Der ewiggraue ’01er Vorgänger „In Search Of Truth“ der Schweden hing die Latte so derartig hoch in den Prog-Olymp, dass…
Der ewiggraue ’01er Vorgänger „In Search Of Truth“ der Schweden hing die Latte so derartig hoch in den Prog-Olymp, dass ein Scheitern eigentlich vorprogrammiert schien. Ja, denkste, „Recreation Day“ ist tatsächlich genauso gut geworden, mit ganz ähnlichen Stärken, ohne sich jedoch zu wiederholen. Gut, der Opener „The Great Deceiver“ greift Züge von „The Masterplan“ aus…
Mattschwarzer Karton statt Plastik (kein Jute), das Ganze im edlen Schuber: Die ab sofort mit weitem Abstand wertigste DVD im Soundbüro von Yours Truly stammt von InsideOut und sollte selbst verwöhnteste Hackett-Affizionados sowie alle Freunde altmodisch-guter Genesis-Klänge entzücken. „Somewhere In South America…“ bespiegelt ein 2002er Konzert des Maestro von der „Darktown“-Welttournee – aufgenommen im Teatro…
Vorab gleich das Geständnis (kommt ja eh raus): „The Haunted Made Me Do It“ gehört zu des Rezensenten Lieblingsscheiben.A) Hier nun das folglich zu erwartende Lobesgestammel:„Privation Of Faith“ ist eine dieser Intro-Perlen, wie sie vermutlich nur The Haunted und S.O.D. hinbekommen%3B „Godpuppet“ scheint textlich überaus interessant („Religious Disease“) und verwöhnt mit Slayer-Gitarrenparts auf Fast Forward%3B…
Sometimes size DOES matter: Den Drittling der Freisinger ehemaligen Pink Floyd-Soundalikes RPWL hat unsereiner zum ersten Male auf Dienstreise im Zug auf einem vergleichsweise zwergigen CD-Man (mit zugegegeben gutartigen Headphones) gehört, der Eindruck war angenehm, aber noch nicht schwersterschüttend.Zweiter Anlauf mit dem Promosilberling auf einer auch nicht gerade den Wert eines Mittelklassewagens darstellenden, aber gemein…
Das ist es also, das siebte Werk von Biohazard. Natürlich, nach eigener Aussage wieder einmal das härteste in der nunmehr schon elfjährigen Karriere. Wie es eben von jedem Album behauptet wird. Doch diesmal liegen Evan Seinfeld, Billy Graziadei und Co. gar nicht so falsch. „Kill Or Be Killed“ hat schon ganz ordentlich Schmackes. Und ist…
„Legends Of Rock“? Hier klebt das viel bemühte Abziehbild mal zu recht auf der CD-Verpackung: Mit „Live At Castle Donington“ macht SPV eine Sternstunde des klassischen Hard Rocks nachvollzieh- und wiederholbar. Beim 2001er Rock & Blues Festival waren Soundmagier Uli Jon Roth (jener begnadete Komponist, Gitarrenbauer und Hendrix-Interpret, der weiland bei Deutschlands metallischem Exportartikel Nr.…
Seit 1994 sind The Special Guests jetzt schon aktiv, machen Ska made in Hauptstadt und gelten inzwischen als eine Kultband der Off-Beat-Szene. Nicht ganz zu unrecht, schließlich macht auch die neue Scheibe Spaß. Doch zu mehr als zu einer Kultband wird es nicht reichen. Denn auch „Toxic Sweet Love“ ist nicht mehr als gut. Traditionell…
Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr, wer jetzt alleine ist, wird es lange bleiben“, so schrob der Dichter in seinem grad so ungemütlich passenden „Herbsttag“. Und wer jetzt noch kein Live-Konzert der ProgRock-Größen Spock’s Beard mit ihrem ehemaligen Mainman Neal Morse gesehen hat, der kann nach dessen Ausbruch in konsequentes Frömmeln und…
Wieder mal eine Split-Scheibe. Wird zur Zeit ja ganz gern mal veröffentlicht. Diesmal treffen sich die Kalifornier The Forgotten und die belgischen Heartaches zum internationalen Punkrock-Austausch. Beide haben sich dem etwas härteren, Street-orientierten und eindeutig von Rancid und englischen Sounds beeinflussten Stil verschrien. Einen wirklichen Sieger gibt es nicht, beide gefallen, ohne wirklich zu überzeugen,…