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  • The Late Call – Feeling über Perfektion

    Ein gewöhnlicher Vertreter des Folk-Pop-Genres war Johannes Mayer alias The Late Call noch nie. Dafür sorgte allein schon, dass er aus Deutschland stammt, in Schweden lebt und englisch singt. Nach den drei eher solistischen Alben „Leaving Notes“ (2009), „You Already Have A Home“ (2010) und „Pale Morning Light“ (2012) gelingt ihm nun der ganz große…

  • Skinny Lister – Down On Deptford Broadway

    Manche Bands können (und wollen) einfach nicht aus ihrer Haut. Und so gibt es denn auf dem neuen Werk von Skinny Lister genau das, was die Band seit Jahren erfolgreich fabriziert: Betont einfach zu verstehenden Irish-Folk mit einer gehörigen Prise Punk-Power und jeder Menge bewegungsfördernder Tanzrhythmen. Das Angebot ist – wie gewohnt – in der…

  • Stornoway – Bonxie

    Ein Bonxie ist ein Seevogel. Auf ihrem dritten Album setzen Stornoway aus Oxford also die Tradition mit den lustigen Albentiteln fort, die sie mit „Beachcomber’s Windowsill“ und „Tales From Terra Firm“ begannen. Das hat aber einen Hintergrund, denn Frontmann Brian Biggs ist auch ein „Doktor der Ornithologie“ – er weiß also, wovon er singt. Die…

  • The Go! Team – The Scene Between

    „The Scene Between “ ist bereits das vierte Album von The Go! Team, und trotzdem hieß es für Mastermind Ian Parton dieses Mal: Alles zurück auf Anfang. Seine großartige Band um die so ungemein charismatische Frontfrau Ninja war nach dem letzten Album auseinandergebrochen, doch schließlich hatte der Mann aus Brighton sein einzigartiges Bandprojekt vor rund…

  • East India Youth – Culture Of Volume

    Im Bereich des Electro-Pop ist immer noch eine Menge möglich. Das beweist auch William Doyle, seines Zeichens Soundfrickler aus London, der mit „Culture Of Volume“ sein zweites Album vorlegt – was freilich das erste ist, das mit Labelunterstützung einer breiteren Öffentlichkeit bekannt gemacht wird. Doyle begann als typischer Vertreter seiner Zunft – jemand also, der…

  • Ron Sexsmith – Carousel One

    Jahrelang gehörte der Kanadier Ron Sexsmith – nicht zuletzt aufgrund seiner eher lamentösen Stimme – zu den Melancholikern des Songwriter-Genres%3B teilweise gar mit Blues-Bezug. Das hat sich im Laufe der letzten Veröffentlichung allmählich gewandelt. Auf seinen letzten Veröffentlichungen (von denen die letzte, „Forever Endeavour“, mit dem Juno ausgezeichnet wurde) fand er zu einer Art heiteren…

  • William Elliott Whitmore – Radium Death

    William Elliott Whitmore war bislang bekannt für solide, knorrige, schratige no-nonsense Americana, die mit besonders wenig Zutaten auskam. Wenn er dieses Mal sein Klanguniversum ausdehnt, E-Gitarren verwendet, gelegentlich eine Band beschäftigt und zuweilen auch mal „losrockt“, dann eher deswegen, weil er „mal sehen wollte, wie sich das anfühlt“, und nicht, weil er seine Prinzipien verraten…

  • Rah Rah – Vessels

    Rah Rah sind eine dieser kanadischen Power-Pop-Bands, die keine Gefangenen kennen: Mit Verve und Enthusiasmus liefert das gleichberechtigt rotierende Musikantenkollektiv auch auf dem neuen Album wieder eine Vollbedienung in Sachen unberechenbar phantasievollen, kanadischer Dauerpower. Im Prinzip macht die inzwischen permanent zum Quintett aufgebohrte Band genau dort weiter, wo sie mit den Live-Shows zum letzten Studio-Album…

  • The Elwins – Play For Keeps

    Zwar kommen die Elwins aus Ontario – haben aber mit der Vorliebe ihrer Landsleute für Americana-Sounds nicht so viel am Hut. Stattdessen gibt es – auch auf dem neuen Album – vielleicht etwas zu gut gelaunten Indie-Schrammelpop mit Nerd-Faktor (dank Matthew Sweeneys überkandidelten Gesang) und einer gewissen Portion hyperaktiver Hysterie (denn so richtig besinnlich wird…

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