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  • Jesca Hoop – Stonechild

    „Stonechild“ heißt das neue, inzwischen siebte Album von Jesca Hoop, mit dem die zuletzt auch gemeinsam mit Sam Beam von Iron & Wine Erfolge feiernde Amerikanerin ihre Komfortzone verlässt und mutig einen großen Schritt nach vorn macht – und das gilt nicht nur für die Texte, mit denen sie die deprimierende politische Realität persönlich nimmt…

  • Ava – Waves

    Schade eigentlich, dass Anna Phoebe und Aisling Brouwer nicht auch noch singen – weil sie nämlich offensichtlich etwas zu sagen haben. Denn irgendwie schafft es das klassisch ausgebildete Komponistinnen-Duo alleine mit Geige, Klavier und Electronics mit ihrem sanft dahinpulsierenden Ambient-Pop durchaus, so etwas wie Geschichten zu erzählen – allerdings auf eine eher virtuell visuelle statt…

  • Glitterer – Looking Through The Shades

    Hinter Glitterer steckt unter anderem Ned Russin, Sänger und Bassist von Title Fight, der die Band zusammen mit seinen Brüdern Ben und Alex macht. Gemeinsam sind sie bei Anti Records untergekommen, ein Label, das ziemlich perfekt zum Sound ihres Debüts passt.Auf „Looking Through The Shades“ nämlich zocken sich Glitterer durch 14 charmant-schnodderige, eingängige und gleichzeitig…

  • Jade Jackson – Wilderness

    Schade eigentlich: Denn während sich Jade Jackson auf ihrem zweiten Album „Wilderness“ – wie schon auf ihrem Debüt „Gilded“ – in autobiographisch geprägten Songs die Seele aus dem Leib singt und diese dazu nutzt, die dunklen Schatten einer durch einen Unfall verursachten Phase der Depression zu therapieren, fanden sie und insbesondere ihr Freund/Mentor und Produzent…

  • Mannequin Pussy – Patience

    Platte der Woche KW 25/2019 Will… der denn immer weiter machen? Will Yip. Alleine in diesem Jahr kamen die von ihm produzierten Platten von unter anderem Defeater, Bouncing Souls und La Dispute raus, im Jahr zuvor von unter anderem Pianos Become The Teeth, Turnstile und Code Orange. Jetzt hat er auch das Epitaph-Debüt von Mannequin Pussy betreut.…

  • Richard Reed Parry – Quiet River Of Dust Vol. 2: That Side Of The River

    In Anbetracht dessen, wie avantgardistisch sich Mitglieder der kanadischen Artpop-Band Arcade Fire bei ihren Solo-Projekten gebärden, ist es fast schon verwunderlich, dass der Mutterband immer wieder solide Hits gelingen können. Neben Sarah Neufeld ist auch Richard Reed Parry in Sachen Klangmodulation versus Songformat unterwegs – wobei selten das letztere zum Tragen kommt. Das „Quiet River…

  • Band Apart – Band Apart

    Das ist etwas für Spezialisten: Die aus der Performance-Künstlerin Jayne Bliss und dem Avantgarde-Musikus M. Mader bestehende Band Apart war eine der ersten frankophilen New Wave-Bands und das nun vorliegende (um eine Single ergänzte) ReIssue der einzigen EP des Projektes war eine der ersten Veröffentlichungen des damals gerade gegründeten Crammed Discs Label. Heutzutage klingt das…

  • Tusks – Avalanche

    Tusks ist der Projektname, unter dem Emily Underhill aus London ihren Indie-Pop vermarktet. Dass ihr zweites Album nun neben mondänen, melancholischen Trip-Hop-E-Pop zuweilen auch in rockige Gefilde abdriftet und Emily als Performerin dabei mit dynamischer Wut im Bauch aus dem gefälligen Emo-Setting ausbricht, hat mehrere Gründe. Zum einen brach sich zu Beginn der Arbeiten am…

  • Pixx – „Es geht darum, eine Stimmung einzufangen“

    Religiöser Fanatismus, Gender-Diskussionen, überholte Stereotype, die Tücken der menschlichen Kommunikation, Umweltzerstörung und immer wieder die Liebe – auf ihrem zweiten Album widmet sich Pixx-Mastermind Hannah Rodgers den Themen, die vielen Menschen Anfang 20 derzeit durch den Kopf gehen. Das Gefühl der Unnahbarkeit und Entrücktheit, das die ambitionierten Electro-Pop-Songs ihres Erstlings „The Age Of Anxienty“ vor…

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