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  • Stereo Total – Ah! Quel Cinéma!

    Als weise musikalische Schuster bleiben Françoise Catus und Brezel Göring auch auf ihrem neuesten Album als Stereo Total bei ihren Leisten und werfen all das, was das kuriose Duo seit jeher auszeichnete, in die Waagschale. Nachdem dann alles gut durchgeschüttelt wurde, gibt es den gewohnten Mix aus New Wave-Pop, Ye Ye, Krautrock und Schrammelpop, der…

  • John Van Deusen – (I Am) Origami Pt. 3 – A Catacomb Hymn

    So langsam wird deutlich, was der Mann aus Anacortes im Staate Washington eigentlich meint, wenn er – nun schon zum dritten Mal – sagt, dass er „Origami“ sei. Denn tatsächlich gelingt es ihm, seine eigentlich konventionellen und sattsam vertraut anmutenden Power-Pop-Versatzstücke auf immer wieder interessante und mitreißende Weise neu „zusammenzufalten“. Tatsächlich sind es auf diesem…

  • Jesca Hoop – Stonechild

    „Stonechild“ heißt das neue, inzwischen siebte Album von Jesca Hoop, mit dem die zuletzt auch gemeinsam mit Sam Beam von Iron & Wine Erfolge feiernde Amerikanerin ihre Komfortzone verlässt und mutig einen großen Schritt nach vorn macht – und das gilt nicht nur für die Texte, mit denen sie die deprimierende politische Realität persönlich nimmt…

  • Ava – Waves

    Schade eigentlich, dass Anna Phoebe und Aisling Brouwer nicht auch noch singen – weil sie nämlich offensichtlich etwas zu sagen haben. Denn irgendwie schafft es das klassisch ausgebildete Komponistinnen-Duo alleine mit Geige, Klavier und Electronics mit ihrem sanft dahinpulsierenden Ambient-Pop durchaus, so etwas wie Geschichten zu erzählen – allerdings auf eine eher virtuell visuelle statt…

  • Glitterer – Looking Through The Shades

    Hinter Glitterer steckt unter anderem Ned Russin, Sänger und Bassist von Title Fight, der die Band zusammen mit seinen Brüdern Ben und Alex macht. Gemeinsam sind sie bei Anti Records untergekommen, ein Label, das ziemlich perfekt zum Sound ihres Debüts passt.Auf „Looking Through The Shades“ nämlich zocken sich Glitterer durch 14 charmant-schnodderige, eingängige und gleichzeitig…

  • Jade Jackson – Wilderness

    Schade eigentlich: Denn während sich Jade Jackson auf ihrem zweiten Album „Wilderness“ – wie schon auf ihrem Debüt „Gilded“ – in autobiographisch geprägten Songs die Seele aus dem Leib singt und diese dazu nutzt, die dunklen Schatten einer durch einen Unfall verursachten Phase der Depression zu therapieren, fanden sie und insbesondere ihr Freund/Mentor und Produzent…

  • Mannequin Pussy – Patience

    Platte der Woche KW 25/2019 Will… der denn immer weiter machen? Will Yip. Alleine in diesem Jahr kamen die von ihm produzierten Platten von unter anderem Defeater, Bouncing Souls und La Dispute raus, im Jahr zuvor von unter anderem Pianos Become The Teeth, Turnstile und Code Orange. Jetzt hat er auch das Epitaph-Debüt von Mannequin Pussy betreut.…

  • Richard Reed Parry – Quiet River Of Dust Vol. 2: That Side Of The River

    In Anbetracht dessen, wie avantgardistisch sich Mitglieder der kanadischen Artpop-Band Arcade Fire bei ihren Solo-Projekten gebärden, ist es fast schon verwunderlich, dass der Mutterband immer wieder solide Hits gelingen können. Neben Sarah Neufeld ist auch Richard Reed Parry in Sachen Klangmodulation versus Songformat unterwegs – wobei selten das letztere zum Tragen kommt. Das „Quiet River…

  • Band Apart – Band Apart

    Das ist etwas für Spezialisten: Die aus der Performance-Künstlerin Jayne Bliss und dem Avantgarde-Musikus M. Mader bestehende Band Apart war eine der ersten frankophilen New Wave-Bands und das nun vorliegende (um eine Single ergänzte) ReIssue der einzigen EP des Projektes war eine der ersten Veröffentlichungen des damals gerade gegründeten Crammed Discs Label. Heutzutage klingt das…

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