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  • Nora O’Connor – ‚Til The Dawn

    Nora O’Connor aus Chicago ist eine jener Randfiguren der Americana Szene, die das Bild ausfüllen ohne dabei selber in Erscheinung zu treten. Bis jetzt. Denn mit „‚Til The Dawn“ legt Nora, die ihre Meriten bei einer Vielzahl entsprechender Acts verdiente, eine wunderschöne, simple Alt-Country Scheibe vor, an der es absolut nichts herumzumäkeln gibt. Getragen von…

  • Mekons – Heaven & Hell – The Very Best Of The Mekons

    Neben Chumbawamba sind die Mekons die beständigste Polit-Punk-Pop-Kapelle überhaupt. Das zeigt unter anderem auch dieses Best-Of-Album. Schon bevor die halbe Band in den 80ern nach Chicago auswanderte, nahmen sie vieles vorweg, was heute Usus ist: Den Cow-Punk genauso wie politisch engagierten Crossover-Pop – früher auch gerne mit keltischen Zitaten, heute eher mit Reggae-Einflüssen verziert. Diese…

  • Janis Ian – Souvenirs – The Best Of Janis Ian 1972-1981

    Nachdem es von Janis Ian in letzter Zeit sowohl eine neue CD („Billie’s Bones“) wie auch eine Live-Scheibe und zahlreiche Re-Issues gab, rundet diese Best-Of-Sammlung der frühen Jahre das Bild ab. Hierbei ist jedoch Vorsicht angebracht. Wer die Janis Ian mag, die heutzutage leichtfüßig zwischen den Genres wandelt (meist zwischen Folk und Jazz), für den…

  • Ben Christophers – The Spaces In Between

    Der bislang eher als Misanthrop verschriene Barde wagt sich auf seiner dritten CD – zumindest teilweise – aus seinem Schneckenhaus heraus. Eine richtige Party-Scheibe ist das natürlich immer noch nicht geworden, aber – beflügelt durch ziemlich originelle Arrangements, angenehme Melodiebögen und interessante Songstrukturen – klingt „Spaces“ doch beinahe gelassen und auf melancholische Weise unbeschwert. Wenn…

  • American Music Club – Love Songs For Patriots

    Es ist kein Zufall, dass die überzeugendste Mark Eitzel-Soloplatte ausgerechnet das Album „West“ war, das in enger Zusammenarbeit mit Peter Buck von R.E.M. entstand. Deshalb ist es mehr als nur ein Etikettenschwindel und macht aus künstlerischer Sicht durchaus Sinn, dass sich der AMC nach einem Jahrzehnt Pause wieder zusammengefunden hat. Im Vergleich zu Eitzels Alleingängen…

  • Maria Solheim – Hoffnungsgedanken

    Als wir uns anlässlich Marias letzter CD, „Behind Closed Doors“, mit ihr unterhielten, hatte die kleine Norwegerin bereits große Pläne für ihr nächstes Werk, „Frail“, das nunmehr vorliegt. „Ich möchte, dass meine nächste Scheibe rauher klingt“, überlegte sie damals. In dem Moment gab es in der PA, die im Hintergrund für ihren Auftritt bereitgemacht wurde,…

  • Guided By Voices – Half Smiles Of The Decomposed

    Platte der Woche KW 36/2004 In einer perfekten Welt wäre Robert Pollard spätestens nach „Alien Lanes“ zum Superstar geworden, der im Rock-Olymp zusammen mit John Lennon, Brian Wilson und Michael Stipe himmliches Ambrosia schlürfen würde. Nur kam alles ganz anders…„Half Smiles Of The Decomposed“ ist ein weiteres Guided By Voices-Album. Dass es natürlich grandios ist,…

  • The Radio Dept. – Lesser Matters

    Hat es eigentlich schon ein Shoegazer-Revival gegeben? Wenn nicht: The Radio Dept. aus Malmö in Schweden könnten es einläuten. D.h.: Sie tun es eigentlich schon seit 1998. Dass die Debüt-CD erst jetzt erscheint, ist die Folge einer Reihe von Umbesetzungen und Experimenten. Der momentane Sound klingt schwer nach den 80ern und braucht sich nicht hinter…

  • The Prodigy – The Beat Is Back!

    „Hallo, mein Name ist Hugh Hefner“, begrüßt uns ein unglaublich gut gelaunter Liam Howlett in seiner Hamburger Hotelsuite – stilecht bekleidet mit einem weißen Bademantel seiner Nobelherberge, den dazu passenden Pantinen und der obligatorischen Rockstar-Sonnenbrille auf der Nase. Seine gute Laune ist nur allzu verständlich: Sieben Jahre nach dem Megaseller „Fat Of The Land“ erscheint…

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