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  • Steve ‚N‘ Seagulls – Farm Machine

    In den 80ern gab es mal eine britische Nonsense Show, in der zwei Handpuppen aus Waschlappen, die sich Zig & Zag nannten, einen Spaß daraus machten, aktuelle Hits im Country-Stil neu zu interpretieren. Genau das macht die finnische Band Steve ‚N‘ Seagulls auch – mit Heavy Metal-Songs, die im Fake-Bluegrass-Stil neu aufgelegt werden. Wer also…

  • Mumford & Sons – Wilder Mind

    Auf ihrer dritten Scheibe wagen Marcus Mumford und seine „Söhne“ nun endlich mal etwas Neues – und drehen in Sachen Drive und Power mächtig auf. Schienen sich die Mumfords bislang in ihrer Happy-Go-Lucky-, Neo-Folkpop-Ecke gemütlich einrichten zu wollen, so gibt es auf dem neuen Album vor allen Dingen düster/treibende Rocksongs mit polternden Drums, pulsierenden Basslinien…

  • Bob Wayne – Hits The Hits

    Ihre Ideen sind ähnlich. Und doch anders. Sowohl der Ski-King als auch Bob Wayne packen fremde Song in ihr eigenes Rockabilly/Country-Gewand. Doch Wayne hat hier eine höhere Exoten-Dichte und verwurstet auch Sachen von zum Beispiel Gnarls Barkley, Rihanna oder Adele.Die Studio-Alben von Bob Wayne waren selten wirklich wichtig oder besonders. Dieses hier ist es auch…

  • Sophie Hunger – Supermoon

    Die Königin des eigenständigen Über-Songs ist wieder da. Auch auf dem neuen Werk verfolgt Sophie Hunger konsequent ihren Weg: Es gibt wieder intelligent formulierte Indie-Pop-Songs – die man aufgrund ihrer stilistisch anspruchsvollen Unberechenbarkeit am Liebsten gar nicht mehr so nennen möchte, es dann aber mangels alternative doch tut – und diese werden wie gewohnt vorwiegend…

  • Pokey LaFarge – Something In The Water

    Auch auf seinem siebten Album tut Pokey LaFarge so, als habe es die letzten hundert Jahre nicht gegeben und macht munter weiter in Sachen Ragtime, Swing, Vaudeville und höchst archaischem Folkpop. „Amerikaner lieben es sich neu zu erfinden, aber man kann seiner Herkunft niemals wirklich entkommen“, erklärt der Mann das in etwa. Das Album entstand…

  • Benjamin Clementine – At Least For Now

    Es ist irgendwie ja schon bezeichnend, dass ein britischer Songwriter mit ghanaischen Wurzeln erst nach einem aus der kreativen Not geborenen Umzug nach Paris zu seiner musikalischen Identität finden kann – nur weil sein hochemotionaler, dramatischer und von spontanen Imperfektionen gekennzeichneter Vortragsstil jenseits aller gängigen Konventionen liegt, die auf der Insel das kennzeichnen, was gut…

  • The Tangent – A Spark In The Aether – The Music That Died Alone Volume Two

    „Volume One“ – ein progressives Rock-Album ÜBER progressiven Rock – noch in äußerst angenehmer Erinnerung tragend erweist der Hörtest diesen Zweitling als würdigen Nachfolger. Konstanten sind (natürlich) Andy Tillison (voc, key), Jonas Reingold (bss%3B u.a. Flower Kings), Theo Travis (flte, sax%3B u.a. Gong, Steven Wilson) und Morgan Ågren (drms%3B u.a. Kaipa). Zurückgekehrt für das inzwischen…

  • Calexico – Edge Of The Sun

    Platte der Woche KW 15/2015 Das neue Calexico-Album wurde in weiten Teilen in Mexico City eingespielt. Damit setzen Burns & Co. nicht nur die Tradition der letzten Jahre fort, die jeweiligen Alben an verschiedenen Orten einzuspielen, sondern schließen sogar den Kreis, den sie – eher zufällig – auf ihrem ersten „richtigen“ Studioalbum dereinst eröffneten, indem…

  • Lonely Robot – Please Come Home

    Für sein jüngstes Projekt konnte Gitarrist, Sänger, Songwriter und Produzent John Mitchell (u.a. Arena, It Bites, Kino, King, Frost*, The Urbane) eine erlesene Gästeliste zusammenstellen: Für die Rhythmik stehen Nick Beggs (bss u.a. Steven Wilson) und Craig Blundell (drms%3B u.a. Roland Clinics) gerade, Jem Godfrey (Frost*) hilft mit Gitarre, Chapman Stick und Keyboards aus, Heather…

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