Martha Wainwright ist eine jener Songwriterinnen, denen das bislang Erreichte immer nur ein Ansporn zu sein scheint, sich in noch…
Martha Wainwright ist eine jener Songwriterinnen, denen das bislang Erreichte immer nur ein Ansporn zu sein scheint, sich in noch abenteuerliche Gefilde zu begeben. Jedenfalls schlägt Martha auf diesem von Thomas Bartlett und Brad Albetta produzierten Nachfolgealbum zu dem eher poppigen „Come To Mama“ in struktureller, harmonischer und arrangementstechnischer Hinsicht ein für sie neues Kapitel…
Margaret Glaspy lässt sich nicht gerne festnageln. In der Musik der jungen Amerikanerin trifft eine analytische Herangehensweise auf bisweilen ungefilterte Gefühle, und in ihren mit expressiver Stimme und virtuosem Gitarrenspiel vorgetragenen Songs hallen unzählige Inspirationsquellen wider – bisweilen bei jeder Strophe und jedem Refrain eine anderen. „Emotions And Maths“ ist deshalb nicht nur der Titel…
Dass die Dänin Agnes Obel in Berlin lebt und arbeitet, merkt man nun auch am Titel ihrer neuen CD – denn dieses ist die Übersetzung des Begriffes vom „gläsernen Bürger“, das Agnes in dem Sinne interpretiert, dass man sich heutzutage als Mensch und Bürger eben stärker öffnen – bzw. durchsichtig machen – muss als früher…
Für eine neue CD hat es in der Kürze der Zeit nicht ganz gereicht – so ganz unvorbereitet wollte Enno Bunger indes auch nicht auf seine anstehende Wintertournee gehen. Also kam er auf die Idee, auf dieser EP einige seiner Favoriten – in einem reduzierten akustischen Setting – neu aufzulegen. Damit kehrt er (nach den…
Umwerfend – genau das ist das Debütalbum der australischen Singer/Songwriterin Julia Jacklin. Auf „Don’t Let The Kids Win“ verbindet die ursprünglich aus den Blue Mountains stammende junge Dame Elemente des Alternative Country, eine dezente 50er-Jahre-Ästhetik irgendwo zwischen Crooner-Pop und frühem Rock’n’Roll und typische Indie-Folk-Elemente und ist damit den meisten anderen seelenverwandten jungen Musikerinnen einen, wenn…
Wie schon das Cover der dritten CD des britischen Wunderkindes Keaton Henson zeigt, hat der Mann immer noch ein Problem damit, sich der Öffentlichkeit zu präsentieren. Als er 2012 sein Debüt-Album veröffentlichte, weigerte er sich noch ganz, sich der Öffentlichkeit zu offenbaren – nach dem Erfolg seines Zweitlings „Birthday“ war das jedoch nicht mehr zu…
Natalie, Allison und Meegan Closner alias Joseph besitzen Stimmen zum Dahinschmelzen – und wollen nun mit ihrem neuen Album namens „I’m Alone, No You’re Not“ so richtig durchstarten. Nachdem die drei Schwestern aus Portland, Oregon, ihren umwerfenden Harmoniegesang auf ihrem 2014er-Debüt „Native Dreamer Kin“ im Geiste des First Aid Kit-Frühwerks noch als sparsam instrumentierte Hommage…
Irgendwie ist es kein Wunder, dass der dritte Longplayer der irischen Songwriterin Lisa Hannigan „At Swim“, also „beim Schwimmen“ heißt. Mal abgesehen davon, dass dieses eine Metapher für einen Zustand ist, bei dem man eben im Wasser treibt – ein schwebendes Verfahren also mit ungewissem Ausgang -, gibt es auf diesem Album tatsächlich eine Menge…
Heute? Sind sie eine der besten Bands der Welt. Damals? Waren sie es noch nicht. Denn sind wir doch mal ehrlich, das erste Album von Faith No More mag heute Kult sein. Wirklich herausragend ist es nicht. Und das liegt nicht nur daran, dass ein Chuck Mosely, damals Sänger der Band, kein Mike Patton ist.…