Mit diesem Thrash-Leckerbissen kann man m. E. nur zwei bis drei Problemchen haben: A) man braucht mehr als 38 Minuten…
Mit diesem Thrash-Leckerbissen kann man m. E. nur zwei bis drei Problemchen haben: A) man braucht mehr als 38 Minuten zum Warmwerden (hier kann die Repeat-Taste empfohlen werden)%3B B) man besitzt bereits das Bühnen-Statement der Band „Live At The Hammersmith Odeon“ von ’89 (Congratulations! End of story)%3B C) man mag eigentlich Trash Metal nicht so…
Die Veröffentlichungspolitik des Fat Possum Label erweist sich immer mehr als würdige Fortsetzung der Traditionen, die mit Harry Smith und den Lomaxes begannen: Der Erhaltung audiophiler Schätzchen, die ansonsten im Wirrwarr der Geschichte verloren gingen. Joe Callicott war einer der alten Blueser, die sich nie einen Kopf um Stile, Moden oder sonst irgendwas machen mussten…
Are you ready to be earbroken? Sepultura wollen es nämlich wieder wissen. Bei der aktuellen Welttour mit Cradle Of Filth (Gaesteliste.de berichtete, vgl. unsere „Konzerte“-Sektion) hatte es sich schon abgezeichnet: Die brasilianischen Ausnahme Death Metal-Virtuosen sind wieder sowas von da, dass einem glatt die Vergleiche ausgehen könnten. „Come Back Alive“ poliert einem nämlich das Angesicht…
Was wäre die deutsche Gothic-Szene eigentlich ohne Catastrophe Ballet? Immer wieder wurde der Band-Sound bzw. die Ausrichtung um weitere Zutaten angereichert, aber stets waren die typischen Merkmale herauszuhören – allem voran natürlich Eric Burtons eindringliche Stimme. Angefangen hat es mit purem Gothic Rock, mit Rodney Orpheus (Cassandra Complex) hielt die Elektronik Einzug, mit den Krupps…
Neu im Hause InsideOut ist die Gepflogenheit, nur eine (hier immerhin 25 Minuten lange) Pröbchenpackung statt des ganzen Albums auf das redakteurliche Ohr einwirken zu lassen. Hat wie ja etliches Anderes im Leben, wenn man lang genug sucht, auch irgendwie Vorteile, so etwa Zeitgewinn. Was von dem neuen-alten Album (dazu später mehr) vorab jedoch zu…
Liebes Tagebuch, manchmal wäre man ohne die von unsereinemwelchen oft als nervig, reißerisch oder gar strunzblöd verlachten Liner Notes von Plattenfirma oder Promo-Agentur doch derbe aufgeschmissen. So ähnlich hätte das nämlich bei Firebird ausgesehen, hätten die Vorsehung und SPV davor nicht den die Waschzetteleinordnungsprosa gesetzt: Firebird „ist“ Bill Steer, den man als Gitarrist der Extremkrachkombo…
Die nach Kyuss‘ Abgang amtierenden Stoner-Kaiser Fu Manchu sind (gerade mal) Ur-Chinese Scott Hill (voc, guit), Bob Balch (guit), Brad Davis (bss) und Scott Reeder (drms). Mehr braucht’s auch nicht, um einen Abend lang wirklich trocken zu rocken, wie dieser auf der „California Crossing“-Tour in L.A. sowie Stockholm mitgeschnittene Live-Doppelburger überaus gepflegt dokumentiert. Die Songauswahl…
Das vorzügliche Multimedia-Paket aus DoCD und DVD „Somewhere In South America“ hatte es schon angekündigt: Der seit knapp dreieinhalb Jahrzehnten aktive Steve Hackett schwebt derzeit auf einem künstlerischen Zwischenhoch, dessen Ergebnisse sich wohl noch am ehesten mit seinen späten Großtaten für Genesis, wie „A Trick Of The Tail“ oder mit seinen bislang besten, ersten Soloalben…
„Vulnerable“ heißt das neue Tricky-Album, aber es ist mehr als nur das nächste musikalische Werk des kleinen inzwischen in Los Angeles heimisch gewordenen Engländers. Deshalb gehört zu dem 11-Song-Album auch noch eine DVD mit Videoclips, Konzertaufnahmen und einer Dokumentation, die unterstreichen soll: Tricky ist nicht nur Musiker, sondern Künstler. „Zu viele Künstler denken, es gehe…