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  • Agnes Obel – In weiter Ferne so nah

    Die Titel der ersten drei Tonträger der in Berlin lebenden und arbeitenden Songwriterin Agnes Obel („Philharmonics“, „Aventine“ und „Citizen Of Glass“) haben schon auf den ersten Blick etwas Mystisches – zumal nichts ist, wie es offensichtlich scheint, aber alles mit einem soliden philosophischen Unterbau versehen ist und nichts ohne Grund oder zufällig thematisiert wird. Und…

  • Nathaniel Rateliff – So smooth

    Eigentlich hätte Nathaniel Rateliff ja heutzutage gut lachen: Da gelingt es dem knorrigen Songwriter aus Denver doch tatsächlich, mit seinen zwar einfühlsamen Männerschmerz-Elegien auch die Damen im Publikum anzusprechen und zu einer Art unerwarteten Superstar der Americana-Songwriter-Szene zu werden – und dann kommt er auch noch auf die Idee, mit seinem Hobby-Projekt The Nightsweats als…

  • Blossoms – Foolish Loving Spaces

    Das britische Quintett Blossoms liefert mit diesem dritten Album die etwas unüblichere Brit-Pop-Variante ab. Denn anstelle blasierten Slackertums gibt es auf Hochglanz produzierte Pop-Songs mit Anleihen bei New Wave, Disco und Soul. Rockmusik gibt es nur, wenn es absolut notwendig erscheint. Ansonsten dominieren flockige Grooves, hymnische Melodien und insbesondere ausgefeilte Gesangsharmonien und Chorgesänge, die fast…

  • Ben Watt – Storm Damage

    Es gibt so einige bemerkenswerte Dinge, die das neue Album des britischen Songwriter-Veteranen Ben Watt auszeichnen – und alle haben irgendwie damit zu tun, dass er sich nicht entsprechend seines Alters und der diesbezüglichen Erwartungshaltungen verhält. Denn obwohl „Storm Damage“ erst das vierte Solo-Album des Meisters ist, ist der Mann schon seit den 80er Jahren…

  • Lola Marsh – Someday Tomorrow Maybe

    Sehr viel zu sagen gibt es eigentlich nicht zum zweiten Album der wohl international am bekanntesten und erfolgreichsten Projektes aus Tel Aviv. Das weniger, weil die aktuelle Bio nicht besonders aussagekräftig ist, sondern eher deswegen, weil Yael Shoshana Cohen, Gil Landau und ihre inzwischen fünfköpfige Band es geschafft haben, ein perfektes organisches Pop-Album zu erschaffen,…

  • Twin Atlantic – Power

    Nicht, dass Twin Atlantic nicht schon immer klasse waren, super sogar. Und nicht, dass sie nicht schon immer opulent, pompös, großartig, einfach groß denkend unterwegs waren. Man denke nur an einen Song wie „Free“ von 2011 oder nicht wenigen Sachen von „GLA“, die, wir zitieren unsere Rezension dazu, das Zeug für’s Stadion hatten und haben.…

  • Bombay Bicycle Club – Wir sind heute alle viel glücklicher!

    „Mein Vater hatte in den frühen Tagen der Band Jack mal gesagt, dass man seinen Lebensunterhalt besser als Klempner denn als Musiker verdient“, erinnert sich Jamie MacColl im Gaesteliste.de-Interview. Heute kann der Brite herzhaft darüber lachen, schließlich ist seine Band in Sachen raffinierter Indierock viele Jahre in England das Maß aller Dinge gewesen. Vor etwa…

  • Marcus King – El Dorado

    Zwar zählt Marcus King gerade mal 23 Lenze – dennoch fand es der Mann notwendig, sein neues Album ohne seine bewährte Marcus King Band einzuspielen – mit der er in drei Jahren drei vielbejubelte Alben eingespielt hatte und sich selbst als neuen Hoffnungsträger der Blues- und Southern-Rock-Szene etablierte. Da King sein Heil bislang aber stets…

  • The Big Moon – Walking Like We Do

    Als Juliette Jackson und ihre Mitstreiterinnen 2017 mit ihrem Debüt-Album „Love In The 4th Dimension“ offiziell die Szene betraten, schien die Sache klar: The Big Moon waren offensichtlich angetreten, der Rockmusik eine aktuelle feminine Schattierung hinzuzufügen – zumal die Band das auf der anschließenden Tour und als Backing Band für Marika Hackman auch noch untermauern…

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