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  • The Maccabees – Given To The Wild

    Für das dritte Album haben die Maccabees das bislang verfolgte Rezept – eine Band, die gemeinsam Songs schreibt – umgekrempelt. Für das neue Album gingen die Londoner erst mal getrennte Wege, um so mehr Freiheiten für das neue Material auslosten zu können. Dann begann man Anfang letzten Jahres – mit Sketchen und Fragmenten – getrennt…

  • Kathleen Edwards – Reise ins Selbst

    Das neue, vierte Album der kanadischen Songwriterin Kathleens heißt „Voyageur“ – nicht „Voyager“ und schon gar nicht „Traveller“. Auch wenn man das so interpretieren könnte, dass sie musikalisch unternehmungslustig umherreist – was in gewissem Sinn tatsächlich der Fall ist -, erklärt das freilich noch nicht die französische Schreibweise des Namens. „Ach, das hat verschiedene Gründe“,…

  • Elbow – Zündender Ideenreichtum

    Fast vier Jahre ist es her, dass Elbow mit ihrem Album „The Seldom Seen Kid“ der längst verdiente internationale Durchbruch gelang. Dieses Jahr schenkten sie ihren Fans mit „Build A Rockt Boys!“ ein neues Album, das sich nicht in geringster Weise hinter seinem Vorgänger verstecken muss. Schaut man sich auch dessen Erfolgsgeschichte an, stellt sich…

  • Chris Cornell – Songbook

    Es gibt nicht viele, die besser sind als er. Wobei: Gibt es überhaupt jemanden? Chris Cornell singt schon ganz ganz ganz weit vorne und das tat er und tut er eigentlich immer. Klar, über sein letztes Solo-Album „Scream“ und auch manch Audioslave-Scheibe kann man streiten. Aber der Rest? Durch die Bank super. Soundgarden, Temple Of…

  • The BossHoss – Liberty Of Action

    Sind wir doch mal ehrlich. Als sie damals mit ihren Hüten und Unterhemden, mit „Hey Ya“ und ihren „Internashville Urban Hymns“ auftauchten, hat doch jeder ein bisschen geschmunzelt. Denn das war natürlich ganz ulkig, aber wirklich ernst nehmen? The BossHoss?Heute ist alles anders und die Band eine gute. Zwar covert sie noch immer, aber eben…

  • Yelawolf – Radioactive

    Rapmusik zu machen und damit aus der Reihe zu fallen, mutig zu sein und gegen den Wind zu pinkeln war früher mal eine Selbstverständlichkeit. Heute ist es die Ausnahme, heute regiert die Massenware und HipHop ist zu häufig einfach nur noch simple Popmusik. Langweilig. Auch „Radioactive“ ist Mainstream, vorhersehbar und langweilig. Aber gleichzeitig auch toll…

  • White Denim – Last Day Of Summer

    Wie ein Fels in der Brandung steht das texanische Quartett White Denim in der Americana-See, die ihre Heimat Austin nun mal einschließt – und weigert sich, auch nur ein Jota in diese Richtung zu schielen. Auch wenn sich auf dem neuen Werk (das anders als die bisherigen mit selbst auferlegtem Zeitdruck in nur einem Monat…

  • The Rolling Stones – Some Girls (Deluxe Edition)

    Das Ding hier kauft man sich nicht. Das wünscht man sich oder verschenkt es. Weil es ein ziemlich cooles, ziemlich tolles Geschenk ist. „Some Girls“ kommt 23 Jahre nach der erste Veröffentlichung erneut raus. Das bisher erfolgreichste Stones-Album übrigens und Heimat solch famoser Lieder wie „Beast Of Burden“, „Miss You“, „Respectable“ oder des Temptations-Covers „Just…

  • Drake – Take Care

    Seine letzte Platte fanden wir hier ja durchaus ordentlich und hielten Drake für eine lässige, positive Erscheinung. Knapp eineinhalb Jahre später kommt schon der Nachfolger. Doch der ist leider deutlich schwächer. Schade. Denn sicher gibt es hier groovige Kopfnicker-Perlen wie „Marvins Room“, eine durchaus ordentliche Zusammenarbeit mit Rihanna („Take Care“) oder das ruhige, aber musikalisch…

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