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  • Gentle Friendly – Kaua’I O’O A’A

    Gentle Friendly ist der Projektname des Duos der Londoner Heimstudio-Frickler David Maurice und Richard Manber. Wie sich schon am Namen des dritten Albums erkennen lässt, ist bei Gentle Friendly das Konzept alles und der Song nichts. Alle Tracks folgen einer bestimmten Grundidee, bei der verschiedene – und keineswegs immer zueinander passende – elektronische und organische…

  • Beartooth – Disgusting

    Das sind doch? Das müssen doch? Nein, das sind nicht The Used. Auch wenn’s stimmlich erschreckend nahe kommt und musikalisch ebenfalls nicht ganz anders klingt. Auch Beartooth sind so eine irgendwie im Hardcore verwurzelte, aber doch eher poppige Metalcore/Screamo-Band. Einen Nummer dreckiger als The Used und zwei Nummern weniger mitreißend und aufregend. Mindestens.„Disgusting“ ist ein…

  • The Phantom Band – Strange Friend

    Platte der Woche KW 22/2014 Das dritte Album des schottischen Sextetts darf man wohl einen Volltreffer nennen. So wie Sänger Rick Anthony die Intentionen hinter „Strange Friend“ zusammenfasst, klingt das ziemlich beliebig: „A desire to try and get back to that feeling of just being a bunch of us in a room playing music together.“…

  • Amy LaVere – Runaway’s Diary

    In Kenner-Kreisen genießt Amy LaVere (u.a. als Mitglied des All-Star-Projektes The Wandering) – abseits vom üblichen Americana-Zirkus – durchaus einen ausgezeichneten Ruf. Indem sich sich indes der Dogmen des Genres konsequent verweigert, hat sich das auf breiter Ebene noch nicht so richtig rumgesprochen. Ihr neues Werk kommt nun als astreines Konzeptalbum daher, das aufgrund seiner…

  • Toad The Wet Sprocket – New Constellation

    Als Toad The Wet Sprocket Ende der 80er Jahre die Szene betraten, war diese gerade im Umbruch begriffen und wandelte sich von der New Wave-Ästhetik und Big-Hair-Rock-Pop langsam hin zu Grunge und Neo-Folk. Da kamen die Jungs aus Kalifornien mit ihrem eigentlich unspektakulären, aber klassisch inspirierten Old-School-Folkpop eigentlich genau richtig, um – ähnlich wie das…

  • Jessica Lea Mayfield – Make My Head Sing

    Oha – auch bei Jessica Lea Mayfield ist also dieses Gefühl angekommen, dass das bloße Ergehen in Americana- und Folk-Traditionen sich entwicklungstechnisch nicht so recht lohnt. Kurz gesagt: „Make My Head Sing“ ist eine recht solide Rock-Scheibe geworden. Das hängt nicht nur damit zusammen, dass sie auf diesem dritten Werk nicht mehr mit Dan Auerbach…

  • John Mayall – A Special Life

    Dass es sich beim neuen Werk von Altmeister John Mayall um ein Blues-Album handelt, ist natürlich nicht wirklich überraschend. Da erfreut es dann zumindest, wenn sich der Mann mit seiner Band die Mühe machte, zumindest mal eine Nische anzugrabbeln, die er standardmäßig nicht so beiläufig bedient: Auf den Suchen nach den Wurzeln seiner Kunst landete…

  • Sivert Høyem – Endless Love

    Kein Zweifel: Mit den Folk-Aspekten hat es der ehemalige Madrugada-Frontmann Sivert Høyem heutzutage nicht mehr so. Stattdessen begreift er sein neues Werk deutlich als Rock-Scheibe, die dem ziemlich nahe kommt, was Madrugada in ihrer mittleren Phase betrieben haben. Allerdings spielt Høyem heute selber Gitarre und er agiert heutzutage noch wesentlich dramatischer und theatralischer. Musikalisch liegt…

  • Will Stratton – Gray Lodge Wisdom

    Das fünfte Album des amerikanischen Songwriters Will Stratton, der dereinst unter den Fittichen von Sufjan Stevens seine Laufbahn begann und aufgrund seiner ruhigen Vortragsweise und filigranen Gitarrentechniken in ungewöhnlichen Rhythmen gern als Erbe von Nick Drake gesehen wird, stand wahrlich unter keinen guten Stern. Denn Stratton schuf den neuen Songzyklus, während er gleichzeitig eine aufwendige…

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