Die deutschbritische Freundschaftsformation donnert uns hier ihr bereits neuntes Studiolangwerk um die Ohren. Der Nachhall vermag eindrucksvoll zu unterlegen, was…
Die deutschbritische Freundschaftsformation donnert uns hier ihr bereits neuntes Studiolangwerk um die Ohren. Der Nachhall vermag eindrucksvoll zu unterlegen, was das Besondere an diesen Masters of Melodic Metal ist: Wo die meisten Kompositionen der lieben, dauergewellten Konkurrenz meist eine gewisse Peinlichkeit umwabert, ganz besonders wenn es zum Äußersten, der typischen Metal-Ballade kommt, macht „Thunderdome“ vom…
Im Interview mit dem Metal-Magazin Rock Hard gab Basser Stu Manx der skandinavischen Rotzrocker Gluecifer kürzlich zu Protokoll, dass die ersten drei Alben „mehr mit Fußball-Fangesängen als mit richtigem Singen gemein hatten“. Auf der brandneuen Scheibe „Automatic Thrill“ einige sich die Band nun auf richtige Background-Vocals, wie er sie bei den Beach Boys so schätze.…
Der Texaner Trey Gunn ist bereits seit 1994 Mitglied am Hofstaate des Crimson King. Der Saitenvirtuose spielte und tourte außerdem bereits mit John Paul Jones (Led Zeppelin), Toyah, Toni Childs, David Sylvian, Vernon Reid (Living Colour), Robert Fripp & The League Of Crafty Guitarists, dem The Robert Fripp String Quintet u.v.m. Aktuell teilt er sich…
Es dürfte ja mehr Tribut-Alben für die „Eiseren Jungfrauen“ geben, als Sand am Meer oder Jungfrauen am Bandestrand. Das Besondere an dieser Compilation scheint zu sein, dass eben nicht nur Bands aus dem (stark von Maiden geprägten) Power Metal-Bereich zum Tributspenden gebeten wurden. So führt beispielsweise die Stonerkapelle Solace eingangs schön vor, wie „Another Life“…
Nach „Alive On Planet Earth“ schon das zweite Doppel-Live-Album der seit ’95 als Flower Kings veröffentlichenden Schweden. Fans der Schweden haben immer – wie bei Roine Stolts extra hierfür gegründetem Projekt Transatlantic – das große Format geliebt, die opulenten Longtrack-Schinken, kurz die „Epics“. Und episch geht es bei diesem als Doppel-CD, Doppel-DVD sowie als Vierfach-Whopper…
Das fünfte Album von Trent und Wayne Gardner trifft auf eine durch ihr vorzügliches Vorwerk „Hundred Year Flood“ aufgeheizte Erwartungshaltung. Außerdem entgeht kaum ein Progmetal-Album den Vergleich mit der von Trent Gardners „Leonardo“-Projekt wolkenkratzerhoch gelegten Messlatte. Die überspringt „Impossible Figures“ allerdings nicht, was u.a. am simpleren, strafferen Aufbau des aktuellen Albums liegen dürfte. Überdies fehlt…
Mit den Poverty’s konnte man immer schon Prog-Hasser zu dieser Stilrichtung bekehren oder zumindest zeitweise ruhig stellen. Denn obwohl die Musik blitzgescheit aufgebaut ist, drängt sich die Komplexität nie auf oder in den Vordergrund. Auch „The Chemical Chaos“ kann man wieder schlicht wie ein Rockalbum hören und genießen, ohne mit Kennerblick auf vertrackte gegenläufige Rhythmen…
Kurzgesagt: Das Konzert zur Tour ist genaus so grandios ausgefallen, wie es auch die solcherart dokumentierte 2001er Europa-Tour der Atlantiktransen war.In der Längerfassung: Es braucht die Wiederbegegnung mit diesen 80 und 61 Minuten umfassenden zwei Live-CDs, um zu ermessen, welcher Verlust der Welt des progressiven Rock durch Neal Morses Ausstieg und damit auch dem Ende…
Platte der Woche KW 43/2003 Als wir Joe Strummer anlässlich der Veröffentlichung seines letzten Albums trafen, erklärte er uns von seinen Plänen, diese durch In-Store Gigs zu promoten, er schwärmte davon, einen Song für Johnny Cash schreiben zu wollen (was er dann auch tat – obwohl Cash diesen nicht einspielte), nochmal mit Mick Jones aufzutreten…