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  • The Charlatans – We Are Love

    Nennt sie Survivor: In Zeiten, in denen sich Bands immer dann auflösen, sobald erste Gewitterwolken am Horizont aufziehen, nur um dann einige Jahre später das medienwirksame Comeback anzukündigen, als sei nichts gewesen, sind The Charlatans eine wohltuende Ausnahme. Sicher, die Pandemie hat dazu geführt, dass das letzte Album des britischen Quintetts („Different Days“) inzwischen auch…

  • Florence + The Machine – Everybody Scream

    Vorsicht Schreie! Auf dem sechsten Album ihrer Erfolgsband Florence + The Machine kennt Florence Welch keine Zurückhaltung: Durchschlagskräftig und selbstironisch setzt sich die Britin in diesen zwölf neuen, von The Nationals Aaron Dessner produzierten Songs mit den Zwängen und Widersprüchen des Ruhms auseinander. Beim das Album eröffnenden Titelstück fällt sie gewissermaßen gleich mit der Tür…

  • The Last Dinner Party – From The Pyre

    Also so richtig neu ist die Art von Drama-, Operetten- und Glam-Pop, den The Last Dinner Party – zugegebenermaßen mit jeder Menge Girlie-Empowerment und Gaia-Mythologie – auch auf ihrem zweiten Album „From The Pyre“ zelebrieren, ja nicht. Aber das Entscheidende ist der Umstand, dass es eben für die Zielgruppe – junge Frauen auf der Suche…

  • Miles Kane – Sunlight In The Shadows

    Als Bandleader seiner ersten Band The Little Flames, des Trios The Rascals, zusammen mit seinem Kumpel Alex Turner von den Arctic Monkeys als Co-Vorsitzender des Projektes The Last Shadow Puppets –und nicht zuletzt im Rahmen seiner inzwischen auch schon wieder fast 15 Jahre andauernden Solo-Karrierehat der Brite Miles Kane so ziemlich alle zeitgemäßen Brit-Pop-Varianten durchdekliniert.…

  • Richard Ashcroft – Lovin‘ You

    Richard Ashcroft auf allen Kanälen. Nicht nur, dass der frühere Verve-Frontmann in diesem Jahr als Special Guest von Oasis einmal um den Globus tingelt, passend dazu gibt es auch sein erstes Soloalbum, seit vor sieben Jahren das leider ziemlich belanglose „Natural Rebel“ erschien. Um es vorwegzunehmen: Nein, Songs, die es mit Hymnen wie „The Drugs…

  • Silver Gore – Dogs In Heaven EP

    Eines wird beim Hören der Debüt-EP von Silver Gore schnell deutlich: Der rote Faden hier ist das Fehlen eines solchen. Das Londoner Duo stürzt sich mit „Dogs In Heaven“ kopfüber in den Zeitgeist und streift in diesen Songs klanglich zwischen Alternative Rock, Electronic-Pop und wüstem Experimentalismus alles, was die angepeilte Gen-Z-Zielgruppe dazu veranlassen könnte, die…

  • Jehnny Beth – You, Heartbreaker, You

    Seit dem Ende ihrer zwischen Unbehagen und Provokation brillierenden Band Savages vor fast zehn Jahren hat sich Camille Berthomier alias Jehnny Beth in allen möglichen Projekten kreativ selbst verwirklicht: als Gastgeberin und Co-Produzentin ihrer Fernsehshow „Echoes With Jehnny Beth“, als Schauspielerin und als Musikerin, die nicht zuletzt in Kollaborationen mit Gorillaz, Julien Casablancas (The Strokes)…

  • Margo Price – Hard Headed Woman

    Wenn der Titel des fünften Albums von Margo Price ein wenig so klingt, als hätte er auch schon Mitte der 70er-Jahre auf einem Album von Loretta Lynn, Bonnie Raitt, Dolly Parton oder Emmylou Harris auftauchen können, dann ist das sicher kein Zufall. Nachdem sich die amerikanische Singer/Songwriterin zuletzt auf ihren Alben „That’s How Rumors Get…

  • Amy Macdonald – Is This What You’ve Been Waiting For?

    Auch die schottische Songwriterin Amy Macdonald war 2020 mit ihrem letzten LP-Projekt „The Human Demands“ in die einsetzenden Wehen der Pandemie geraten und musste Album und Tour entsprechend verschieben. Irgendwie scheint sich das aber beschwichtigend auf das Gemüt der Songwriterin und Recording-Artistin Macdonald ausgewirkt zu haben, denn es schien Amy zu Beginn ihrer Karriere immer…

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