Als 2002 „Lost In Revelry“, das vierte Album der seltsamen Alternative-Kommune aus Brooklyn erschien, schienen diese musikalisch ihren Zenith erreicht…
Als 2002 „Lost In Revelry“, das vierte Album der seltsamen Alternative-Kommune aus Brooklyn erschien, schienen diese musikalisch ihren Zenith erreicht zu haben: Eine solch überzeugende Sammlung stilistisch vollkommen unterschiedlicher, aber soundmäßig sehr stringenter Schrammel-Hits konnte man ja wohl nicht toppen, oder? Und dennoch ist ihnen das mit diesem Werk gelungen. Alles das, was „Lost In…
Anfang 2005 sollen gleich zwei neue Bright-Eyes-Alben erscheinen, doch auch die Zeit davor ist Conor Oberst veröffentlichungstechnisch nicht untätig. Nachdem unlängst „Home, Vol. 4“, seine Kollaboration mit Britt Daniel von Spoon, erschien, macht er für diesen Tonträger mit Jake Bellows und dessen Band Neva Dinova gemeinsame Sache. Und obwohl die sechs Songs echte Gemeinschaftsarbeiten beider…
Killerkouche kommen aus Berlin, hatten vor knapp zwei Jahren ihr Debütalbum „Revolution“ veröffentlicht und auch wenn es ein schönes Gitarren-Pop-Album war, so hatte es doch nicht richtig eingeschlagen. Nun also der zweite Streich und die Stoßrichtung ist geblieben. Wenig hat sich verändert am Sound, ein paar Instrumente sind hinzugekommen (Mellotron, Hammond-Orgel), aber ansonsten sind sich…
Tribute-Alben sind immer so eine Sache. Ganz besonders, wenn es um eine ebenso legendäre wie kontrovers diskutierte Band wie The Fall geht. Zusammengetragen von der Darmstädter Band The Woog Riots finden sich unter den 29 Tracks auf zwei Silberlingen nicht nur Coverversionen von Fall-Originalen aus mehr als 25 Jahren, sondern auch viele Tracks über Mark…
„Omnis Mundi Creatura“ brannte sich in jedermans Gehörgang ein. Das dazugehörige Album war schwierig zu begreifen, wurde jedoch hoch gelobt und viel gefeiert. Danach war es zweieinhalb Jahre ruhig um Helium Vola. Bis nun ihre erste Single vom Nachfolgeralbum ausgekoppelt wurde. Skepsis machte sich breit: Würde es „Veni Veni“ genauso weit bringen, wie die erste…
Also, irgendwelche Gedanken darüber, dass sie eventuell klingen könnten, wie andere Bands, haben sich Young Heart Attack wahrlich nicht gemacht. Unterlegt von einer wohltemperierten Mischung aus Stooges, Led Zeppelin, AC/CD und sogar The Who-Sounds arbeiten sich Master-Shouter Chris Smith und Rock-Sirene Jennifer Stevens durch eine Mischung kruder, aber effektiv zusammengezimmerter Retro-Hits. Das machen viele. Nicht…
Eine kleine Küche in einer gemütlichen Wohnung auf dem Hamburger Kiez. Wir treffen uns mit Muff Potter zum Interview. Am Abend spielen sie mit Dover, einige Stunden vor dem Gig sind sie samt Merchandiser und Tourmanager bei Freunden eingetroffen, bei denen sie die Nacht verbringen werden. Kein Hotel, kein Luxus, Muff Potter sind auch nach…
Einen Riesenschritt nach vorne macht die New Yorker (genauer: Brooklyner) Combo Timesbold auf ihrer zweiten Scheibe. Hielt sich das Namenlose Debüt-Album noch ziemlich zurück, was erkennbare Songstrukturen oder ausgeformte Arrangements betrifft, und ergo ein wenig im Schwall der allgemeinen Slow-Core-Welle untergegangen ist, so ist der Zweitling namens „Eye Eye“ dagegen geradezu eine Americana-Operette geworden. Mit…
Daniel Riedl und Tobias Reinbacher – zwei Namen, die allen Leuten etwas sagen sollten, die sich damals in die Musik von Rekord verliebt hatten. Und noch heute kann man z.B. Nada Surf mit Rekord-T-Shirts auf der Bühne sehen (die beiden Bands sind 1998 gemeinsam auf Tour gewesen). Rekord haben in der Zeit von 1995-1998 drei…