Dieses Album ist wundervoll. Daher ist es unverzichtbar für Fans der Kultcomics über Mumin von Tove Jansson (auf deren Geschichten…
Dieses Album ist wundervoll. Daher ist es unverzichtbar für Fans der Kultcomics über Mumin von Tove Jansson (auf deren Geschichten zwei der Tracks hier beruhen). Und für die von Progrock, bei dem die erste Silbe wirklich noch für mutige Schubladenvermeidung, permanente Weiterentwicklung und der musikalischen Überlegenheit steht, die all das überhaupt erst ermöglicht. Ritual also.…
Und hier kommt endlich das Livealbum zur aktuellen Besetzung der britischen Topformation des Progmetal. Konnten Fans bislang nur zu dem ’95er Minialbum „Livedelica“ greifen, das einfach nicht mehr für den heutigen Threshold-Sound repräsentativ ist, so konnte nun im Juni vergangenen Jahres im niederländischen Progtempel Nr. 1, der Boerderij in Zoetermeer, eine aktuelle Bestandsaufnahme – auch…
Der Texaner Trey Gunn ist bereits seit 1994 Mitglied am Hofstaate des Crimson King. Der Saitenvirtuose spielte und tourte außerdem bereits mit John Paul Jones (Led Zeppelin), Toyah, Toni Childs, David Sylvian, Vernon Reid (Living Colour), Robert Fripp & The League Of Crafty Guitarists, dem The Robert Fripp String Quintet u.v.m. Aktuell teilt er sich…
Nach „Alive On Planet Earth“ schon das zweite Doppel-Live-Album der seit ’95 als Flower Kings veröffentlichenden Schweden. Fans der Schweden haben immer – wie bei Roine Stolts extra hierfür gegründetem Projekt Transatlantic – das große Format geliebt, die opulenten Longtrack-Schinken, kurz die „Epics“. Und episch geht es bei diesem als Doppel-CD, Doppel-DVD sowie als Vierfach-Whopper…
Das fünfte Album von Trent und Wayne Gardner trifft auf eine durch ihr vorzügliches Vorwerk „Hundred Year Flood“ aufgeheizte Erwartungshaltung. Außerdem entgeht kaum ein Progmetal-Album den Vergleich mit der von Trent Gardners „Leonardo“-Projekt wolkenkratzerhoch gelegten Messlatte. Die überspringt „Impossible Figures“ allerdings nicht, was u.a. am simpleren, strafferen Aufbau des aktuellen Albums liegen dürfte. Überdies fehlt…
Mit den Poverty’s konnte man immer schon Prog-Hasser zu dieser Stilrichtung bekehren oder zumindest zeitweise ruhig stellen. Denn obwohl die Musik blitzgescheit aufgebaut ist, drängt sich die Komplexität nie auf oder in den Vordergrund. Auch „The Chemical Chaos“ kann man wieder schlicht wie ein Rockalbum hören und genießen, ohne mit Kennerblick auf vertrackte gegenläufige Rhythmen…
Kurzgesagt: Das Konzert zur Tour ist genaus so grandios ausgefallen, wie es auch die solcherart dokumentierte 2001er Europa-Tour der Atlantiktransen war.In der Längerfassung: Es braucht die Wiederbegegnung mit diesen 80 und 61 Minuten umfassenden zwei Live-CDs, um zu ermessen, welcher Verlust der Welt des progressiven Rock durch Neal Morses Ausstieg und damit auch dem Ende…
Die Sturmflutwellen, die Neal Morses Auszug aus dem unheiligen Land der von ihm und seinem Bruder gegründeten Progrock-Band Spock’s Beard im sonst eher betulichen Prog-Lager geschlagen hat, wollen wir an dieser Stelle wahrlich nicht wiederholen. Der Hinweis sei aber erlaubt, dass Mr. Morse, von dem zunächst Aussagen kursierten, er würde sich fortan nur noch seinem…
„Across The Cobblestones“ hebt zwar mit Vogellauten an, wie gewisse epochale Stücke von Steve Howes Hausband Yes, aber Yes-Umfeld-Alles-Käufer seien trotzdem fairerweise gewarnt: Weder mit den frühen Yes-Großtaten wie „Close To The Edge“ noch mit Howe-Soloausritten von „Tomorrow“ über „Homebrew“ bis hin zu „Skyline“ hat dieses „Remedy“ genannte Projekt allzuviel zu tun, obwohl alle Stücke…