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  • The Electric Club – Olympic Ideas

    Einen olympischen Grundgedanken braucht es ja heutzutage schon, wenn sich wieder mal vier junge Herren zusammenfinden, um gemeinsam Gitarrenmusik zu machen. Denn die Konkurrenz ist schließlich erdrückend. The Electric Club aus Würzburg ziehen sich da aber erstaunlich souverän aus der Affäre, denn ihre neue Scheibe enthält im Grunde genommen einfach nur Hits. Nicht nur, dass…

  • Compilation – The Late Great Daniel Johnston – Discovered Covered

    „Daniel Dale Johnston 1961-2004 – Sorry Entertainer“ steht auf dem Grabstein, den das Cover dieser Doppel-CD ziert. Dabei sind die Gerüchte vom Ableben des verschrobenen US-Songwriters natürlich reichlich übertrieben. Deshalb steht Johnston mit einem Strauß roter Rosen auch demonstrativ neben seinem eigenen letzten Ruheplatz. Was die breite Öffentlichkeit angeht, könnte Daniel allerdings in der Tat…

  • Woven Hand – Consider The Birds

    Sogar der Meister selber muss es gemerkt haben: Man kann nur soundsoviele Stücke mit einer dramatisch verhallten Slide-Gitarre, klagendem Banjo und geschrammelter Rhythmusgitarre verzieren und dazu Sermen in die Welt predigen, ohne sich einfach nur zu wiederholen. Auch nicht, wenn man es – wie im Falle seiner „Zweitband“ Woven Hand – eher auf akustischer Ebene…

  • Townes Van Zandt – Live At The Jester Lounge, Houston Texas, 1966

    Das ist jetzt ausnahmsweise mal keine der zuletzt dann doch zu beliebig unters Volk gebrachten Live-Mitschnitte aus der Spätphase des traurigen Barden, sondern – ganz im Gegenteil – der erste verfügbare dokumentierte Auftritt. Natürlich erlebt man hier einen vielversprechenden Songwriter in der Entstehung – und obwohl die meisten Tracks der Scheibe Blues-Cover sind, noch dazu…

  • Nora O’Connor – ‚Til The Dawn

    Nora O’Connor aus Chicago ist eine jener Randfiguren der Americana Szene, die das Bild ausfüllen ohne dabei selber in Erscheinung zu treten. Bis jetzt. Denn mit „‚Til The Dawn“ legt Nora, die ihre Meriten bei einer Vielzahl entsprechender Acts verdiente, eine wunderschöne, simple Alt-Country Scheibe vor, an der es absolut nichts herumzumäkeln gibt. Getragen von…

  • Mekons – Heaven & Hell – The Very Best Of The Mekons

    Neben Chumbawamba sind die Mekons die beständigste Polit-Punk-Pop-Kapelle überhaupt. Das zeigt unter anderem auch dieses Best-Of-Album. Schon bevor die halbe Band in den 80ern nach Chicago auswanderte, nahmen sie vieles vorweg, was heute Usus ist: Den Cow-Punk genauso wie politisch engagierten Crossover-Pop – früher auch gerne mit keltischen Zitaten, heute eher mit Reggae-Einflüssen verziert. Diese…

  • Janis Ian – Souvenirs – The Best Of Janis Ian 1972-1981

    Nachdem es von Janis Ian in letzter Zeit sowohl eine neue CD („Billie’s Bones“) wie auch eine Live-Scheibe und zahlreiche Re-Issues gab, rundet diese Best-Of-Sammlung der frühen Jahre das Bild ab. Hierbei ist jedoch Vorsicht angebracht. Wer die Janis Ian mag, die heutzutage leichtfüßig zwischen den Genres wandelt (meist zwischen Folk und Jazz), für den…

  • Ben Christophers – The Spaces In Between

    Der bislang eher als Misanthrop verschriene Barde wagt sich auf seiner dritten CD – zumindest teilweise – aus seinem Schneckenhaus heraus. Eine richtige Party-Scheibe ist das natürlich immer noch nicht geworden, aber – beflügelt durch ziemlich originelle Arrangements, angenehme Melodiebögen und interessante Songstrukturen – klingt „Spaces“ doch beinahe gelassen und auf melancholische Weise unbeschwert. Wenn…

  • American Music Club – Love Songs For Patriots

    Es ist kein Zufall, dass die überzeugendste Mark Eitzel-Soloplatte ausgerechnet das Album „West“ war, das in enger Zusammenarbeit mit Peter Buck von R.E.M. entstand. Deshalb ist es mehr als nur ein Etikettenschwindel und macht aus künstlerischer Sicht durchaus Sinn, dass sich der AMC nach einem Jahrzehnt Pause wieder zusammengefunden hat. Im Vergleich zu Eitzels Alleingängen…

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