Und hier gibt es ein weiteres Album, das Altmeister Steve Earle einem seiner Idole widmet. Nach Townes Van Zandt und…
Und hier gibt es ein weiteres Album, das Altmeister Steve Earle einem seiner Idole widmet. Nach Townes Van Zandt und einer Hommage an den texanischen Blues ist es nun Guy Clark, der Urvater aller Country-Outlaws, dessen Werk sich Earle widmet – übrigens unterstützt von der aktuellen Inkarnation seiner Dukes, zu der auch das musizierende Ehepaar…
In der Londoner Szene gilt Nilüfer Yanya schon seit geraumer Zeit als heißer Tipp in Sachen visionären, hippen Indie-Pops. Wie sich nun auf dem Debütalbum zeigt, rechtfertigt Nilüfer diese Vorschusslorbeeren auch durchaus – schon alleine deswegen, weil sie Sachen macht, die andere nicht machen. Dazu gehört, dass sie auf angesagte hippe Produktions-Gimmicks verzichtet, wohl aber…
Natürlich gibt es keine Punkmusik auf dem Album der japanischen Girlband Chai. Das ist aber auch nicht so gemeint, denn die Mädels wollen auf diesem Album eher die Punk-Attitüde – im Sinne von rebellisch und unangepasst – in den Mittelpunkt stellen. Denn – und das lässt sich nicht wegdiskutieren – Chai sind eine typische japanische…
„Happy Songs For Happy People“ – so in etwa ließe sich das Debütalbum der Indoor Pets aus der Grafschaft Kent stimmungsmäßig beschreiben. Musikalisch orientieren sich die Jungs mit ihrem Rotznasen-Power-Pop dabei eher an amerikanischen als an britischen Tugenden und würzen ihre Songs vornehmlich mit knackigen Grunge-Power-Riffs und ambitionierten Gesangsharmonien – tun das aber mit klassischer…
„Die Balance ist der Schlüssel zum Überleben für jede Band“ erklären die Quaker City Night Hawks die stilistische Bandbreite ihres neuen Albums. Die texanischen Retro-Rocker greifen dabei gar nicht mal allzutief in die stilistische Wühlkiste, sondern meinen damit eher, dass sie jedem Song ein eigenes stimmungsmäßiges Mäntelchen anziehen. Ihrer Vorliebe für perfekt inszenierten, klassischen Rock…
Beinahe drei Jahre dauerte es, bis Lily & Madeleine Jurkiewicz die Muße fanden, ein neues Album in Angriff zu nehmen. Das lag allerdings nicht daran, dass die Schwestern aus Indianapolis in ihre neue Wahlheimat New York City umgezogen sind (denn das passierte erst nachdem die neuen Songs fertig waren) und auch nicht daran, dass die…
Die Frage nach der Qualität des dritten Studioalbums der irischen New Age-Band The Gloaming muss sich jeder Interessierte danach beantworten, wie viele folkloristisch aufgebretzelte Soundtracks für noch nicht gedrehte Historienserien mit gälischer Thematik bzw. wie viel atmosphärische Ambient-InstrumentalsAmbient-Instrumentals und transzendente Moritaten im nicht so weit verbreiteten Sean-Nos-Dialekt es denn eben braucht zum Glücklich sein. Wesentlich…
Ja gut – Musik wie diese muss man als junge, selbstbestimmte, politisch interessierte Frau aus L.A. heutzutage vermutlich machen, wenn sie sich – wie die großen Altvorderen – die Indie-Musikszene zu seinen eigenen Bedingungen Untertan machen möchte. Das verhindert aber nicht, dass sich das von Tim Green produzierte zweite Werk des Damentrios mit Drummer zumindest…
Als die Australierin Julia Jacklin 2016 mit ihrem Debütalbum „Don’t Let The Kids Win“ herauskam, schien sie einerseits bei den Indie-Fans offene Türen einzurennen und andererseits bei den Chronisten Magengrimmen bei der stilistischen Zuordnung ihres Tuns auszulösen, denn der Versuch, die junge Dame in der Alt-Country oder Folkpop-Ecke einzusortieren – was einige Tracks ihres Debüt-Albums…