Von wegen. „American V: A Hundred Highways“ war dann doch nicht das letzte offizielle Album von Johnny Cash. Nummer sechs…
Von wegen. „American V: A Hundred Highways“ war dann doch nicht das letzte offizielle Album von Johnny Cash. Nummer sechs lebt. „American VI: Ain’t No Grave“ ist da. Und mal wieder unglaublich schön. Laut Rick Rubin aber ist jetzt endgültig Schluss.Der sechste Silberling der legendären Zusammenarbeit von Cash mit Rubin stammt aus der gleichen Session…
Beach House aus Baltimore erinnern uns wieder einmal einfühlsam daran, warum man sie mit der Bezeichung „Dream Pop“ in Verbindung bringt. Ihr neues Album „Teen Dream“ weckt einen nicht nur behutsam aus dem Schlummerzustand, sondern malt zugleich musikalische Traumlandschaften. Es weckt vor allem die Lust und lädt ein, auf der Reise durch die zehn Songs…
„You’re the only reason, that the world is turning around“, singen Puddle Of Mudd in „The Only Reason“. Nun, sie selbst sind es sicher nicht. Die Welt wäre keinen Deut schlechter oder ärmer, wenn es Wes Scantlin und seine Puddles nicht geben würde. Sie wäre die gleiche. Weil sie POM nicht benötigt.Was im Umkehrschluss nicht…
Auf seinem zweiten Album macht der irische Songwriter das, was ein guter Musikant auch tun sollte: Einen großen Schritt nach vorne, nämlich. War das Debüt des stilsicher zwischen Tradition und Ego pendelnden Auteurs noch eher eine Referenz an die akustischen Wurzeln seines Genres, so elektrifiziert Regan hier sein Oeuvre behutsam. Dabei entwickelt er auch eine…
Nach ihrem mit Lobpreisungen überschütteten zweiten Album „The Trials Of Van Occupanther“ ließen sich Midlake Zeit: Erst für eine ausgedehnte Tournee, die ganze achtzehn Monate andauern sollte, und danach für die Aufnahme des Nachfolgers „The Courage Of Others“. Schließlich wollten sie sich nicht wiederholen, aber trotzdem ein weiteres, nach eigenen Angaben „richtig gutes“ Album aufnehmen.…
Konstantin Gropper gibt sich wirklich Mühe. Es reicht ihm einfach nicht, tolle Songs mit großartigen Arrangements zu schreiben (und einzuspielen) – auch die Texte müssen von jedwedem Ruch der Banalität und Gewöhnlichkeit befreit werden. So gibt es hier mehr Zitate und Querverweise aus Philosophie, Literatur, Filmkunst und Poesie als in so mancher Kleinstadtbibliothek zu finden…
Mark Oliver Everett hat wohl so richtig Blut geleckt: Nach „Hombre Lobo“ vom Juni 2009 ist dies bereits die zweite Scheibe mit neuem Eels-Material innerhalb kurzer Zeit. Musikalisch setzt sie auch ungefähr dort an, wo „Hombre Lobo“ aufhörte – bei relativ rauen, Back-To-The-Roots-No-Frills Eels-Songs, die öfters Rock und Blues zum Thema haben als den Pop.…
Bislang konnte man die Scheiben von Solveig Slettahjell bedenkenlos in die Jazz-Ecke stellen – auch wenn die Norwegerin immer schon ihren Blick in andere Richtungen schweifen ließ. Sie selbst sagt, dass die neuen Songs ebenso stark von Soul und Country beeinflusst seien, wie vom Jazz. Das trifft die Sache aber nur ungefähr – denn es…
Colin Meloy von den Decemberists nennt das siebte Album von Laura Veirs mutig „das Beste des Jahres 2010“ (und das sagte er bereits 2009). Und wenn man dann noch weiß, dass das Ding wieder von Tucker Martine produziert wurde und Laura dieses mal weniger auf eine komplette Band setzte, sondern auf gelegentliche Gastbeiträge und den…