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  • Tony Joe White – Uncovered

    Auch auf seinem neuen Werk übt sich Altmeister Tony Joe White wieder in dem, was er schlicht am besten kann: Dem Swamp-Blues Extraordinaire. Nachdem er sich als Gitarrero auf seiner letzten Scheibe, dem Duett-Album „Heroines“ ein wenig zurückgenommen hatte, und sich auch stilistisch öffnete, geht es hier wieder zurück an die Wurzeln, die erkennbar in…

  • Sir Vincent Lone – Songs For Lonely Americans

    Sir Vincent Lone ist ein Alter Ego des schottischen Songwriters Jackie Leven. Wie er bei seinen Konzerten erzählt, stellte er eines Tages fest, dass er mehr Songs geschrieben habe, als er veröffentlichen könnte, zumal man heutzutage nicht so viele Scheiben herausbringen kann, wie man möchte, sondern sich den Sättigungsgesetzen des Marktes unterwerfen muß. So kam…

  • Maria McKee – Live Acoustic Tour 2006

    Es gab Zeiten, da hätte sich Maria McKee niemals als typische, akustische Solo-Künstlerin gesehen. Zu sehr liebt die energische Frau mit der raumgreifenden Stimme die Opulenz und Grandezza, mittels derer sie für gewöhnlich ihre Alben anreichert. Der Appetit auf weniger kam mit dem letzten Studioalbum, „Peddlin‘ Dreams“, auf dem sie sich überlegte, wie sie ihren…

  • Cursive – Dissonanz und Melodiösität in Perfektion

    Kleinstadtleben und exaltierter Indierock – zwei Dinge, mit denen sich Cursive bestens auskennen. Zuerst halfen sie zusammen mit Bright Eyes und Co., dass Omaha, Nebraska, einen festen Platz auf der Landkarte aller Musikliebhaber bekam, und dann sprengten sie mit ihrem kunstvollen, intensiven und oft genreüberschreitenden Sound die Grenzen zwischen Collegerock, Punk, Wave und Artrock. Ihr…

  • Seafood – Paper Crown King

    Platte der Woche KW 35/2006 Schon mit dem Vorgänger, „As The Cry Flows“ von 2004, war es Seafood endgültig gelungen, sich freizuschwimmen und all die Referenzbands hinter sich zu lassen, die sie zuvor einerseits zwar stets in ein positives Licht getaucht hatten, die andererseits aber auch immer längere Schatten geworfen hatten. Hatten sie damals noch…

  • Pale – Brother.Sister.Bores!

    Pale sind jetzt im Grand Hotel abgestiegen. Dieser Schritt sei ihnen gegönnt, denn bisher haben die Jungs nicht den Erfolg eingefahren, den sie eigentlich verdient hätten. Sowohl das ungestümere „Razzmatazz“ als auch das deutlich poppigere „How To Survive Chance“ waren tolle Alben. Doch wenn das kaum einer mitbekommt, ist das schade. Das soll sich nun…

  • Emirsian – A Gentle Kind Of Disaster

    Um es vorwegzunehmen: Diese Platte ist todtraurig und nichts für sonnige Gemüter. Aren Emirze, im Hauptberuf Sänger und Mastermind der nicht gerade für ihre ruhigen Töne bekannten Frankfurter Band Harmful, wagt sich erstmals allein an eine Platte und wandelt auf einem schmalen Grat, denn „A Gentle Kind Of Disaster“ ist in erster Linie ein Versuch,…

  • The Mountain Goats – Get Lonely

    Platte der Woche KW 34/2006 Die „leisen Nachwehen“ zum letzten Mountain Goats-Album sollen das sein. Gewiss keine schlechte Umschreibung für das neue Werk von John Darnielle und seine Mannen. Denn Darnielle entschied sich hier für den Rückzug ins Ich – was sich auch musikalisch niederschlägt. Obwohl Darnielle nicht alleine agiert, ist dies doch fast ein…

  • Susan Screen Test – A Million Years Between Us

    Man braucht nur einige Takte des Openers „One Way Track“ zu hören, um zu wissen, dass diese drei Hamburger Jungs Bands wie Hüsker Dü (melodiöse Härte) und The God Machine (ernstgemeinte Melancholie) gleichermaßen mögen. Die gerne epischen Songs des Trios – mit Tim Panic und Dolby Surrender haben Gitarrist und Bassist auch ganz herausragende Namen,…

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