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  • Thunder – Please Remain Seated

    Dass sich das neue Werk der seit 1989 agierenden britischen Americana-Band Thunder anhört wie ein Best-Of-Showcase, hat seinen Grund – denn es handelt sich im Prinzip um einen solchen. Die Band um Danny Bowes hat sich für dieses Projekt nämlich ältere Songs vorgenommen und in allen möglichen Stilistiken mit einem hohen Anteil akustischer Elemente neu…

  • Palisades – Erase The Pain

    Das letzte Album war verweichlichter Screamo und poppiger Post-Hardcore, ohne dass Palisades dabei Kante zeigten. Schrieben wir damals. Jetzt schreiben wir: Ganz so schlimm ist es jetzt nicht mehr. Wirklich gut ist aber auch „Erase The Pain“ nicht geworden, wieder gibt es schlimme Lieder wie das arg kitschige und lediglich pseudoharte „Fade“ oder das musikalisch…

  • Neil Young – Songs For Judy

    Erst im April veröffentlichte Neil Young mit „Promise Of The Real“ den Soundtrack zu „Paradox“ sowie seine zum Record Store Day neu aufgelegte Live-Platte „Roxy: Tonight’s The Night Live“. Jetzt schiebt der Altmeister schon das nächste Album nach, wieder live, dieses Mal zwar ohne Band, aber wieder nicht von heute… aufgenommen wurde das gute Stück…

  • Jeff Tweedy – Warm

    Keine Frage: Das ist eine Scheibe für all jene, die sich nach ein wenig Ordnung und Verlässlichkeit im schon mal gerne erratischen Bestreben des Meisters Jeff Tweedy gesehnt haben. Und nach konventionellem, herzerwärmenden Songwriting anstelle von eklektischen Klangspielereien. Eigentlich konzentriert sich Tweedy hier (unterstützt von den üblichen Verdächtigen wie Glen Kotche oder seinem Sohn Spencer)…

  • Bryan Ferry And His Orchestra – Bitter Sweet

    Am 20er-Jahre-Retro-Jazz hat sich Bryan Ferry ja schon ein Mal mit seinem Orchester versucht und 2012 das instrumentale Album „The Jazz Age“ veröffentlicht. Dass sich dieser Ansatz geradezu aufdrängte, um in Spielfilmen, die sich diesem Zeitraum widmen, für adäquate Stimmung zu sorgen, wurde deutlich, als das Bryan Ferry Orchestra Musik für Baz Luhrmanns „The Great…

  • Wayne Kramer / MC5 – „Lange Zeit habe ich in dem Glauben gelebt, dass ich etwas Besonderes bin“

    Wayne Kramers Band MC5 war Anfang 1969 bereits auf dem Cover des Rolling Stone, noch bevor sie überhaupt eine Platte gemacht hatte. Viele Kritiker liebten das Quintett aus Detroit schon damals für seinen bahnbrechenden Brückenschlag zwischen wildem Free Jazz, urwüchsigem Rock und einer freigeistigen Attitüde, die Jahre später das Markenzeichen des Punk werden sollte, und…

  • Matt Corby – Rainbow Valley

    Das Ungewöhnlichste an dieser gediegenen Soulpop-Songwriter-Scheibe ist eigentlich der Umstand, dass Matt Corby aus Australien kommt – denn Musik wie diese ortete man eigentlich eher in den USA als auf dem fünften Kontinent. Egal: Der Nachfolger zu Matts Debütalbum „Telluride“ ist eine entspannte Reise durch das „Rainbow Valley“, auf die der Meister den Zuhörer mitnimmt.…

  • David Crosby – Here If You Listen

    Zwar hatte Altmeister David Crosby eigentlich noch nie Mühe, qualitativ hochwertige Alben auf den Markt zu werfen – aber für sein neues Werk überlegte sich Crosby wohl, ob es ihm noch mal gelingen könne, auch für ihn neue Aspekte in sein Tun einzuweben. Nicht schlecht für jemanden, der inzwischen eine 60 Jahre andauernde Laufbahn auf…

  • Eliza Shaddad – Future

    Auch wenn es so etwas wahrscheinlich gar nicht gibt: Mit ihrer Debütscheibe liefert die in London ansässige Songwriterin Eliza Shaddad so etwas ab wie die Perfekte Indie-Soft-Rock-Scheibe. Denn – so sagt sie selber – ihre Songs sollten „grungig und dreckig“ sein, aber dennoch einen „Storyteller-Folk-Vibe“ beibehalten. Sehr viel besser könnte man das, was Eliza im…

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