Wahrscheinlich ist es eher ein Zufall, aber vom Timing her schlägt das Duo Kodiak Deathbeds genau richtig inmitten einer ganzen…
Wahrscheinlich ist es eher ein Zufall, aber vom Timing her schlägt das Duo Kodiak Deathbeds genau richtig inmitten einer ganzen Welle von Slow Core-Veröffentlichungen auf. Dabei sind die zehn Songs, zu denen sich Amber Webber und Derek Fudesco auf ihrem gemeinsamen Debütalbum hinreißen lassen, eigentlich nur die konsequente Weiterentwicklung zweier Musiker, die zuvor zehn Jahre…
Eigentlich müßig zu erwähnen, dass es sich bei dem Projekt Girl Band keineswegs um eine solche handelt. In der Tat machen die vier Herren aus Irland ziemlich stachelig-verkopfte Männermusik – genau genommen sogar solche, mit der sich nicht ein Mal die Mädels selbst beeindrucken ließen: Es gibt spröde/sperrigen Postpunk, wie er rauer und scheppernder nicht…
Mit einer gewissen Selbstironie nimmt Glen Hansard auf dieser zweiten Solo-LP nach der eigentlichen Auflösung der Frames (die freilich auf dieser Scheibe wieder mit an Bord sind und für eine Best-Of-CD sogar ein neues Stück einspielten) seine Eigentümlichkeit aufs Korn, sein Material eher episch und wortreich zu inszenieren. Der Mann, der zuweilen – durchaus nicht…
Witzig wird es ja immer dann, wenn die Kritik Trends oder Kalküle in der Musik ausmachen will – einfach deswegen, weil sie mit den entsprechenden zugrundeliegenden Überlegungen meist vollkommen daneben liegt. Wie auch gewiss in diesem Fall, denn hier handelt es sich um eine der eigenartigsten Entstehungsgeschichten der Neuzeit: Joe Pernice erhielt eine Twitter-Nachricht von…
Dieses neue Beirut-Werk folgt einer für Zach Condon schwierigen Zeit – inklusive Burn-Out, körperlicher Beschwerden, Depression, Trennung und Schreibblockade. Dass man davon rein musikalisch als Hörer so gar nichts merkt, ist dem Umstand zu verdanken, dass Condon sich – dank einer neuen Beziehung und eines musikalischen Resets – letztlich selbst am Schopf aus der Malaise…
The View-Frontmann Kyle Falconer verabschiedete sich während der Arbeiten an dem neuen Album seiner Band erst mal in eine Entziehungskur. Solcherlei Eskapaden – insbesondere eher berüchtigter als berühmter Musikanten – führen ja am Ende zuweilen zu recht unausgegorenen kreativen Ergebnissen. Deswegen ist es schon erstaunlich, wie geradlinig, konsequent, schlüssig und rund das neue Werk geworden…
Bereits mit ihrem 2012er Debüt „Break The Balance“ legte die Kanadierin Chloe Charles besonderen Wert darauf, sich musikalisch nun überhaupt nicht festlegen zu lassen. Nominell wurde Chloe als klassische Folk-Sängerin wahrgenommen – wenngleich eine mit einem dezidiert eigenen Stil und hauptsächlich deshalb, weil sie zunächst mit einer akustischen Gitarre und dem italienischen Geiger Davide Santi…
Zum 30. Bandjubiläum wollten sich Yo La Tengo nicht lumpen lassen und belebten aus diesem Anlass das Szenario des legendären Fakebook-Albums wieder. Nicht nur, dass es hier also ein (bewusst auf das Wesentliche reduziertes), halbakustisches Setting – ganz ohne die ansonsten gerne eingestreuten avantgardistischen Sperrfeuer – zu bewundern gibt: Es konnte sogar das ehemalige Bandmitglied…
Empress Of heißt eigentlich Loreley Rodriguez und wuchs als Tochter Honduranischer Einwanderer in L.A. mit deren Musik auf, interessierte sich schon früh für Jazz, begann mit 11 zu singen, studierte später Jazz, entschied sich dann aber, ihre Ausdrucksmöglichkeiten in der elektronischen Musik zu suchen. 2013 begann sie, erste Elaborate auf YouTube hochzuladen, um aus diesen…