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  • Siiickbrain – Houndstooth

    „My Masochistic Mind“ hieß das 2023 Debütalbum von Caroline Miner Smith, die sich als Künstlerin unter dem Moniker Siiickbrain verkauft und nun mit „Houndstooth“ das zweite Album vorlegt. Irgendwie lässt sich schon alleine an der Namensgebung erahnen, dass es der stark tätowierten, für gewöhnlich glatzköpfigen, Body-modifizierten Schauspielerin, Musikerin, Produzentin, Aktivistin und Konzeptkünstlerin nicht um unterhaltsame…

  • Kurt Vile – Philadelphia’s Been Good To Me

    Eines ist schon nach ein paar Takten von „Philadelphia’s Been Good To Me“ klar: Auch auf seinem zehnten Album bleibt Kurt Vile der unangefochtene König des tiefenentspannten Indie-Rock. Das Album ist eine 64-minütige Liebeserklärung an seine US-amerikanische Heimatstadt geworden, die auf radikale Stilbrüche verzichtet und eher darauf abzielt, neue Nuancen im Vertrauten zu finden. So…

  • Paul McCartney – The Boys Of Dungeon Lane

    Man sagt älteren Menschen nach, dass sie gedanklich zunehmend in die Vergangenheit abtauchen. Paul McCartney unternimmt diese Erinnerungsausflüge ebenfalls, lebt aber sonst ganz im Hier und Jetzt. Sonst hätte sich der 83-Jährige sicher nicht mit dem Produzenten und Musiker Andrew Watt (35) zusammengetan, einen Songreigen komponiert, der trotz klanglicher Vielfalt zu einem geschlossenen Album führt…

  • All Them Witches – House Of Mirrors

    Es ist ja nicht so, dass diese Band bisher schlechte Alben gemacht hat. Gar nicht. Doch so komplett gut wie hier, so endlos interessant und spannend und in Teilen regelrecht atemberaubend und außergewöhnlich haben All Them Witches wohl noch nie geklungen. Hier gibt es zehn Songs in einer Reihe und keiner fällt ab. Auch wenn…

  • Ecca Vandal – Looking For People To Unfollow

    Wahrscheinlich jede Künstlerin und jeder Künstler möchte mindestens so ein wenig so sein wie Ecca Vandal. Aber die allermeisten können es nicht nur nicht, sie trauen es sich auch nicht. Ecca Vandal traut sich. Sie macht, was sie will. Egal, ob das Sinn macht, sinnvoll ist oder irgendjemand da draußen versteht. Das Ergebnis ist Chaos,…

  • Tomora – Come Closer

    Obwohl das erste Album des Projektes Tomora „Come Closer“ heißt, muss man erst mal einen Schritt zurücktreten, um sich einen Überblick verschaffen zu können. Dann lässt sich auch erkennen, um was es geht. Hinter dem Namen Tomora verbergen sich Tom Rowlands – seines Zeichens eine Hälfte der Chemical Brothers und die norwegische Songwriterin Aurora (Aksnes).…

  • Tedeschi Trucks Band – Future Soul

    Noch liegen die Joe Cocker-Homage zur „Mad Dogs & Englishmen“-Tour sowie die vierteilige „I Am The Moon“-Saga neben dem Plattenteller, da kommen Susan Tedeschi und ihr Ehegatte Derek Trucks mit einem neuen Album um die Ecke. Bis zu zwölf Musiker bevölkern ihre Band, was geradezu nach ausufernden Soli und einem Jam-Session-Charakter schreit. Und die meisten…

  • Courtney Barnett – Creature Of Habit

    Auf den ersten Blick könnte man den Titel des neuen Albums von Courtney Barnett für eine Mogelpackung halten. Schließlich gingen dem vierten Album der Lichtgestalt des australischen Indie-Folk eine ganze Reihe einschneidender Veränderungen voraus, die nicht ganz zum titelgebenden Gewohnheitstier passen wollen. So gab Barnett vor wenigen Jahren ihr Tastemaker-Boutique-Label Milk! Records auf, das sie…

  • Art School Girlfriend – Lean In

    Auf „Lean In“ zelebriert UK- Klangtüftlerin Art School Girlfriend intime Songs, die trotz elektronischer Tools betont menschlich klingen.

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