Wer Klangexperimente aus der Trickkiste des Wunderknaben Beck erwartet, wie er sie auf „Odelay“ oder „Midnight Vultures“ zusammenbastelte, wird von…
Wer Klangexperimente aus der Trickkiste des Wunderknaben Beck erwartet, wie er sie auf „Odelay“ oder „Midnight Vultures“ zusammenbastelte, wird von „Ride Lonesome“ bitter enttäuscht. Wer aber in der elegischen Melancholie von „Sea Change“ und „Morning Phase“ sein musikalisches Schaumbad zu genießen wusste, kann schon einmal das Wasser in die Wanne lassen. Die Gefahr besteht allerdings,…
Mit Indierock, Slacker-Attitüde und Americana-Flair begeistern Westside Cowboy auf ihrem Debüt „It Goes On“ mit juveniler Rastlosigkeit
Hier wird Geschichte geschrieben. Hip Hop irgendwie, aber doch viel mehr. Musikgeschichte. Genre-übergreifend. Denn „Thank You“ ist die erste Platte eines Beastie Boys seit dem Ende der Beastie Boys. Und sie ist eine würdige erste neue Platte. Von 1982 bis 2012 war Mike D Teil einer der innovativsten, spannendsten und unterhaltsamsten und damit natürlich auch…
Die postum nach Bob Marleys frühem Tod veröffentliche Best of-Platte „Legend“ wurde mit 26 Millionen Verkäufen zum erfolgreichsten Reggae-Album und zu einem der meistverkauften Tonträger. Gerade erst aus den Kinos ist das Marley-Biopic „One Love“. Das Interesse an dem Reggae-Superstar ist ungebrochen. Da kommt mit „Roots, Rock, Reggae / Live At The Hammersmith Odeon“ eine…
Es ist ein besonderes Jahr für The Afghan Whigs. Sie feiern ihren 40. Geburtstag, wenn man die ein oder andere Trennung mal missachtet. Doch für Fans war die Band um Greg Dulli ja eh nie weg, ihre Platten blieben, ihre Lieder, ihre Einzigartigkeit. Und die bleibt bis heute. Nur The Afghan Whigs können eine Platte…
Platte der Woche KW 32/2026 Spätestens seit ihrer Deutschland-Headline-Tour im September des vergangenen Jahres und Festival-Auftritten wie beim OBS vor wenigen Monaten sollte es auch für deutsche Indierocker und Indierockettes kein Geheimnis mehr sein, dass Man/Woman/Chainsaw zu den spannendsten neuen Bands Großbritanniens zählen. Ihr nun erscheinendes Debütalbum „Cannonball“ unterstreicht das mit seinem postmodernen Spagat zwischen…
Sehr viel Pop, sehr viel Kitsch, noch mehr klebriges Zeug. Das ist doch kein Punk mehr, das ist nicht mal etwas Indie. Das muss also doof sein. Das möchte man doof finden. Aber wenn man ehrlich ist: geht das nicht. Weil Waterparks hier einige Songs spielen, die viel zu gut sind. Party on, Wayne. Waterparks…
Immerhin zwei Scheiben hat es die Actress turned Songstress Suki Waterhouse auf dem Sub Pop Label ausgehalten. Wir erinnern uns: Als Suki sich erstmals als Musikerin versuchte, produzierte sie mit dem renommierten Indie-Produzenten Brad Cook in Eigenregie das komplette Album „I Can’t Let Go“ und ging damit auf Labelsuche. Den Zuschlag erhielt schließlich Sub Pop…
Es ist das dritte Album. Und wieder klingt es etwas anders, ist auch anders entstanden. Und doch sind es hier in jedem Moment Yard Act. Es können nur Yard Act sein, selbst wenn sich hier und da ein paar Vergleiche und Referenzen fühlen lassen. All you need is: a little music, made by Yard Act.…