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  • Julia Hummer & Too Many Boys – Downtown Cocoluccia

    Mit dem gleichen spröden Charme, mit dem sie bei Interviews ihre Kino-Erfolge von „Absolute Giganten“ bis „Gespenster“ als Zufallsprodukte darstellt und sich eher als Anti-Filmstar präsentiert, hat die gerade einmal 25-jährige Berlinerin nun auch ihr erstes Album eingespielt. Zur Seite stand ihr dabei Produzent und Arrangeur Christopher Uhe (Ex-Speedniggs / Locust Fudge / Sharon Stoned),…

  • Dirk Darmstaedter – Coming Up For Air

    „Oft verkrampft und schematisch nähert sich der Hamburger seiner Vision des perfekten Popsongs“, haben wir vor zwei Jahren das letzte Darmstaedter-Werk als Me And Cassity gescholten. Nun legt er nicht nur das Pseudonym ab, sondern kehrt auch der üppigen Produktion des Vorgängers „Between Wake And Sleep“ den Rücken. Genau das tut der neuen Platte merklich…

  • Mark Eitzel – Candy Ass

    „I Am Fassbinder“ heißt eines der neuen Stücke von Mark Eitzel. Und obwohl der eigenartige Humor des Mannes in Betracht gezogen werden sollte: Das beschreibt seine aktuelle Musik eigentlich nicht schlecht. Obwohl zuweilen Haustier-Ratten auftauchen, denen er zu Besänftigung Mariah Carey vorspielt, ist die Stimmung auch der neuen Stimme desolat, befremdlich, distanziert und – aufgrund…

  • Compilation – Melodien für Millionen

    Drei Jahre, 21 Künstler, 72 Veröffentlichungen – eine stolze Bilanz kann Tapete Records vorweisen, und das ist in jedem Falle einen Jubel-Sampler wert. Dass der nun ausgerechnet „Melodien für Millionen“ heißt, ist etwas verwirrend. Denn auch wenn im Hause Tapete vor allem Künstler aus unseren Breiten unter Vertrag stehen und gerne in alemannischer Mundart gesungen…

  • Bruce Cockburn – Speechless

    Auch wenn es unter all der distanzierten Ernsthaftigkeit, die Herrn Cockburns Werke zuweilen ausstrahlen kaum jemand vermutet: Der Mann hat auch Humor. Der Titel des neuen Werkes ist jedenfalls ein netter Gag – denn es handelt sich um ein Instrumentalalbum. Großteils akustisch arbeitet sich der Meister auf beeindruckend filigrane und virtuose Weise durch eine Sammlung…

  • Blondie – Live By Request

    Auch Debbie Harry und ihre Herren lassen sich von der allgemeinen Grundstimmung anstecken, dass in Zeiten von Präsident Bush gut abzurocken ist. Auf dieser offiziellen Live-Scheibe zeigen die Veteranen der Power-Pop-Bewegungen noch mal allen so richtig was eine Harke ist. Wohl angetrieben von Clem Burkes nach wie vor ungebrochenem Einsatzwillen, hetzen Debbie und Co. durch…

  • Oceansize – Bestens aufgestellt

    Die Musik der fünf Jungs aus Manchester ist definitiv nichts für Menschen mit kurzer Aufmerksamkeitsspanne – denn Oceansize haben sich auf die eher epischen Rock-Songs eingeschossen, die opulent ausgestattet aber dennoch nicht überladen wirken. Sie haben den Dreh raus, genau an dem Punkt aufzuhören, wenn alles stimmt. Ein großes Talent, das nicht viele Bands besitzen.…

  • Devendra Banhart – Cripple Crow

    Platte der Woche KW 38/2005 Devendra Banhart hat sich neu erfunden. Waren die bisherigen Veröffentlichungen des als Shooting Star der „New Weird America“-Szene stilisierten US-Latinos auf Anrufbeantwortern und Vierspurgeräten aufgenommene, entzückende und zugegebenermaßen reichlich versponnene Solo-Skizzen, so ist das vorliegende Studioalbum reichlich instrumentiert und weniger LoFi als die Vorgänger. Das – an „Seargent Pepper“ gemahnende…

  • Echo & The Bunnymen – Siberia

    Also, wenn Echo & The Bunnymen-Scheiben heutzutage eines nicht mehr sind, dann ist das kalt! Seit Ian McCulloch und Will Sergeant mit sich und miteinander im Reinen sind, musizieren sie einfach unbekümmert drauflos. Das Credo, welches Ian auch für seine Solo-CDs anwendet – einfach wieder mit Spaß an der Freude zu musizieren und sich von…

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