Platte der Woche KW 22/2015 Der Kreis schließt sich. Nach sieben Jahren Veröffentlichungspause legt Hugo Race – wieder von Melbourne…
Platte der Woche KW 22/2015 Der Kreis schließt sich. Nach sieben Jahren Veröffentlichungspause legt Hugo Race – wieder von Melbourne aus – ein neues Album vor, das in etwa dieser musikalischen Konstellation auch zu Beginn seiner Solo-Karriere hätte erscheinen können. Allerdings mit einem gewaltigen Unterschied: Heutzutage stochert Race nicht mehr im auralen Nebel, sondern weiß…
Dass Mark Kozelek einer der ganz Großen ist, wenn es darum geht, traurige Geschichten mitten aus dem Leben zu erzählen, ist kein Geheimnis. Seine Platten als Kopf der Red House Painters aus den 90ern sind legendär, als Solist und unter dem Namen Sun Kil Moon veröffentlicht er bis heute in rasend schneller Folge oft wahnsinnig…
Die Fachpresse scheint sich einig und überbietet sich darum, das Solo-Album der XX-Hälfte Jamie XX als Album des Jahres in den höchsten Tönen zu loben. Warum eigentlich? Denn unter dem Strich ist dieses Werk eher eine Sammlung von – zwar mit unglaublichem Arbeitsaufwand – zusammengetragenen Zufälligkeiten, Gastbeiträgen, Club-Readymades, Soundscapes, Loops, Beats, Samples und Synthie-Patterns, die…
Auf seinem vierten Album macht der Mann aus Ulster zumindest einen Schritt zur Seite – einfach indem er weniger bombastisch agiert als auf seinem letzten Werk „Songs For The Deep Forest“. Das macht aber nix, denn die lyrischen Zwischentöne und ruhigeren Momente dieses neuen Albums lassen des Meisters Kunst schließlich in einem anderen Licht erscheinen.…
Zweifelsohne ist der Gospel in der heutigen Musikszene ja eher eine Randerscheinung. Umso schöner, wenn es dann Leute wie Franklin James Fischer aus Atlanta gibt: Fischer ist ein leicht wahnsinniger, unsteter Geist, der es sich auf die Fahnen geschrieben hat, die Intensität des Gospel mit seinen Mitteln in die Jetztzeit zu transferieren und in einem…
Ein Album gilt als wichtig. Und feiert Jubiläum. Dann veröffentlicht man das noch mal. Das macht man so. Das machen alle und das macht auch Fatboy Slim. Kann man von halten, was man will. Fakt ist: Wenn „Halfway Between The Gutter And The Stars“ dann doch gerne so. Aufgepimpt.Vor 15 Jahren erschien das vierte Album…
Mit ihrem zweiten Album „The Ash & Clay“ besetzten Kenneth Pattengale und Joey Ryan im Handstreich jene Nische, die seit den Everly Brothers und Simon & Garfunkel höchstens noch die Kings Of Convenience für sich in Anspruch nehmen konnten und brachten der jungen Generation jene Ästhetik näher, die sich durch exquisiten, zweistimmigen Harmoniegesang im akustischen…
Die „Heiligen Herzen“ kommen aus Romagna in Italien und machen weder in Sachen Italo-Pop noch in Sachen Italo-Prog. Damit stehen sie als Musiker-Truppe nicht für die diesbezüglichen typischen Produkte ihres Landes. Stattdessen gibt es auf diesem vierten Album einen abenteuerlichen Mix aus 60s Psychedelia, Wüstenrock, Trash-Rock’n’Roll, chansonesquen Verbeugungen, Tex Mex und einer gehörigen Prise orchestraler…
Holly Herndon gehört zur etwas härteren Fraktion der Eelectro-Acts unserer Tage. „Härter“ nicht in dem Sinne, dass sie etwa elektronischen Hardrock macht, sondern in dem Sinne, dass sie auf jedwede versöhnliche Elemente verzichtet und ihre dadaistische Collagen-Technik konsequent und kompromisslos durchzieht. Nein – Popmusik macht Holly Herndon wirklich nicht.Die Dame aus Tennessee, die ihre musikalischen…