Oha. Gerade selbst dabei erwischt, mal wieder ziemlich oberflächlich sein zu können. Denn während „Seeing Red“ läuft, habe ich Nils…
Oha. Gerade selbst dabei erwischt, mal wieder ziemlich oberflächlich sein zu können. Denn während „Seeing Red“ läuft, habe ich Nils Brunkhorst gegoogelt, Sänger von Saint Chaos. Ergebnis: Oh nein, nicht der. Jetzt mag ich die Band nicht mehr. Zum Glück eine Sekunde später die Einsicht: Unsinn. Gutes Album. Darum gehts. Nils Brunkhorst ist Schauspieler und…
Idles müsste man sein. Keine Regeln, Erwartungen sind egal und ob das passt oder nicht spielt auch keine Rolle. Fickt euch, wir sind Idles. Hipp, sehr hipp, sehr erfolgreich, nerdy, eigen. Sehr, sehr gut. Wirklich. Aber das weiß inzwischen ja jeder. Jetzt also „Crawler“ und das ist das Gegenteil von einer runden oder gar einfachen…
Eigentlich hätte das zweite Album der niederländischen Power-Pop-Combo um das Geschwisterpaar Pip und Tender Blom schon vor Monaten erscheinen sollen. Aber wie das in Zeiten von Pandemien nun mal so ist, gab es dann nicht nur Probleme mit den Inzidenzen, sondern auch mit den Lieferketten. Sei es drum: Nun sollte „Welcome Break“ eigentlich in den…
Erst im Mai veröffentlichte Marissa Nadler zusammen mit ihrem musikalischen Partner Milky Burgess ihr Pandemie-Projekt „Instead Of Dreaming“ – eine Sammlung von Coverversionen, für die sie aufgrund der Lockdown-Situation auf ein Mal Zeit hatte. Auch ihr nun vorliegendes, offizielles neues Album entstand noch unter Pandemie-Bedingungen – ist aber musikalisch ganz anders ausgerichtet als das recht…
Alles was recht ist: Da haben sich Justin Osborne und seine Mann aber ordentlich Mühe gegeben, sich mit ihrem vierten Album aus dem bisherigen Americana/Roots-Rock-Setting freizuschwimmen. Es mag daran liegen, dass sich Susto dieses Mal keinen Country-Produzenten suchten, sondern dem alten Wegbegleiter Wolfgang Zimmerman (Band Of Horses) diese Aufgabe überlassen. Ansonsten verließ ich Osborne auf…
Um so richtig goutieren zu können, warum „Fun House“, der vierte Longplayer von Meg Duffy a.k.a. Hand Habits einen so universellen Charakter hat, sich mit New Wave- und E-Pop-Akzenten deutlich von den Folk- und Schrammelpop-Roots der Vergangenheit absetzt und gemeinhin in Gefilde vorstößt, die eigentlich gar nicht zum Hand Habits-Hometurf gehören, ist wohl weniger in…
Yellow Cake ist ein neues Label des Produzenten Cameron McVey – der eigentlich bekannt ist für seine Arbeiten mit Massive Attack, Portishead, den Sugababes und seiner Frau Neneh Cherry. Dass als erste Veröffentlichung dort nun die neue Scheibe seines Freundes Will Varley erscheint, mag ein interessanter Fingerzeit für die Zukunft sein, denn Varley ist ja…
Es gibt so Platten, die sind gar nicht mal schlecht. Aber auch gar nicht mal so gut. Mehr so: okay. Solide sagt man gerne. Wenn sie gerade mal laufen, dann geht das klar. Und wenn sie nicht mehr laufen… geht das auch klar. Ach, schon vorbei? Egal. The Georgia Thunderbolts haben genau so eine Platte…