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  • Sons And Daughters – This Gift

    Platte der Woche KW 05/2008 Die Sons And Daughters seien poppiger geworden, hieß es im Vorfeld der neuen Veröffentlichung der Glasgower Energiebolzen. Das musste natürlich aufgrund der strikten Indie-Mentalität von Scott Patterson, Adele Bethel und ihren Kumpels erst mal skeptisch gesehen werden. Aber es stimmt: Zwar werden immer noch ungemein energische, ja hektische und unerbittlich…

  • Eight Legs – Searching For The Simple Life

    Hipper Scheiß oder schlechter Hype? Bei vielen Bands, die immer noch in schöner Regelmäßigkeit von der britischen Insel auf uns hereinbrechen, kann man das nicht so genau sagen. Auch bei den Eight Legs gibt es Argumente für beiden Ansichten.Auf der einen Seiten schaffen es die Jungs aus der Shakespeare-Stadt natürlich zu keinem Moment, nur irgendwie…

  • American Music Club – The Golden Age

    Das hier von Mark Eitzel besungene goldene Zeitalter ist – wenn es nach der Musik geht – immer noch ziemlich düster und depressiv, aber nicht mehr ganz so desolat wie das, was er zuletzt insbesondere auf seinen Solo-Scheiben fabrizierte. Immerhin ist das neunte AMC-Album tatsächlich auch eines der zugänglichsten Eitzel-Werke geworden. Das liegt vor allen…

  • BMX Bandits – Bee Stings

    „Die BMX Bandits sind schon seit Anbeginn der Zeit eine schottische Jangle-Pop-Institution“, schrieb unlängst der NME. Seit 21 Jahren, genauer gesagt, aber das hört man ihrem neuen, 15. Album keineswegs an, mal abgesehen davon, dass man perfekte Popsongs wie den Opener „Take Me To Heaven“ vermutlich erst nach jahrelanger Erfahrung auf die Reihe bekommt. Dass…

  • Superpunk – Why Not?

    Na, das ist ja gerade nochmal gut gegangen! Beinahe wäre auch die Hamburger Band Superpunk dem grassierenden Labelsterben zum Opfer gefallen. Ihr bisheriger Brötchengeber L’Age d’Or (Tocotronic, Aeronauten, The Gossip usw.) machte kürzlich dicht, doch die Rettung stand ein paar Häuserblocks weiter bereit. Dirk Darmstädters Tapete-Label! Gut so, denn mit ihrem vierten Album „Why Not?“…

  • The Innits – Everything Is True

    Was mag wohl herauskommen, wenn man Christopher Uhe (ex-Speed Niggs, Sharon Stoned) eine angesagte Berliner Kombo produzieren lässt? Richtig, ein wirklich mitreißendes Album. Hinter dem Quartett The Innits stehen in erster Linie der singende Trommler Mek Obaam und Gitarrist Dirk Kretz von den Türen. Auf ihrem Debüt „Everything Is True“ wildern sie in so ziemlich…

  • Marah – Angels Of Destruction

    Das ist bereits das sechste Album von Nick Hornbys Lieblingsband – und es ist mit Abstand auch ihr bestes geworden. Vielleicht auch deshalb, weil das Sextett ursprünglich 35 Songs aufnahm, und erwog, sogar ein Doppel- oder Dreifach-Album zu veröffentlichen. Aber das ist selbst für eine anerkannte Indie-Größe wie Marah heutzutage nahezu unmöglich. Was folgte, ist…

  • Twice A Man – Clouds

    Meine Herren! Die Elektropopper von Twice A Man nehmen das mit dem Soundtrack zu dem (wohl recht düsteren) Film, der niemals gedreht wurde, aber ganz schön ernst. Ein wenig zu ernst, um wirklich unterhaltsam zu sein. Zuweilen bestehen die Tracks des neuen Albums „Clouds“ mehr aus Collagen denn aus Songs. Der unbeschwerte Pop der Anfangstage…

  • These New Puritans – Beat Pyramid

    Zwei Namen drängen sich beinahe auf, nachdem die ersten Töne des jungen britischen Quartetts aus den Boxen gequollen sind: The Fall und Gang Of Four. Ersteres wegen Jack Barnetts akklamativem Sprechgesang und Letzteres wegen der energischen Art, in der die neuen Puritaner dem Höher knackige und rhythmisch betonte Minimalriffs um die Ohren hauen, die immer…

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