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  • Lilly Among Clouds – Lebe lieber dramatisch

    Eigentlich dürfte es eine Künstlerin wie Lilly ja gar nicht geben: Eine junge Dame aus Würzburg, die sich erdreistet, sich mit organischen, englischsprachigen Pop-Songs der unüberschaubaren internationalen Konkurrenz zu stellen und damit nicht nur Erfolg hat, sondern es obendrein schafft, eine eigene Identität als Künstlerin zu entwickeln. Ganz so weit hergeholt wie das scheint ist…

  • Automatic – Signal

    Zwar entstammen Izzy Glaudini, Lola Dompé und Halle Saxon grundsätzlich aus der Punk-Szene L.A.s – das jedoch eher die Attitüde und die Live-Shows betreffend. Der Projektname Automatic etwa ist eine Hommage an die Go-Go’s und deren gleichnamigen Power-Pop-Song – womit sie ihre Fem-Lib-Empowerment-Strategie gleich in Stein meißelten. Musikalisch aber gehen Automatic einen eigenen Weg. Spielte…

  • Molly Sarlé – Karaoke und die Wahrheit

    Molly Sarlé mag dem Einen oder Anderen, der sich für das Kleingedruckte von Credits oder die Personen, die hinter der Musik stehen interessieren, neben Alexandra Sauser-Monnig und Amelia Randall-Meath als Teil des Folk-Vokal-Trios Mountain Man bekannt sein. Nachdem Amelia als Sängerin von Sylvan Esso und Alexandra mit ihrem Projekt Daughter Of Swords auch schon anderweitig…

  • Life – A Picture Of Good Health

    Den ersten Preis für namentliche Ungooglebarkeit erhält die britische Postpunk-Band Life in der Kategorie „Bands, die es in anderer Schreibweise schon gegeben hat“. „A Picture Of Good Health“ ist das zweite Album der Band aus Hull und hier toben sich die Jungs – wie in diesem Genre üblich – mit viel Kopfarbeit, Testosteron-Gespritze, auf den…

  • Andrew Combs – Ideal Man

    Andrew Combs ist einer dieser unermüdlichen Recken, der schon seit einiger Zeit ein wenig unterhalb des Radars seinen Weg als klassischer Singer-Songwriter im Americana-Sektor geht. Dafür, dass er wohl aus diesem wohlsortieren Genre ein Mal ausbrechen möchte, spricht der Umstand, dass er sich für diese Veröffentlichung nun mit Produzent Sam Cohen zusammengetan tat, der eher…

  • Fischer-Z – Swimming In Thunderstorms

    Immerhin 40 Jahre ist es nun her, seit John Watts mit seiner Band Fischer-Z und Songs wie „Marliese“ oder „The Worker“ und später „Berlin“ im damals aufkeimenden noch „New Wave“ geheißenen Post-Punk Genre für Akzente sorgte. Seit er Fischer-Z 1987 zum ersten Mal auflöste, hat Watts das Thema aber nie so ganz losgelassen – und…

  • The Slow Show – Die Lust am Balancieren

    Es ist ja immer schön, wenn sich eine Band, die sich einen dann doch recht eigenen, individuellen Stil angeeignet hat und damit auch vergleichsweise erfolgreich ist, sich dann nicht nur selber treu bleibt, sondern sich auch bemüht, die eigenen musikalischen Grenzen ständig neu auszuloten und zu verschieben, ohne dabei jeweils alles bisher erreichte über den…

  • Paul Cauthen – Room 41

    Der Trick ist nicht neu: Der Titel des neuen Albums des US-Country-Barden Paul Cauthen erwähnte Room 41 ist jenes Hotelzimmer, in dem er die letzten zwei Jahre seines Lebens verbrachte, resümierte und seine Gedanken in klassische Männerschmerz-Geschichten zusammenfasste. Dabei gelang ihm das Kunststück, die so entstandenen Songs – zumindest musikalisch – dem klassischen, vom Selbstmitleid…

  • Ezra Furman – Twelve Nudes

    „Ungewöhnlich“ ist ein Adjektiv, das Ezra Furman schon immer ganz ausgezeichnet beschrieben hat. Mit seinem neuen Album gelingt es dem amerikanischen Unikum und Tausendsassa aber dennoch spielend, selbst eingefleischte Fans zu überraschen. „This is our punk record“, sagt Singer/Songwriter selbst über „Twelve Nudes“, und das ist nicht geflunkert. Mit Höllentempo, viel Distortion und noch mehr…

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