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  • Compilation – Soma 10 Anthology

    Das schottische Soma-Label feiert seinen zehnten Geburtstag, und das ist ob dieser, anläßlich der Festivitäten veröffentlichten, Doppel-CD/Triple-LP ein Grund zur Freunde. Zu den Gratulanten, die allesamt bereits Werke auf dem Label herausgebracht haben, gehören die über jeden Zweifel erhabenen Daft Punk (mit „Da Funk“) ebenso wie Silicone Soul, Enjoy, Funk D’Void und Scott Grooves (mit…

  • Teeth Of Lions Rule The Divine – Ramton

    Ein brummeliges Gitarrenfeedback, wie es entstehen mag, wenn Black Sabbath’s Tony Iommi seine Gibson-Axt mal unbewacht gegen den Verstärkerturm lehnt, ein Schlagzeug, das anfangs wie ein Roadie beim Soundcheck klingt, aber von Minute zu Minute (das erste Stück dauert 29 Minuten…) immer bedrohlicher wird, teils durch den exzessiven Gebrauch eines Flanger-Effekts, teils durch einfach fiese…

  • The New Pornographers – Spaßvögel United

    Die neuen Pornographen kommen aus Vancouver, Kanada, und sind ein ziemlich konfuser Haufen. Gerade das aber ist ihr Erfolgsgeheimnis. Der Vorstandsvorsitzende Carl Newman erläutert den Umstand, daß die Band eigentlich aus den Mitgliedern anderer Bands besteht, so: „Also, ich kann es nur für mich sagen. Ich war mit dem, was ich mit meinen anderen Projekten…

  • Thea Gilmore – Alles Glückssache?

    Fragt man Thea Gilmore nach Platten, die sie für unterbewertet hält, nennt sie Alben wie Gillian Welchs „Time (The Revelator)“, das erste Album von Ani DiFranco, Leonard Cohens „I’m Your Man“ oder die neue Platte der Gentle Waves. Soweit es uns hier in Deutschland angeht, könnte man sie selbst bedenkenlos auch auf diese Liste setzen.…

  • Jeff Tweedy – O.S.T. – Chelsea Walls

    „Chelsea Walls“ ist das Regiedebüt von Ethan Hawke, der sich damit – nach Schauspielerei, Sangeskunst und Schriftstellerei – nun auch ins Regiefach schlägt. Der Soundtrack zu dem Film wurde eingespielt von Jeff Tweedy mit dem Wilco-Drummer Glen Kotche. Die diesbezüglichen Instrumentals sind – für einen Soundtrack – überraschend lang und vergleichsweise spärlich gehalten. Sie bestehen…

  • Abraham – Blue For The Past

    Merkwürdig verträumt und doch fixierend guckt Rachel Cuming auf dem Cover. Ihr verklärter Blick und die Siebziger-Jahre-Frisur, die sie trägt, lassen sie wie etwas erscheinen, das es gar nicht mehr gibt. Wie eines jener einst von Neil Young so geliebten „lonesome hippie girls“, gnadenlos romantisch und mit Samthandschuhen anzufassen. Da erwartet man Lagerfeuer-Hymnen oder Musik…

  • The New Pornographers – Mass Romantic

    Unter Anbetracht der Tatsache, daß sich das Matador Label eigentlich von allem losgesagt hatte, was mit Rock im herkömmlichen Sinne zu tun hat, geht diese Scheibe ganz schön ab. Die neuen Pornographen sind ein kanadisches Musikantenkollektiv – und das hört man auch. Mit bis zu vier Stimmen (darunter die eigentlich traditionelleren Tönen zugetane Neko Case),…

  • Peter Pan Speedrock – Premium Quality…Serve Loud!

    Dieser tragbare, etwas pygmaenhafe Ghettoblaster ist das erste Opfer, der qualmt so komisch, seit Abspielen des vierten Albums von Peter Pan Speedrock… Man muß das WIRKLICH laut hören, scheint’s! Gluecifer meets Rockpile meets The Alarm meets Shlong.„Premium Quality…“ stellt in der Tat eine erste Wahl im Herrschaftsbereich des Schweinerocks dar, dessen Eckpfeiler von Motörhead bis…

  • The Dirty Dozen Brass Band – Medicated Magic

    Lang, lang ist es her, daß The Dirty Dozen Brass Band aus dem Ei geschlüpft sind und mit ihrem 25jährigen Bandbestehen kann man die New Orleanser schon fast zum Urgestein der Musikgeschichte zählen. Welche Formation kann sonst schon auf ein viertel Jahrhundert zurückblicken? Und so bringen die immerhin neun Mitglieder ihr bereits neuntes Album „Medicated…

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