimat wie westlicher klassischer Rockmusik und Jazz, arbeitete er mit so unterschiedlichen Acts wie Jazzer Roswell Rudd,…
Wer Probleme hat, den Namen der neuesten skandinavischen Americana Band Hyacinth House auszusprechen, der sollte sich ganz einfach den gleichnamigen Titel der Doors von „LA Woman“ anhören. Zwar hat das musikalisch so ganz und gar überhaupt nichts mit dem zu tun, was Mack Johansson und seine Mannen da machen, aber man kann dann bei der…
Mit Versatzstücken aus nervösem Indie-Pop, Klassik, Weltmusik und Fake Funk erschaffen Vampire Weekend eine ganz eigene Gemengelage, mit der sie sich bereits vor der Veröffentlichung ihres Debüt-Albums über das Netz eine gewisse Reputation erarbeitet haben. Und mit Blutsaugern hat das – musikalisch gesehen – so rein gar nichts zu tun. Erzra Koenig und seine Mannen…
Platte der Woche KW 07/2008 Als Solo-Künstler wanderte Bob Mould ja auch gerne immer wieder mal auf Abwegen („Modulate“). Mit dem neuen Werk kehrt er – obwohl es im kleinsten Kreis eingespielt wurde – wieder zum klassischen Gitarrenpop zurück, der ihn einst mit Hüsker Dü zum Erfolg führte. Natürlich muss bei dieser Scheibe auch sein…
Diese Platte ist nicht falsch. Sicher finden sich Fans und Freunde und sicher ist alles wirklich gut gemacht. Alleine – nichts für uns. Daher der Versuch einer „objektiven“ Beschreibung:Amerikanischer Gitarrenrock britischer Färbung ist zu hören. Beschwingt gestimmt und angeführt von einem zielstrebig treibenden Bass kommen die Songs daher. Der fällt vor allem deshalb positiv auf,…
Das neue Werk von Barley Scotch und seinen Mitstreitern ist in der Tat eine Abkehr von der Tradition. Nicht umsonst heißt es marktschreierisch „No Covers“ – denn bislang waren Hayseed Dixie dafür zuständig, alle möglichen – und möglichst unpassenden – Genres durch den Bluegrass-Kakao zu ziehen. Rein musikalisch bleiben sie sich auf dem neuen Werk…
Lal Waterson war so etwas wie die Großmutter des britischen Folk-Gedankens. Mit ihrer Waterson-Sippe galt sie als Patin der Szene – zumindest in musikalischer Hinsicht, denn menschlich war sie wohl eher schüchtern und zurückhaltend. Lange Rede kurzer Sinn: Jeder, der sich heutzutage auf klassische Folkmusik beruft, ist auch ein Fan von Lal Waterson. Als sie…
Natürlich sind die Buzzcocks nicht wirklich 30 Jahre alt geworden – denn in den 80er Jahren agierte Pete Shelley ja solo -, aber dennoch gehören die Herren, von denen außer Shelley immerhin noch Gitarrist Steve Diggle dabei ist, zu den Gründervätern der Bewegung, die eben nun mal vor 30 Jahren begann. Um es kurz zu…