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  • Arthur Beatrice – Keeping The Peace

    Das zweite Album des Londoner Quartetts Arthur Beatrice ist entwicklungstechnisch und musikalischer ein ziemlicher Schritt nach vorne. Denn das auf dem Debüt noch etwas unausgegorene Konzept der Band wurde hier konsequent auf ein konkretes Mindestmaß eingedampft. So entschloss sich die Band, Ella Giradot als alleinige Vokalistin zu platzieren und zudem auf die etwas bemüht wirkenden…

  • Benjamin Biolay – Palermo Hollywood

    In dem Bemühen, sich seinem Idol Serge Gainsbourg auf möglichst elegante Art zu nähern, ist Benjamin Biolay im übertragenen Sinne nunmehr bei Gainsbourgs „Melody Nelson“-Phase angekommen – arbeitet also mit Orchester und großer musikalischer Geste auf einem sozusagen filmreifen Level. Das erklärt aber den Titel seines neuesten Albums nur annähernd: Während sich die Sache mit…

  • Imarhan – Imarhan

    Imarhan sind die neueste Tuareg-Band, die den Sprung heraus aus der afrikanischen Wüste geschafft hat. Während die meisten ihrer Kollegen indes aus Mali stammen, kommen Imarhan aus Algerien. Die Band aus Taranrasset hat dabei demzufolge auch einen eigenen Stil entwickelt, bei dem etwa die harmonischen Strukturen anderer Tuareg Bands wie Tamikrest oder Tinariwen (mit denen…

  • Sara Hartman – Satellite

    Die Geschichte klingt gut. Die kleine Sara wächst zwischen den reichen New Yorkern auf, während ihr Vater Pools baut und sie in Restaurants Gitarre spielt. Später geht sie nach Berlin, trifft Tobias Kuhn, bekommt einen Major-Vertrag und schafft es ins Vorprogramm von Ellie Goulding. Sara Hartmann Superstar?Nein. Ihre erste EP, diese EP ist okay. Nett,…

  • Matthew And The Atlas – Temple

    Auf dem zweiten Album wird das musikalische Universum des Briten Matthew Hegarty und seiner Band The Atlas (zu der auch das Nashville-Duo The Foreign Field gehört) umsichtig ausgedehnt. Ging es auf der ersten EP zunächst noch um Americana-Emulationen, dann auf dem Debüt um eine Art Pop-Variante (mit entsprechenden Keyboard-Sounds), so geht es auf „Temple“ wieder…

  • The Lumineers – Cleopatra

    Keine Frage: Wesley Schultz und Jeremiah Fraites verstehen es, intelligent/elegante Folkpop-Songs variantenreich und detailreich, vor allen Dingen aber ungemein präzise auszuziselieren und mit einem Höchstmaß an Konzentration und Kontrolle darzubieten. Unterstützt werden sie dieses Mal dabei von Produzent Simone Felice, der im Falle von „Cleopatra“ ein für seine Verhältnisse erstaunliches Maß an Zurückhaltung an den…

  • Cate Le Bon – Crab Day

    Auf ihrem vierten Album leistet sich die Waliserin Cate Le Bon ein rundum schlüssiges Setting: Es gibt einen knochentrockenen Rocksound, der in angenehmerweise an die New Yorker New Wave-Ästhetik der ausgehenden 70er Jahre erinnert und sogar Glam-Rock-Aspekte (bis hin zu entsprechenden Saxophon-Einlagen) enthält. Als Songwriterin lehnt sich Cate dieses Mal besonders weit aus dem Fenster.…

  • Ben Harper & The Innocent Criminals – Call It What It Is

    Ganze sieben Jahre legte Ben Harper seine Band The Innocent Criminals auf Eis. Als er dann das Unternehmen für eine gemeinsame Tour wiederbelebte, beschloss er, dann auch gleich neues Material einzustudieren. Die für dieses neue Album zusammengetragenen neuen Songs wurden dann also – quasi zum aufwärmen – zunächst mal live erprobt, bevor es dann ins…

  • Keren Ann – You’re Gonna Get Love

    Das neue Album von Keren Ann Zeidel, der Frau „ohne Muttersprache“ (und das sagte sie selbst ein Mal) zeigt – nach fünf Jahren Babypause – vor allen Dingen eines: Wie vielseitig und subtil sich Keren Ann als Songwriterin zwischenzeitlich weiter entwickelt hat. Auf dem stilistisch vielseitigsten Album ihrer bisherigen Laufbahn gibt es so unterschiedliche Sachen…

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