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  • Mynolia – Zwischen Offenheit und Mysterium

    Es gibt Platten, bei denen stimmt einfach alles. „All Things Heavy“, das fabelhafte Debütalbum der derzeit in Berlin heimischen Weltbürgerin Maja Presnell alias Mynolia ist genau solch eine Platte. In Zeiten, in denen immer mehr Künstlerinnen und Künstler spezifischen Zielen nachjagen und sich mit der Aussicht auf mehr Sichtbarkeit und Erfolg bereitwillig in Schubladen zwängen…

  • Unloved – Polychrome

    Platte der Woche KW 08/2023 Also zugegeben: Im Vergleich mit dem letztjährigen Magnum Opus von Unloved mit Namen „The Pink Album“ ist das neue Werk „Polychrome“ musikalisch tatsächlich ein mehrfarbiger angelegt. Das liegt aber hauptsächlich daran, dass „The Pink Album“ deutlich strikter angelegt war, als das lockere „Polychrome“, auf dem die Unloved-Maxime, die Möglichkeiten der…

  • Complete Mountain Almanac – Complete Mountain Almanac

    Boy, oh boy! Vielschichtiger geht es ja nun wirklich nicht. Der Complete Mountain Almanac ist eine durchdringende Synthese gleich mehrerer Welten. Zum einen ist da Rebecca Karijord – eine in den USA geborene, aber in Italien lebende Sängerin (bzw. Poetin, Tänzerin und Multi-Media-Künstlerin) – und auf der anderen Seite ist da die Familie Dessner. Sowohl…

  • Gemma Ray – Gemma Ray & The Death Bell Gang

    Platte der Woche KW 03/2023 Nach einer längeren Auszeit und Babypause gibt es jetzt wieder mal ein neues Lebenszeichen der britischen Wahlberlinerin Gemma Ray – und zwar mit einer Art Zufallsprodukt. Die Sache war nämlich die, dass Gemma mit ihrem Prä-Pandemie-Album „Psychogeology“ die Möglichkeiten ihres Noir-Indie-Retro-Pop-Mixes dann doch ziemlich ausgereizt hatte. Und da die Jahre…

  • Billy Nomates – Cacti

    Platte der Woche KW 02/2023 Dass es heutzutage einfach viel zu viel Musik gäbe und das deswegen alles, was sie mache, zählen müsse, statuiert die in Bristol basierte Songwriterin Tor Maries anlässlich der Veröffentlichung des zweiten Albums ihres Alter Egos Billy Nomates – das sie wiederum auf Geoff Barrows Label Invada Records veröffentlicht. Und diese…

  • Sophie Jamieson – Der Ehrlichkeit treu geblieben

    Es gibt Konzerte, die vergisst man einfach nicht, egal, wie viel Zeit seitdem vergangen ist. Das Gastspiel von Sophie Jamieson im Januar 2014 in Köln war solch ein Konzert. Eigentlich noch vollkommen unbekannt, mit gerade einmal einer DIY-EP im Gepäck, faszinierte die junge britische Singer/Songwriterin – äußerlich fragil und grazil, in ihrer Performance aber unglaublich…

  • Mynolia – All Things Heavy

    Platte der Woche KW 48/2022 „Ich habe keinerlei kulturelle oder nationale Identität“, meint die auf der ganzen Welt aufgewachsene, kosmopolitische Wahlberlinerin Maja „Mynolia“ Presnell – und verkehrt diese eigentlich ernüchternde Erkenntnis dann auch gleich auf kreative Weise in ein Positivum um, indem sie nämlich sagt, dass sie sich stattdessen der Musik zuwandte wie einem Leuchtturm…

  • Anna Of The North – Crazy Life

    Ihre musikalischen Wurzeln fand die norwegische Weltenbummlerin Anna „of the north“ Lotterud dereinst im praktischen E-Pop-Genre. Das hing damit zusammen, dass sie sich zu Beginn ihrer Laufbahn zusammen mit ihrem damaligen musikalischen Partner Brady Daniell-Smith möglichst beweglich aufstellen wollte – nicht zuletzt, weil sie sich rastlos zwischen den Kontinenten hin und her bewegte, ihre Basis…

  • Connie Constance – Miss Power

    Wenn man weiß, dass die britische Künstlerin Connie Constance bürgerlich Constance Power heißt, dann macht der Titel ihres zweiten Albums natürlich doppelt Sinn. Denn nicht nur handelt es sich bei dem Titeltrack um eine Art New Wave Power-Pop-Nummer, sondern obendrein bezieht sich Connie auf diesem zweiten Album auf all jene Inspirationsquellen, unter deren Einfluss sie…

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