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  • Razorlight – Up All Night

    Ein Großmaul kommt selten alleine – schon gar nicht in der englischen Musik-Landschaft. Dort trifft man regelmäßig auf derlei Exemplare. Neu in dieser Riege ist Johnny Borrell, Vorsitzender der Band Razorlight. Er bezeichnet sich gerne mal schlicht als Songwriter-Genie. Nunja, sowas hat man ja schon so oft gehört – „Up All Night“, das Debüt-Album, soll…

  • Tele – Das ist jetzt etwas arg abstrakt

    „Wovon sollen wir leben“? fragt der Albumtitel der inzwischen als Berliner Band zu bezeichnenden Tele. Das korrespondierte besonders gut mit dem Cover der Promo-CD, die die Fünfer-Formation vor moderner Kunst zeigte. Das Cover, das der Konsument zu sehen bekommt, hat diese elegante Verbindung zum Titel leider nicht mehr. Tele geben sich als forsch voran schreitende…

  • The Killers – Keine Casino-Band

    Eine Band aus Sin City, Las Vegas. Wann hat es zuletzt eine hörenswerte Kapelle aus der Glücksspiel-Hochburg gegeben, wird man sich zwangsläufig fragen müssen. Die Suche wird – soviel sei versichert – äußerst verdrießlich sein, denn es gibt dort einfach keine guten Bands. Aber jetzt stehen The Killers bereit, um die Suche zu beenden. Und…

  • Rammstein – Reise, Reise

    Man weiß einfach nicht mehr, ob man lachen oder weinen soll. Eine neue Rammstein-Platte ist draußen. „Flugrekorder nicht öffnen“ mag man meinen, hieße das Werk, doch nein, es ist nur der Schriftzug auf dem auf dem Cover abgebildeten Flugrekorder. „Reise, Reise“ nennt sich das Teil. Mal wieder 11 Rammstein-Stücke, die manchmal provozieren, manchmal einfühlsam, machmal…

  • Marilyn Manson – Lest We Forget – The Best Of

    Da ist es also, das obligatorische Best-Of-Album, sogar Marilyn Manson lässt sich zu solch einer eher profanen Sache herunter – schließlich folgten seine regulären Alben in der Regel einer gewissen Geschichte. Im Grunde ist also der musikalische Werdegang die Geschichte von „Lest We Forget“, könnte man sich jetzt einreden und Gefallen daran finden. Sicherlich wird…

  • Elvis Costello & The Impostors – The Delivery Man

    So richtig leicht hat es der grummelige Meister seinen Fans ja noch nie machen wollen. Das letzte Album war eine reichhaltig arrangierte Jazzscheibe mit einigen der harmonischsten Songs, die Costello bislang überhaupt hinzauberte. Von dieser Stimmung ist auf dem neuen Werk nicht viel übrig geblieben. Hier ist wieder (mal) der Krachmacher und Provokateur Costello am…

  • The Open – The Silent Hours

    Steht uns da etwas das nächste Revival ins Haus? Das des guten, alten Britpops? Oder war er nie weg? Hat er vielleicht auch nur ein Nickerchen gemacht und wurde von Keane aufgeweckt? Eigentlich völlig egal, mit The Open gibt es jetzt jedenfalls eine neue Britpop-Band und die wird von den Insel-Medien schon mal wieder mächtig…

  • The Dresden Dolls – Unsentimentales Drama

    Der Name „Dresden Dolls“ weckt ja nun alle möglichen Assoziationen – bloß nicht die an ein Duo aus Boston, das mit Gesang, Piano & Drums eine ganz eigene dramatische Variante eines scheppernden, polternden Vaudeville-Rock’n’Roll-Theaters kreiert. Dennoch ist das, was Amanda Palmer und Brian Viglione mit o.a. Instrumentarium, Attitüde, Charisma, Klauen und Zähnen und Haaren darauf…

  • Donavon Frankenreiter – Donavon Frankenreiter

    Die Verbindung von Surfen und Musik hat ja eine wahrlich lange und erfolgreiche Karriere hinter sich. Und so macht es auch Sinn, dass hier einer der Stars der Surf-Szene selber zur Gitarre greift. Doch Frankenreiter ist kein Beach Boy. Seine Songs fühlen sich mit fetten, souligen Grooves wohler als etwa mit ausgefeilten Harmoniegesängen oder gar…

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