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  • Crash Tokio – Heads, We’re Dancing

    Wenn das erste Album der vier Münchner INDIEpop gewesen sei, dann sei der nun erscheinende Nachfolger IndiePOP, hat ein guter Mensch bereits über das zweite Album von Crash Tokio geschrieben. Eine Aussage, die den Nagel auf den Kopf trifft. Dafür braucht man nur die erste Nummer zu hören: „Good You Are“ fängt mit elektronischen oder…

  • South – Adventures In The Underground Journey To The Stars

    Den Namen South hatten sich die drei Jungs aus London zu Anfang ihrer Karriere gewählt, um auszudrücken, dass es im Süden Englands durchaus ein kreatives Gegengewicht zum damals als übermächtig empfundenen Norden gäbe. Mit diesem, ihrem insgesamt dritten Album, das nach einigen Querelen aufgrund der notwendig gewordenen Suche nach einem neuen Label und Studio entstand,…

  • Wolke – Möbelstück

    Oliver Minck und Benjamin Filleböck haben etwas erreicht, was viele in Ihrer ganzen Karriere nicht schaffen: Ein eigenständiges musikalisches Konzept zu erarbeiten, welches es kein zweites Mal gibt. Die Kombination Bass / Piano / deutscher Gesang / Popmusik ist ja nun wirklich in dieser Form auch noch nie da gewesen. Die Frage würde nur sein,…

  • Wayne The Train Hancock – Tulsa

    Okay, wir bezweifeln ja gar nicht, dass diese Platte im Jahre 2006 entstanden ist, aber würde jemand sagen, dass sie von 1956 stammt oder gar noch älter ist, würde vermutlich auch kaum jemandem der Schwindel auffallen. So authentisch spielen sich Hancock und sein Ensemble durch Hillbilly-Country, Western Swing, Rockabilly und Big-Band-Sound – ohne Zugeständnisse an…

  • The Grand Opening – This Is Nowhere To Be Found

    Ein wunderschöner Herbstanfang begleitet von wunderschöner Musik. The Grant Opening sorgen mit ihrem Debütalbum „This Is Nowhere To Be Found“ für ein entspanntes Hineingleiten in die dritte Jahreszeit und betten präzise auf in Szene gesetzte Klangrosen. Das mag sich überspitzt anhören, aber die schwedische Band, die hauptsächlich um Gitarrist und Sänger John Roger Olsson rotiert,…

  • Jan Gazarra – Love Rules

    Der Hamburger Songwriter Jan Gazarra hat mit „Love Rules“ nun sein bereits zweites Album am Start. Schon sein 2002er Debut „I’ve Come To See You Once Again“ war ein wundervolles Album, durchwegs eigenwillig und schwer einzuordnen. Die verdiente Würdigung blieb leider weitgehend aus, was sich mit seinem neuen Longplayer aber ändern dürfte. „Love Rules“ ist…

  • Spotlight Kid – Departure

    Bei seiner alten Band Six By Seven stand Chris Davis stets im Schatten des Frontman Chris Olley. Dass der Brite allerdings weit mehr war als „nur“ der Trommler der Band aus Nottingham, beweist er jetzt mit seinem Debüt als Spotlight Kid. Nicht nur der clever einer Captain-Beefheart-LP entlehnte Bandname, auch der Albumtitel lässt vermuten, dass…

  • Devastations – Coal

    Die Devastations kommen aus Melbourne, sind jedoch als Exilanten in Berlin ansässig. Das ist ja eine alte australische Tradition – dennoch sind die Devastations (früher The Devastations) von ihrer Ästhetik her eigentlich nicht mit Nick Cave & Co. zu vergleichen, sondern eher mit ihren Landsleuten, den Go-Betweens. Wie diese gelingt es dem Trio nämlich hier…

  • Bigbang – Poetic Terrorism

    Da haben sich aber zwei gefunden! In dem Fall Glitterhouse und Norwegens Rock’n’Roll Combo Nr. 1, Bigbang. Es begann damit, dass das Trio um den Skateboard-Fan Øystein Greni beim hauseigenen Orange Blossom Festival einen Auftritt hinlegte, von dem Labelchef Reinhard Holstein begeistert meinte, dass das die besten Minuten der immerhin zehnjährigen Festivalgeschichte überhaupt gewesen seien.…

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