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  • Maria Taylor – Planlos glücklich

    „Damenglück“ heißt das neue Album von Maria Taylor. Und das umschreibt dann auch ganz gut ihren momentanen Gemütszustand. Zwar hieß es im Vorfeld, dass die zierliche Songwriterin auf diesem Werk eine zerbrochene Beziehung verarbeite, aber davon ist nicht viel zu spüren. Und außerdem möchte Maria das auch gar nicht bestätigen. Zwischenzeitlich ist sie nach Los…

  • Great Lake Swimmers – Lost Channels

    Wenn man weiß, dass ein „Lost Channel“ ein Synonym für einen mystischen Ort ist, dann ist man beim neuen Great Lake Swimmers Album auch schon gleich an der richtigen Adresse. Tony Dekkers legt ja stets sehr viel Wert darauf, die jeweilige Umgebung in seine Musik mit einzubeziehen. Dieses Mal ist es Thousand Islands, eine Gegend…

  • Sara Lov – Sesaoned Eyes Were Beaming

    Platte der Woche KW 12/2009 Wenn es stimmt, dass die Stimme der Spiegel der Seele ist, dann muss Sara Lov eine verdammt schöne Seele haben. Das demonstriert die ehemalige Devics-Sängerin wieder einmal auf ihrem Solo-Debüt. Mit Dustin O’Halloran hatte sie sich ja bereits als Teil eines kreativen Teams etabliert – nur blieb da immer das…

  • Lay Low – Farewell Good Night’s Sleep

    Lovisa Elisabet Sigrunardottir ist eine Songwriterin mit isländisch-indischen Wurzeln. Nicht, dass man das heraushören könnte: Ihre musikalische Welt überschneidet sich in weiten Teilen mit jener der großen Croonerinnen der frühen Country-Noir Szene: Kitty Wells, Loretta Lynn oder Patsy Cline sind stete geistige Begleiterinnen. Zumindest klanglich und atmosphärisch, denn als Songwriterin geht Lovisa durchaus eigene Wege…

  • Rosie Thomas – A Very Rosie Christmas

    Weihnachts-CDs sind meist ja so eine Mischung aus Verlegenheitslösung, Cash Cow und mangelndem musikalischen Durchsetzungsvermögen. Nicht so diese hier. Denn Rosie Thomas, die unter eigener Regie immer so ein bisschen mauerblümelig daherkommt, blüht hier geradezu auf. Nicht nur ist dieses im Prinzip ihre bislang abwechslungsreichste CD geworden, sondern es gelingt ihr sogar, dem Metier mit…

  • Wah! – Love Holding Love

    Nutone Music ist das Herzenskind des Nettwerk-Chefs Terry McBride, der hier seine Hobbies – Yoga und Musik – zusammenbringen möchte. Ganz so schlimm, wie es auf den ersten Blick klingt, ist das alles aber nicht. Anstatt esoterischer Klangteppiche gibt es recht abwechslungreiche und durchaus unterschiedliche Veröffentlichungen, bei denen der esoterische Charakter nur ganz unterschwellig durchschlägt.…

  • The Submarines – Honeysuckle Weeks

    John Dragonetti und Blake Hazard schaffen mit ihrem zweiten Submarines-Album etwas sehr Bemerkenswertes: Eine moderne Hippie-Scheibe nämlich. Heutzutage ist es ja eher normal, die allgemeinen Sorgen und Bedenken in düster-dräuende, nachdenklich-melancholische Songs zu packen. Nicht so bei den Submarines: Hier gibt es moderne Pop-Songs mit einer Spur Reggae, ein wenig Elektronik, geradezu verführerischen Melodien, Hooklines…

  • Old Crow Medicine Show – Tennessee Pusher

    Das von Don Was gewohnt greifbar und druckvoll produzierte „Tennessee Pusher“ ist bereits das dritte Album der Old Crow Medicine Show, jener Band, die traditionelle amerikanische Roots-Musik spielt, als gelte es Rockmusik an den Mann zu bringen. Ein Großteil ihres Erfolges kann sich das Quintett aufgrund ihrer pausenlosen Live-Auftritte anrechnen. Obwohl die OCMS keinen reinrassigen…

  • Soundtrack – Bones

    Bones ist in diesem Fall keine Band, sondern die Fernsehserie „Die Knochenjägerin“ und dieser Soundtrack enthält – wie das bei Projekten dieser Art üblich ist – von Marketingexperten geschickt platzierte Nummern mehr oder minder bekannter Acts und von bislang unbekannten Nachwuchsacts, die außer des marketingtechnischen Aspektes vor allen Dingen musikalisch kaum etwas miteinander zu tun…

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