Die Cosmic Rough Riders sind allerschönstes schottisches Indie-Urgestein. Gleich mit ihrer ersten offiziellen Veröffentlichung „Enjoy The Melodic Sunshine“ (die eigentlich…
Die Cosmic Rough Riders sind allerschönstes schottisches Indie-Urgestein. Gleich mit ihrer ersten offiziellen Veröffentlichung „Enjoy The Melodic Sunshine“ (die eigentlich ein Zusammenschnitt aus ihren beiden Indie-VÖs war) schafften sie bei Fans und Kritikern den Durchbruch. Leider gerieten sie in das Schlamassel, das Alan McGee mit seinem Poptones-Label anrichtete – was aber dazu führte, dass man…
Nibs Van Der Spuy ist so etwas wie der südafrikanische Ben Harper. Der Mann, der bei Steve Morse in die Lehre gegangen ist und sich in der Weltmusik mit seiner Band Landscape Prayers und solo als Instrumentalist schnell einen Namen machte, mischt heutzutage leichtfüßig Elemente aus Blues, Reggae, Folk, Pop und ein wenig indischer Musik…
„Morning Glory“, „Starsailor“ – einen gewissen Einfluss hat der 1975 an einem Drogencocktail verstorbene Songwriter Tim Buckley offenbar durchaus auf die zeitgenössische Musik. Aufgrund dessen, dass er sich stets außerhalb des Mainstreams bewegte und dadurch, dass sein Sohn, Jeff Buckley, ebenfalls in jungen Jahren vorzeitig verstarb, ist er selber heutzutage ein wenig in Vergessenheit geraten.…
Dinosaur Jr. Originalbesetzung von 1984. Das erste gemeinsame Album seit 1988. Kaum einer (inklusive der Band selbst) hätte dies nach all dem persönlichen Gerangel zwischen Mr. Mascis und „Loser“ Barlow erwartet und jetzt sind sie auf einmal mit einer neuen Platte da. Dementsprechend hoch ist also die Erwartungshaltung. Um es vorweg zu nehmen: Ein Klassiker,…
Im Prinzip ist dieses Projekt die Fortsetzung von The Jesus And Mary Chain. Zwar dauerte es zehn Jahre, bis es dann endlich passierte, aber die Idee für eine etwas lockerer ausgelegte Variante des Munki-Sounds („Munki“ war das letzte JAMC-Album) stammt schon aus den Zeiten jener Aufnahmen. Das Ergebnis ist irgendwie JAMC-Light. Wobei „light“ hier für…
Nach der Solo-Scheibe „Bare Bones“ legt Tony Furtado nun wieder ein komplett orchestriertes Album vor. Unterstützt von einer Riege gewiefter Americana Cracks und im legendären Wavelab-Studio von Craig Schumacher produziert, ist „Thirteen“ eine runde Sache geworden. Wo andere oft uninspiriert im Genrecocktail herumstochern, weiß Furtado immer ganz genau, welche Nuancen er bemühen muss, um bloßes…
Junge, Junge, der Mann hat Ideen! Der 23-jährige Londoner bietet auf diesem seinem Debüt-Album seine Sicht des alternativen Gitarrenpop. Wobei diese Bezeichnung angesichts des überbordenden Füllhorns an Melodien, Rhythmen und instrumentalen Kunststücken, das der englisch-französische Liedermacher da über den verdutzten Hörer ausgießt, dann fast schon wieder einengend wirkt. Sucht man nach Vergleichen, muss man halbverrückte…
Diese Compilation wurde vom Magna Carta-Begründer Pete Morticelli persönlich betreut und präsentiert in Vol. I das von der Serie „Prime Cuts“ gewohnte Auswahlverfahren: Best-of-breed plus ein bis zwei unveröffentlichte Schmankerl. Bei Letztgenannten handelt es sich im konkreten Fall um einen (wirkllich hörenswerten) Alternative Mix der Yes-Anverwandlungen des Explorers Club von Wayne Gardner: „Fates Speak“ (feat.…
Einer ihrer Songs heißt „Highschool Never Ends“ und genau so klingt auch ihr Album. Wie der Soundtrack zum Abschlussball, wie für eine Fahrt in Daddys Cadillac, wie die Untermalung einer Party, auf der ein paar 16-Jährige Ami-Bier aus roten Pappbechern trinken.Bowling For Soup spielen – obwohl sie dem Teenager-Alter schon seit Ewigkeiten entwachsen sind –…