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  • Gisbert zu Knyphausen – Hurra! Hurra! So nicht.

    Gisbert zu Knyphausen hat einen großen Vorteil: Von Anfang an machte er deutlich, dass er sich nicht als musikalischer Spaßmacher versteht, sondern als nachdenklicher, durchaus ernsthafter Songwriter – trotz aller zum Schmunzeln anregenden Songtitel. Es geht eher darum, dass Gisbert im allgemeinen Graumulch unserer Tage immer auch etwas Humorvolles zu entdecken weiß, das aber nie…

  • Sam Amidon – I See The Sign

    Oh Mann, diese Künstler. Müssen die doch immer so besonders klingen wollen, so anders, einzigartig, aus der Reihe tanzend. Nein, einfach mal einen straighten Song schreiben ist ihre Sache nicht. Lieber dort vorher abbiegen, da noch eine Spielerei einbauen und am Ende alles durch den Wolf drehen. Und wir? Wir finden das dann irgendwie richtig…

  • Lee Harvey Osmond – A Quiet Evil

    „Acid Folk“ nennt sich das, was die kanadische „Supergroup“ da farbriziert – klangtechnisch kann man das aber relativ einfach auf den Punkt bringen: Lee Harvey Osmond lassen nämlich den Geist von JJ Cale hochleben! Tom Wilson (ex-Junkhouse und Blackie & The Rodeo Kings), die Cowboy Junkies-Timmins-Geschwister und zahlreiche Gastmusiker köcheln einen relaxten Mix aus Alt-…

  • I-Fire – Bigger Better Hotter

    Vom Vorgänger „Vom Schatten ins Licht“ waren wir nicht komplett begeistert. Neben richtig starken Stücken nämlich hatten sich auch manch öde Nummer und vor allem eine Spur zu viel Prolligkeit geschlichen. Spaß machte das gute Stück trotzdem.Nun gibt es ein neues Album von I-Fire. Und im Grunde ist alles beim alten. Die Hamburger wandeln auf…

  • New Young Pony Club – The Optimist

    2007 präsentierten Tahita Bulmer und Andy Spence, die kreativen Motoren des Projektes New Young Pony Club, nach einer Vorbereitungszeit von drei Jahren mit ihrem Debüt-Album die Speerspitze des noch immer andauernden Disco-Revivals. Irgendwann realisierten sie dann wohl, dass das Ganze zu einer eher hohlen Angelegenheit mutierte. Und so beschloss man auf dem zweiten Album „The…

  • Angus & Julia Stone – Down The Way

    Das australische Geschwisterpaar Angus & Julia Stone hat die letzten beiden Jahre damit zugebracht, die ganze englischsprachige Welt mit dem Material ihres Debut-Albums „A Book Like This“ zu bereisen und dann en passant die 13 Songs des neuen Albums an so unterschiedlichen Orten wie Cornwall, Brooklyn und London aufzunehmen. Wie sicher und bestimmt sie dabei…

  • The Miserable Rich – Of Flight And Fury

    Wohin die Reise geht, die James de Malpaquet und seine Freunde aus Brighton eingeschlagen haben, wird auch auf Live-Konzerten nicht so richtig klar – nur, dass sie sehr, sehr lang, episch, spannend und mitreißend ist. Auf dem neuen Werk haben die Engländer ihr Kammerpop-Plus-Konzept perfektioniert. Und das heißt: Eine Band ohne Drummer, aber mit Streichern,…

  • Mardi Gras. BB – Von Humboldt Picnic

    Einen musikalischen Kreis hatten Doc Wenz und seine Jungs ja eigentlich bereits mit dem fünften Album geschlossen. Seither verfolgte man kein bestimmtes gesamtheitliches Konzept mehr, sondern suchte sich von Scheibe zu Scheibe neue Themen. So auch dieses Mal. Genau genommen brechen Mardi Gras. BB zu einer neuen musikalischen Weltreise auf. Und diese folgt – irgendwo…

  • High Places – High Places vs. Mankind

    Dafür, dass es nun ja auch schon eine ca. 30-jährige Historie in Sachen ätherischer Indie-Pop-Musik mit Shoegazing-Faktor gibt, klingt die zweite Scheibe von Mary Pearson und Rob Barber alias High Places erstaunlich wagemutig und experimentell. Zu komplex verschachtelten (und teilweise verstolperten), teilweise mit Elektronik und Effekten verbrämten Grooves und Beats erschleicht sich Mary gesanglich erstaunlich…

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