Es ist das dritte Album. Und wieder klingt es etwas anders, ist auch anders entstanden. Und doch sind es hier in jedem Moment Yard Act. Es können nur Yard Act sein, selbst wenn sich hier und da ein paar Vergleiche und Referenzen fühlen lassen. All you need is: a little music, made by Yard Act.
Die Platte ist erstmals live im Studio entstanden, als Produzent war Justin Meldal-Johnsen dabei, der zuvor mit Nine Inch Nails, Air oder Wolf Alice gearbeitet hat. Das Ergebnis ist eine ziemlich bunte, eine wieder ziemlich schräge, aber doch auch öfter mal normalere Platte. Yard Act-normal natürlich.
Manch Indie-Song ist dabei, eingängig, tanzbar, Musik nicht für die Massen, aber für die viele, für mehr. Und das verdient. Gleichzeitig gönnen sich Yard Act aber auch Momente, die sie wahrscheinlich hauptsächlich für sich selbst gemacht haben. Weil sie es wollten, weil sie die Schönheit darin erkennen. Auch das: verdient.
Noch immer spricht Sänger James Smith hier sehr gerne, nölt aber auch manchmal wie in junger Beck. Die Band spielt dazu Beats, Post-Punk und Dancemusic, mischt Soul und sanfte Mike Patton-Musik und Lärm und Britpop dazu und immer wieder schimmern Bands wie Pulp und Blur durch. Alles zusammen: sehr spannend, sehr faszinierend.
“You’re Gonna Need A Little Music” von Yard Act erscheint auf Island/Universal.




