Er war der Schwarm vieler Mädchen und bereitete vielen Jungen Kopfschmerzen. Das war 1987. Terence Trent D’Arbys Debütalbum „Introducing The…
Er war der Schwarm vieler Mädchen und bereitete vielen Jungen Kopfschmerzen. Das war 1987. Terence Trent D’Arbys Debütalbum „Introducing The Hardline According To…“ erschien auf dem Markt, und die Frauenwelt war begeistert. D’Arby sah toll aus, hatte eine sexy Stimme und fegte über die Bühnen wie ein Wilder. Wenn er seine lange Rastamähne umherfliegen ließ,…
Terence Trent D’Arby setzte 1987 die Fachwelt wie die Damen gleichermaßen in Verzücken und legte mit „The Hardline According To“ eine der erfolgreichsten und beeindruckendsten Debüt-Scheiben vor. Dann wurde er übermütig und beging mit seiner folgenden Scheibe „Neither Fish Nor Flesh“ – die genau das war – kommerziellen Selbstmord, von dem er sich auch mit…
Die gute Nachricht vorweg: Die vier Iren haben mit „Wake Up And Smell The Coffee“ ihre beste Platte seit ihrem kometenhaften Aufstieg und dem Album „No Need To Argue“ vor inzwischen sieben Jahren aufgenommen. Wirklich Neues können uns The Cranberries zwar nicht anbieten, dafür aber Altbewährtes in lange nicht mehr gekannter Qualität. „Wake Up…“ funktioniert…
Damit sollte sich der musikalische Ethikrat vielleicht mal beschäftigen: Da hat doch jemand (vermutlich im Reagenzglas und ganz ohne männliche Keimzellen), nein, nicht das Schaf Dolly, sondern Metallica nachgeklont! Und zwar nicht irgendwelche, sondern just die Metallica der so langsam Alfred-Biolek-tauglichen, unsäglichen „Load“ / „Reload“-Phase. Aber warum eigentlich nicht, wenn das Ergebnis keine Umweltkatastrophe auslöst,…
Daß dieses Album auf Universal Jazz bzw. als World Music Album angeboten wird, ist ein bißerl irreführend. Denn obwohl Triok Gurtu aus Indien stammt und auch viele originäre Töne zu hören sind, ist dies kein Entwicklungshilfeprojekt oder gar eine eklektische Spielerei, sondern ein vergleichsweise modernes Pop-Album. Dafür sorgen neben der sauberen und transparenten Produktion annehmbare…
Einem Sampler, der einen Überblick über die Veredelung, bereits fertiger, Musiktracks schafft, und wahllos in die Kiste greift, fehlt oft ein gewisser Zusammenhalt. So ist das und so wird es wohl immer bleiben mit Werkschauen von Zweitverwertern. Denn, bei allem nötigen Respekt, ein solcher ist William Orbit nun einmal zunächst. Lag es zudem einfach an…
Beim Hören von „Greetings From Burnhard Bahamas“ macht sich zunächst ein zwiespältiger Eindruck bei mir breit. Folgender Gedankengang spielt sich daraufhin in meinem Hirn ab: Wer singt denn da? Klingt das nun wie John Garcia von Kyuss oder wie der Typ bei mir aus dem Proberaum? Kraftvoll ist sein Organ allemal, und einige Songs wie…
„Es ist halt ein Riesen-Jahrmarkt irgendwie, nicht schlecht, aber es war jetzt auch nicht so, daß ich davon umgehauen worden wäre. Es ist halt ein bißchen Schützenfest-mäßig“, meint Tim Hespen, der in Hannover lebende Sänger und Songschreiber der Band Systemhysterie, über die Expo 2000. Ich weiß schon, warum ich nicht dort war, denn ich hasse…
Der heute 73-jährige Franzose Pierre Henry gehörte bereits in den frühen 50er Jahren in Paris inmitten einer experimentierfreudigen Gruppe junger Tontechniker zu den Erfindern und Entwicklern der heute nicht mehr wegzudenkenden Sample-Technik. Nach einem musikalischen Studium werkelte der an Schlagzeug und Flügel ausgebildete Henry an tönenden Bildern und Collagen. Zunächst ausschliesslich durch richtige Instrumente erzeugt,…