1991 war ein ziemlich aufregendes Jahr. Ach was, ein legendäres, ein vielleicht einzigartiges Jahr. Nirvana veröffentlichten „Nevermind“, Pearl Jam „Ten“…
1991 war ein ziemlich aufregendes Jahr. Ach was, ein legendäres, ein vielleicht einzigartiges Jahr. Nirvana veröffentlichten „Nevermind“, Pearl Jam „Ten“ und die Red Hot Chili Peppers „Blood Sugar Sex Magic“, Metallica ihr schwarzes Album, R.E.M. „Out Of Time“, Guns N Roses „Use Your Illusion“, Soundgarden „Badmotorfinger“ und und und. Und: Live tauchten auf, „Mental Jewelry“…
Nun ist der Titel „Lust For Life“ ja nicht eben einer, den man – musikalisch und stimmungsmäßig – ausgerechnet mit Lana Del Rey in Verbindung bringen würde%3B er zeigt aber vielleicht, dass sie sich endlich mal aus diesem depressiven Torch-Song-Sumpf lösen möchte, in den sie sich (ohne Not) mit den letzten beiden Alben hineinmanövriert hat.…
Nach einer drei Jahrzehnte andauernden Karriere als Live-Drummer – gerne auch bei deutschsprachigen Hip-Hop- und Songwriter-Projekten – dachte sich Zwanie Jonson, dass es das doch wohl noch nicht gewesen sein könne und startete eine zweite Karriere – als Pop-Songwriter, dem seine Vergangenheit als rhythmischer Motor zwar durchaus anzumerken ist, auf der er aber keineswegs herum…
An deutschsprachige Singer/Songwriter, die mit einer gewissen Selbstironie an die Sache heran gehen, hat man sich ja mit der Zeit gewöhnt. Angesichts des Solo-Debüts des ehemaligen Vierkanttretlager-Vorsitzenden Max Richard Leßmann kann man sich allerdings des Gefühls nicht erwehren, dass der Meister auch seine Musik nicht ganz ernst nimmt. Denn die Arrangements, die die Songs, die…
Das fünfte Album der aus Atlanta stammenden Art-Rock-Band Manchester Orchestra entstand – nach einer Sinnkrise des maßgeblichen Frontmannes Andy Hull – aus der Inspiration einer Auftragsarbeit: Das Regie-Duo The Daniels bat die Band, für die sie bereits ein Musikvideo realisiert hatten, den Soundtrack zu dem Spielfilm „Swiss Army Man“ zu schreiben – bitte ohne Instrumente…
Das, was das ursprünglich aus einer Zufallsbegegnung entstandene Duo Oh Wonder auszeichnet, ist der schlichte Umstand, dass Josephine Vander Gucht und Anthony West den Duo-Gedanken in der ursprünglichsten Form auffassen und die zunächst von Josephine, später dann gemeinsam geschriebenen und von Anthony arrangierten und produzierten Songs konsequent zusammen vortragen – nicht abwechselnd, nicht in dem…
Fleißig sind sie ja. Erst 2012 gründeten sie sich, jetzt gibt’s nach einer EP und zwei Platten schon die vierte Veröffentlichung der Kalifornier. Und die erste auf ihrem neuen Label Spinefarm, was sie zu Kollegen von Flogging Molly, The One Hundred und sogar Rammstein macht.Musikalisch dagegen bewegen sie sich eher in der Nähe von Bands…
Es sind ein paar interessante Namen auf der siebten „Punk Goes Pop“-Auflage. Keine Punkbands zwar, aber das wusste man vorher. Doch Dance Gavin Dance zum Beispiel, dessen letztjähriges „Mothership“-Album ziemlich gut war, The Amity Affliction, Boston Manor oder Too Close To Touch. Und auch die gecoverten Songs lassen zumindest auf ebenso interessante Neu-Interpretationen hoffen. Denn…