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  • Christopher Paul Stelling – Labor Against Waste

    Dafür, dass Christopher Paul Stelling in Florida aufwuchs, kann er ja nichts. Dass er musikalisch aber dort nichts werden würde, wurde ihm schnell klar und so begab er sich dann auf die lange Reise des musikalischen Troubadours, die ihn auf den Spuren der großen vorangegangenen nach Colorado, Boston, Seattle und North Carolina führte, bevor er…

  • Soak – Before We Forget How To Dream

    Bridie Monds-Watson aus dem irischen Derry ist das nächste Fräuleinwunder der britischen Musikszene – hat sich aber nicht dem Pop-Genre, sondern dem klassischen Songwriting verschrieben, das sie indes auf eine ganz eigene Weise mit einer dynamischen Indie-Ästhetik interpretiert, die man so eher von US-amerikanischen Kolleginnen her kennt. Das heißt nicht, dass Soak (wie sie sich…

  • Opez – Dead Dance

    Ach gar: Mexico liegt also nun auch in der Nähe von Florenz. Dort her kommen nämlich Massi Amadori und Franceso Tappi. Die auf ihrer weitestgehend instrumentalen Debüt-CD unter dem Projektnamen Opez munter in Sachen entschleunigter mexikanischer Totentanz machen. Dabei bekommen die Herren zusammen mit einigen Gästen das entspannte Swingen einer klassischen Tex-Mex-Band ganz gut hin,…

  • Hugo Race & The True Spirit – The Spirit

    Platte der Woche KW 22/2015 Der Kreis schließt sich. Nach sieben Jahren Veröffentlichungspause legt Hugo Race – wieder von Melbourne aus – ein neues Album vor, das in etwa dieser musikalischen Konstellation auch zu Beginn seiner Solo-Karriere hätte erscheinen können. Allerdings mit einem gewaltigen Unterschied: Heutzutage stochert Race nicht mehr im auralen Nebel, sondern weiß…

  • Sun Kil Moon – Universal Themes

    Dass Mark Kozelek einer der ganz Großen ist, wenn es darum geht, traurige Geschichten mitten aus dem Leben zu erzählen, ist kein Geheimnis. Seine Platten als Kopf der Red House Painters aus den 90ern sind legendär, als Solist und unter dem Namen Sun Kil Moon veröffentlicht er bis heute in rasend schneller Folge oft wahnsinnig…

  • Jamie XX – In Colour

    Die Fachpresse scheint sich einig und überbietet sich darum, das Solo-Album der XX-Hälfte Jamie XX als Album des Jahres in den höchsten Tönen zu loben. Warum eigentlich? Denn unter dem Strich ist dieses Werk eher eine Sammlung von – zwar mit unglaublichem Arbeitsaufwand – zusammengetragenen Zufälligkeiten, Gastbeiträgen, Club-Readymades, Soundscapes, Loops, Beats, Samples und Synthie-Patterns, die…

  • Duke Special – Look Out Machines!

    Auf seinem vierten Album macht der Mann aus Ulster zumindest einen Schritt zur Seite – einfach indem er weniger bombastisch agiert als auf seinem letzten Werk „Songs For The Deep Forest“. Das macht aber nix, denn die lyrischen Zwischentöne und ruhigeren Momente dieses neuen Albums lassen des Meisters Kunst schließlich in einem anderen Licht erscheinen.…

  • Algiers – Algiers

    Zweifelsohne ist der Gospel in der heutigen Musikszene ja eher eine Randerscheinung. Umso schöner, wenn es dann Leute wie Franklin James Fischer aus Atlanta gibt: Fischer ist ein leicht wahnsinniger, unsteter Geist, der es sich auf die Fahnen geschrieben hat, die Intensität des Gospel mit seinen Mitteln in die Jetztzeit zu transferieren und in einem…

  • Fatboy Slim – Halfway Between The Gutter And The Stars

    Ein Album gilt als wichtig. Und feiert Jubiläum. Dann veröffentlicht man das noch mal. Das macht man so. Das machen alle und das macht auch Fatboy Slim. Kann man von halten, was man will. Fakt ist: Wenn „Halfway Between The Gutter And The Stars“ dann doch gerne so. Aufgepimpt.Vor 15 Jahren erschien das vierte Album…

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