Der Mann mit dem seltsamen Namen und dem unscheinbaren Hut stammt aus Los Angeles – wohnt aber musikalisch eher in…
Der Mann mit dem seltsamen Namen und dem unscheinbaren Hut stammt aus Los Angeles – wohnt aber musikalisch eher in England. Mit einer Stimme, die zuweilen an einen schläfrigen Ray Davies erinnert und einem sicheren Gespür für beatlesque Melodiebögen, arbeitet sich Ferraby durch eine Sammlung verspielt arrangierter, altmodisch anmutender Pop-Songs, denen man einen gewissen naiven…
Im Prinzip gehört das Trio um Chad Stokes (Dispatch) zum Genre der Politrocker – obwohl das in Bezug auf diese wahrlich abenteuerliche Scheibe nicht weiter hilft: Der erste Track ist eine Prog-Rock-Nummer mit Death-Metal-Passagen, dann geht es weiter mit Ska- und später Reggae-Rhythmen, es folgt eine Folk-Ballade, dann gibt es Schrammelrock und schließlich angedeutete World-Beats…
Hier kommt eine Compilation für Indierocker und Konsorten, die als Folge ihres Reproduktionsdrangs keinen Indierock mehr hören dürfen, sondern mit dem hirnerweichenden Schwachsinnsgedudel vorlieb nehmen müssen, das nahe Verwandte in dümmlich vorauseilendem Gehorsam in die kleinen Narrenhände ihrer Nachkommen gespielt haben.Ein honoriges Projekt, ohne Frage. Ein Teil der Erträge kommt missbrauchten und ausgebeuteten Kindern zugute.…
Krankenhausserien gibt es viele und das Fernsehpublikum wird nicht müde von dem Genre. Auch Dr. House reiht sich in die Kassenschlager ein und zieht Folge für Folge seine Zielgruppe in den Bann. Vielleicht aber auch gerade, da der Hauptcharakter keine aalglatte Serienfigur ist, sondern durch seine, teils makabre Art, oft auch an Sympathie gewinnt. Wichtig…
Fauxliage ist der Projekt-Name, den sich Bill Leeb und Rhys Fuller – ansonsten das Duo Delerium – und die ehemalige Sixpence None The Richer-Frontfrau Leigh Nash ausgesucht haben. Nach einigen vereinzelten Versuchen beschloss man, die Zusammenarbeit auf ein ganzes Album auszudehnen. Es gibt also atmosphärisch / organischen Trip-Hop-Dream-Pop mit Leighs Gesang – den man ja…
Platte der Woche KW 30/2007 Das Problem der Hunde auf dem Cover des Duos The Format ist das, dass sie keine Augen haben. Das von Sam Means und Nate Ruess ist es, gleich zwei Mal von einer Major Company wegen mangelnder Kooperationsbereitschaft vor die Tür gesetzt worden zu sein. All das hört man diesem Album…
Platte der Woche KW 29/2007 Sollte Josh Rouse jemals ein Boxset all seiner Alben veröffentlichen, dann sollte es unbedingt „The Soundtrack Of My Life“ heißen. Dass Musiker mit ihren Platten schlicht und ergreifend ihr Leben vertonen, ist natürlich nicht neu, aber dass sich die Albumtitel wie Überschriften zu Tagebucheinträgen lesen, ist dennoch ungewöhnlich. 2005 verabschiedete…
Dass Datarock ein gediegener Musikhaufen ist, kann man wohl wahrlich nicht sagen. Die beiden Norweger Fredrik Saroea und Ket-III stehen wohl eher für das, was man mal gerne als Anarcho-Musiker bezeichnet. Wild und entschlossen toben sich die beiden auf ihrem gleichnamigen Album aus, denn hier werden funky Gitarren mit elektronischen Klängen durcheinander geschüttelt, bis 13…
Dass Datarock ein gediegener Musikhaufen ist, kann man wohl wahrlich nicht sagen. Die beiden Norweger Fredrik Saroea und Ket-III stehen wohl eher für das, was man mal gerne als Anarcho-Musiker bezeichnet. Wild und entschlossen toben sich die beiden auf ihrem gleichnamigen Album aus, denn hier werden funky Gitarren mit elektronischen Klängen durcheinander geschüttelt, bis 13…