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  • Klee – Jelängerjelieber

    Platte der Woche KW 43/2004 Wer sich den Titel für eine Platte bei Kurt Tucholsky leiht, kann kein schlechter Mensch sein. „Jelängerjelieber“ heißt ein kleines Büchlein des großen deutschen Satirikers, das von der Liebe, den Frauen und anderen Entzückungen berichtet. Und genau darum geht es auch auf der neuen Platte von Klee. Es geht (oft)…

  • Dogs Die In Hot Cars – Please Describe Yourself

    Diese Herren fühlen sich – trotz ihres eher zu einer Emoband passenden Namens – ganz offensichtlich dem Pop der frühen 80er Jahre verpflichtet. Madness oder Dexy’s Midnight Runners kommen einem gleich bei der ersten Single „Godhopping“ (in Großbritannien bereits ein Chart-Hit!) in den Sinn, kein Wunder, wurde das Debüt der Schotten doch von deren berühmtem…

  • Paul Weller – Studio 150

    Zu dieser Scheibe gab es redaktionsintern schon einen Diskurs: Wie sollte eine gute CD mit Cover-Versionen aussehen? Nun, eigentlich soll sie ja Stücke enthalten, die eben nicht schon hundertfach gecovert wurden – dann wieder soll der Interpret aber auch aus gängigem Material eigene Aspekte herausschälen können. Insofern macht Paul Weller sein Geschäft eigentlich ganz gut.…

  • Jim White – Angst vor der Scheune

    Als wir Jim White anlässlich der Veröffentlichung seines Debüt-Albums „Wrong Eyed Jesus“ zum ersten Mal trafen, erzählte er uns unter anderem seine Lebensgeschichte – und die hatte es in sich: Der Mann, der damals seelenruhig von sich sagte, dass er in die Zukunft schauen könne, hatte als Musiker gerade erst begonnen und vorher unter anderem…

  • Syd Matters – A Whisper And A Sigh

    Namen können irreführend sein: Hinter dem blumigen Pseudonym verbirgt sich ein sensibler Franzose, der mit dem verrückten Diamanten Syd Barrett – wenn überhaupt – bloß die sparsame Herangehensweise gemein hat. Ansonsten hat der Mann einen ganz eigenen Stil, der im wesentlichen daraus besteht, subtile Folk-Songs mit atmosphärischen elektronischen Ambient-Sounds zu verknüpfen und dazu mit einer…

  • Jim White – Drill A Hole In That Substrate And Tell Me What You See

    Seit seinem schräg-genialen 1997er Debüt „Wrong-Eyed Jesus“ sehen viele den „Southern Gentleman“ in einer Liga mit Will Oldham oder gar Tom Waits. Der kommerzielle Durchbruch blieb White zwar stets verwehrt, dass das aber nicht an der Qualität gelegen haben kann, beweist die Gästeliste seines neuen Albums: Joe Henry, Bill Frisell, Aimee Mann, M.Ward, Oh Susanna…

  • Kristofer Aström – Loupita

    Diese Scheibe ist per Definition eigentlich nicht das nächste reguläre Album des alten Schweden, sondern so eine Art Zwischenlösung%3B ein zum Spaß eingespieltes Akustik-Album für’s Ego und nebenher. Das soll nicht unbedingt eine Aussage in Bezug auf die Qualität der Songs sein, sondern bloß eine Warnung, nicht mit den falschen Erwartungen nach der CD zu…

  • Katy Rose – Because I Can

    Katy Rose macht Musik, die man in ihrem Alter für gewöhnlich gerade mal hört (geschweige denn macht). Mit eben 16 Lenzen bietet Katy als Songwriterin (!) genau das richtige Gespür für die Themen, die in dem Alter bewegen – ohne dabei etwa allerdings die altkluge Arroganz etwa einer Avril Lavigne an den Tag zu legen%3B…

  • The Datsuns – Outta Sight / Outta Mind

    Kollege Wohlfeld berichtete ja bereits von der Vorliebe der Datsuns für Verletzungspech, Blut und Tränen. Kein Wunder, wenn man solche Mucke macht! Passenderweise gibt’s nämlich auch auf der neuen CD der Neuseeländer wieder musikalisches Vollgas – aber (und das mag sogar vielleicht der Verdienst des Produzenten John Paul Jones (Led Zeppelin) sein) etwas sortierter als…

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