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  • Sweet Baboo – Wild Imagination

    Stephen Black alias Sweet Baboo ist ja nun wirklich kein Mann, der etwas für die Förderung von Erwartungshaltungen tut. Insofern darf es niemanden überraschen, dass auf jeder Sweet Baboo-Veröffentlichung eigentlich alles überraschend sein kann. Außer vielleicht dem eleganten, detailverliebten, liebevoll austarierten, klassischen Brit-Pop-Songwriting, mit dem der Meister auch hier wieder brilliert. „Wild Imagination“ bietet zwischen…

  • Korey Dane – Chamber Girls

    Der Kalifornier Korey Dane verarbeitet auf diesem neuen Album eine frische Trennung und nutzt diese Gelegenheit, um des Weiteren über seine Frauengeschichten im allgemeinen zu philosophieren. Das sollte vielleicht ausdrücklich erwähnt werden, denn herauszuhören ist das nicht unbedingt. Es gibt vielmehr ohrenscheinlich gut gelaunten, zeitlosen, klassischen US-Power-Pop Westcoast-Style, den Dane in Eigenregie und unter einem…

  • H. Hawkline – I Romanticize

    Der Waliser Huw Evans schreitet auf seinem neuen Album als H. Hawkline mutig in Richtung Zukunft. Jedenfalls in dem, was er musikalisch hier wagt, denn trotz des assoziativen Titels der Scheibe geht es hier eher mit Kalkül und Vision ans Werk, als mit Herz und Bauch. Auf „I Romanticize“ treibt H. Hawkline das New Wave-Konzept…

  • Frank Carter And The Rattlesnakes – Die Suche nach Überraschungen

    Die letzten beiden Platten des früheren Gallows-Frontmannes Frank Carter hätten nicht unterschiedlicher ausfallen können: Erst versuchte er sich mit dem kurzlebigen Sideproject Pure Love an stadiontauglichem Alternative-Rock, dann kehrte er auf „Blossom“, dem Debüt seiner neuen Band The Rattlesnakes, zu seinen messerscharfen Hardcore-Wurzeln und zum Schreigesang zurück. Mit „Modern Ruin“, von Catherine Marks (Foals, Wolf…

  • The Charlatans – Different Days

    Abgeschrieben worden sind The Charlatans schon des Öfteren, aber irgendwie hat sich die Institution aus alten Madchester-Rave-Zeiten immer wieder bekrabbelt. Selbst den Tod ihres Drummers und Gründungsmitglieds Jon Brookes vor rund vier Jahren hat die Band um Frontmann Tim Burgess inzwischen verwunden. Nachdem sie auf ihrem verständlicherweise betont gedämpften letzten Album, „Modern Nature“ aus dem…

  • Justin Townes Earle – Kids In The Street

    Nachdem sich sein Vater, Steve Earle, veröffentlichungstechnisch wieder den Major-Labels zuwendet, zeichnete sein Sohn, Justin Townes Earle, nun bei dem ehemaligen Label des Vaters. Er klingt auch stimmlich immer mehr wie Herr Papa. Das war es dann aber auch schon mit den Parallelen. Nachdem Earle, jun., nun auch zu einem Familienvater geworden ist, hat er…

  • Millionaire – Sciencing

    2001 erschien das erste Album „Outside The Simian Flock“, 2005 folgte „Paradisiac“, bis heute mussten wir auf das dritte Millionaire-Album warten. Der Band von Tim Vanhamel, dem belgischen Tausendsassa, der auch bei den Evil Superstars und dEUS, bei Broken Glass Heroes und vielen, vielen anderen Bands und Projekten seine Finger im Spiel hat(te). Und jetzt…

  • White Hills – Stop Mute Defeat

    Dass das neue Werk des psychedelischen Drone-Duos aus dem Big Apple besonders abrasiv, industrial und entrückt klingt, kommt nicht von ungefähr – denn das Ziel war es, dieses Mal ganz bewusst die „düsteren Realitäten – politischer oder anderer Art – die als Teil unserer modernen Welt die kreativen Stimmen beeinflussen“ ins musikalische Konzept einzubauen. Auf…

  • Thomas Wynn And The Believers – Wade Waist Deep

    Thomas Wynn und seine Believers haben auf dem dritten Album tatsächlich einen Weg gefunden, muskelbepackten Southern Rock, klassischen Roots-Rock und ein wenig Schweinerock einerseits mit der Dramatik des Big Hair-Rock der 80er und sogar des Glam-Rock der 70er auf der einen Seite und amerikanischen Grassroots-Themen wie Blues, Country und Folk auf er anderen zu einer…

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